Weniger Energiekosten dank Stromspar-Check
Der kostenlose Stromspar-Check gibt Tipps für Energieeinsparungen im Haushalt.
24.01.2020

Weniger Energiekosten dank Stromspar-Check

Stromsparhelfer*innen informieren Sarah Ryglewski bei gemeinsamem Frühstück

Mehr als 1.000 Mal waren sie 2019 in Haushalten des Landes Bremen unterwegs, jetzt bekamen sie anlässlich eines von uns organisierten Frühstücks selbst Besuch: die Stromsparhelfer*innen der WaBeQ GmbHg. Am 23. Januar trafen rund 20 von ihnen auf Sarah Ryglewski.
Sarah Ryglewski erkundigt sich nach den Erfahrungen der Stromsparhelfer
Angeregtes Gespräch während eines gemeinsamen Frühstückes


Im KulturSalon der Gewoba in der Vahr setzte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete direkt mit an den Tisch und nutzte die Gelegenheit, sich von Stromsparhelfern wie Organisatoren und Projektpartnern aus erster Hand rund um den bundesweit angebotenen Stromspar-Check zu informieren.

Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens, gab mit einer kleinen Einführung ins Thema den Startschuss: Im Rahmen des Stromspar-Checks besuchen Stromsparhelfer*innen kostenlos Haushalte mit geringem Einkommen. Sie analysieren den Energieverbrauch vor Ort, geben Einspartipps und helfen sogar ganz praktisch – zum Beispiel mit dem Einbau von Strahlreglern für Wasserhähne oder mit energiesparenden LED. Material, das sie selbst mitbringen und ihren Kund*innen ebenfalls kostenfrei zur Verfügung stellen.

Das technische Know-how wie auch die richtigen Strategien dazu, Menschen erfolgreich an das Thema Energiesparen heranzuführen, erhalten die Stromsparhelfer*innen in einer speziellen Ausbildung bevor sie in ihren Job starten – vermittelt vom Jobcenter. Ein Projekt, das wir im Bundesland Bremen gemeinsam mit unserer Tochtergesellschaft BEKS EnergieEffizienz koordinieren, und das nicht nur in den besuchten Haushalten Wirkung zeigt: Stromsparhelfer Robert Hoffmann etwa freut sich, mit seinem Einsatz anderen helfen und etwas bewegen zu können. „So kann ich mit einem guten Gefühl abends nach Hause gehen.“ Seine Kollegin Manuela Kalnei wurde gar selbst Überzeugungstäterin in Sachen Energiesparen. „Häufig sind es schon kleine Handgriffe, die viel nützen“, weiß sie und konnte durch eigene Anwendung der Tipps, die sie weitergibt, ihre eigenen jährlichen Stromkosten bereits um rund 270 Euro senken.

Für die SPD-Bundestagsabgeordnete ist der bundesweite Stromspar-Check ein wichtiges und beispielhaftes Projekt: „Grundsätzlich gilt, dass der Umbau hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft nur gelingen kann, wenn er solidarisch und sozial verträglich abläuft. Es muss sichergestellt werden, dass wirksamer Klimaschutz und sozialer Ausgleich zu jeder Zeit miteinander in Einklang gebracht werden und niemand finanziell überfordert wird“, so Sarah Ryglewski.