Workshop mit Heizungsherstellern in Hannover
Workshop mit Heizungsherstellern in Hannover
22.07.2019

Workshop mit Heizungsherstellern in Hannover

Steigerung von Energieeffizienz und Erfolgsnachweis

In Zusammenarbeit mit proKlima aus Hannover und der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften trafen wir uns wiederholt zu einem Erfahrungsaustausch mit Herstellern von Wärmeerzeugern in Hannover. Gemeinsam setzen sich die Akteure für eine transparente Messung von Wärmeverbräuchen ein.
  

Hintergrund ist die Diskrepanz zwischen theoretischen Prüfwerten und dem tatsächlichen Verbrauch von Anlagen zur Wärmeerzeugung in der Praxis. Dabei ist eine Messung und automatisierte Anzeige technisch und wirtschaftlich möglich und bereits durch die Analysemethode „Energieanalyse aus dem Verbrauch“ (EAV) erprobt. Ziel des Austauschs ist die Initiierung eines Förderprogramms für Wärmemengenzähler, die die realen Energieverbräche und damit die Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen messen. Mit dem Förderprogramm soll eine Basis für Verbesserungen geschaffen werden, die die Hersteller in einen Wettbewerb um die effizientesten Technologien und mehr Klimaschutz treten lässt.

Für die Verbraucher*innen bietet die automatische Auswertung durch EAV die Möglichkeit, die realen Wärmeverbräuche transparent über die Effizienz der Anlagentechnik und das individuelle Nutzungsverhalten darzustellen. Auch die energetische Qualität der Technik und des Gebäudes würde damit sichtbar und messbar. Es kann geprüft werden, ob prognostizierte Einsparungen energetischer Maßnahmen an Gebäudehülle und Anlagentechnik tatsächlich eintreten.

Inwieweit die Thematik in ein Förderprogramm umgesetzt werden kann, darüber tauschen sich proKlima und energiekonsens intensiv aus. Beide Partner sind sich einig: Die Messung der realen Effizienz von Gebäude- und Anlagentechnik ist notwendig für weitere CO2-Reduzierungen. Der Wettbewerb unter den Herstellern treibe Fortschritte für den Klimaschutz im Wärmesektor voran.