Presseinformationen 2020

Hier finden Sie eine Übersicht der Pressemitteilungen von 2020.
Pressemitteilungen der anderen Jahre finden Sie im Archiv.

  

Klimaschutzangebote fördern

Dreizehn Bremer und Bremerhavener Unternehmen und Institutionen sind mittlerweile dem Förderverein der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens beigetreten. Sie unterstützen so das umfangreiche Beratungsangebot der Agentur für Klimaschutzmaßnahmen im Land Bremen. Ein neuer Online-Auftritt informiert nun zu den geförderten Projekten, den Mitgliedsunternehmen und Möglichkeiten zur Mitgliedschaft.


Bremen, 2. Juli 2020. Seit mittlerweile drei Jahren ist Thomas Scherbaum, Leiter von GEWOBA-Immobiliendienstleistungen, einer der beiden Vorsitzenden des Fördervereins der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens. „Wir haben uns damals entschlossen den Förderverein mitzugründen, um Klimaschutz im Land Bremen voranzutreiben“, so Scherbaum. „Die GEWOBA hat in der Vergangenheit oft gemeinsam mit energiekonsens Formate entwickelt, um die Themen ‚Energie sparen‘ und ‚Klimaschutz‘ sowohl unseren Mietern als auch unseren Kolleginnen und Kollegen im eigenen Hause nahezubringen. Mit der Mitgliedschaft im Förderverein wollen wir die Arbeit der gemeinnützigen Klimaschutzagentur unterstützen und unseren Beitrag leisten, damit auch weitere Unternehmen und Personen im Land Bremen vom Beratungsangebot profitieren und sich für das Klima stark machen!“

Mit einem eigenen Online-Angebot informiert der Förderverein der gemeinnützigen Klimaschutzagentur jetzt über sich und die von ihm geförderten Projekte (Foto: energiekonsens)

Effizienztisch Bremen erfolgreich beendet

Eigentlich wollten sie nur drei Jahre an ihrer Klimabilanz arbeiten, am Ende waren es über vier: Elf große Bremer Unternehmen hatten sich im Mai 2016 am Effizienztisch Bremen zusammengefunden, um gemeinsam nach Lösungen für Energieeffizienz und CO2-Reduktion zu suchen und voneinander zu lernen. Nachdem das von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens initiierte Netzwerk auf Wunsch der Teilnehmenden um ein Jahr verlängert wurde, ist es nun am vergangenen Dienstag erfolgreich mit einem Abschlussworkshop zu Ende gegangen. Das Klimaschutz-Engagement der teilnehmenden Unternehmen geht indes weiter.


Bremen, 30. Juni 2020. Insgesamt 40.000 Tonnen CO2 wurden während der Laufzeit des Effizienztisches Bremen eingespart. Für die teilnehmenden Unternehmen bedeutete das zudem eine Kosteneinsparung von rund 1,4 Millionen Euro. „Energieeffizienz lohnt sich immer – denn, die beste Energie, ist die, die wir gar nicht verbrauchen“, bestätigt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens. „Unsere Erfahrung zeigt: Viele CO2-Ausstöße sind vermeidbar, wenn die richtigen Stellschrauben gedreht und moderne Technologien installiert werden. Um Unternehmen bei der Identifizierung und Umsetzung von Effizienz- und weiteren Klimaschutzmaßnahmen zu begleiten, haben wir 2016 den Effizienztisch Bremen gestartet. “ Mittlerweile betreut die Klimaschutzagentur vier weitere Effizienztische im Land Bremen. Beim Effizienztisch handelt es sich um ein bundesweit etabliertes Netzwerkformat, bei dem sich Firmen mit dem Ziel zusammenschließen, ihre Energieverbräuche und CO2-Emissionen zu senken. Die deutschlandweite Erfahrung zeigt, gemeinsam geht es besser: Effizienztische erreichen ihre Energieeffizienzziele in der Regel deutlich schneller als der Durchschnitt der Wirtschaft.

Elf Unternehmen beim Auftakttreffen des Effizienztisches Bremen im Mai 2016 – nun ist das Netzwerkformat erfolgreich zu Ende gegangen. (Foto: energiekonsens)

Früh übt sich – Klimaschutz in Kitas

Künftig soll in allen Kindertagesstätten der Hans-Wendt gGmbH Klimaschutz auf der Tagesordnung stehen. Das von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens ins Leben gerufene Projekt vermittelt einerseits pädagogische Inhalte und bringt diese den Kindern auf spielerische Art und Weise näher. Andererseits nimmt es die Energieeffizienz der Kita-Räumlichkeiten unter die Lupe und hilft bei der Umsetzung von CO2-einsparenden Maßnahmen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium. Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan begrüßt das Engagement des Trägers.


Bremen, 29. Juni 2020. Heute ist im Kinderhaus Fin Kids symbolisch der Startschuss für das Projekt ener:kita gefallen. Bei diesem Projekt werden Kinder durch pädagogische und technische Maßnahmen dazu angeleitet, sparsam mit Energie und Wasser umzugehen und so den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zu minimieren. „Uns liegen Klimaschutz und Ernährung sehr am Herzen“, sagt Sophia Puacz, Leiterin des Kinderhauses Fin Kids. „Wir wissen, dass wir mit unserer pädagogischen Arbeit eine Schlüsselrolle einnehmen und möchten die künftige Generation für diese bedeutenden Themen sensibilisieren. Außerdem tragen die Kinder neu Erlerntes sowie ihre Wissbegierde in ihre Elternhäuser weiter, so dass auch dort ein Bewusstsein dafür geschaffen wird.“
Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan zeigte sich ebenfalls erfreut: „Unser Ziel ist es, dass auch schon die jüngsten Bürgerinnen und Bürger im Land Bremen eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Umwelt aktiv mitgestalten können – ener:kita schafft dies auf eindrucksvolle Weise. Ein Erfolgsmodell, dass wir auch weiterhin gerne unterstützen. Jetzt auch gemeinsam mit dem Träger Hans-Wendt-gGmbH.“

In welcher Jahreszeit wächst welches Gemüse? Edda, Sophie, Paul und Josh (v.l.n.r.) lernen gemeinsam mit Kalle, dem Klimaigel und Gruppenleiterin Nina Herrig (ganz links) alles über saisonales Gemüse und nachhaltiges Verhalten. (Foto: energiekonsens)

Mit Sonnenkraft durchstarten: Freie Solarberatung für Unternehmen

Solaranlagenbesitzer durften sich diesen Frühling freuen: 297,2 Sonnenstunden hat der Deutsche Wetterdienst alleine im April an der Bremer Messstation gezählt – mehr als in den Sommermonaten vergangenen Jahres. Doch auch in durchschnittlichen Wetterphasen bildet die Sonne eine verlässliche, günstige und vor allem regenerative Energiequelle. Wie Unternehmen mit einer eigenen Photovoltaikanlage nicht nur Geld sparen, sondern sich zeitgleich zukunftsorientiert aufstellen können, erklärt die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens bei ihrer kostenlosen energievisite:solar.


Bremen, 17. Juni 2020. „Wir haben uns vor allem aus Klimaschutzgründen für den Kauf einer Photovoltaikanlage entschieden“, sagt Sebastian Wedler von der Firma AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH. „Mit Solarstrom verringern wir nicht nur unseren CO2-Ausstoß und langfristig unsere Kosten, sondern stellen unser Unternehmen als innovativen Teil der Luftfahrtindustrie dar, der auf dem Weg ist, ein umweltgerechteres Fliegen zu ermöglichen. Die energievisite von energiekonsens war sehr hilfreich, da wir so im Vorfeld konkrete Aussagen zur Eignung unserer Dachfläche, zur zu erwartenden Amortisationszeit sowie zu Förderprogrammen und den nächsten Schritten erhalten haben.“ AES Aircraft Elektro/Elektronik System GmbH ist eines von insgesamt 26 Unternehmen im Land Bremen, die im Jahr 2019 das kostenfreie Beratungsangebot energievisite:solar der Klimaschutzagentur wahrgenommen haben.

Große Dachflächen und hoher Strombedarf während des Tages – für viele Unternehmen lohnt sich Photovoltaik auch finanziell (Foto: energiekonsens, Fotograf: Michael Bahlo)

„Hand in Hand“ für den Klimaschutz

Die Nutzung von Abwärme hat enormes Klimaschutzpotenzial. Denn Unternehmen können überschüssige Energie deutlich effizienter nutzen, als sie in die Umwelt abzugeben. Ein Webinar der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens und der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH hat am Dienstag rund 50 Teilnehmern gezeigt, wie es geht. Der Fokus lag auf Synergieeffekten, die sich durch Kooperationen zwischen Betrieben ergeben und nicht nur ökologische, sondern auch finanzielle Ressourcen schonen.


Bremen, 13. Mai 2020. „Klimaschutz geht weit über Betriebsgrenzen hinaus“, erläuterte Stella Reulecke von energiekonsens während des Webinars „Wärme-Synergien zwischen Unternehmen“ am vergangenen Dienstag. „Gerade im Bereich Abwärme bieten sich für Unternehmen viele Möglichkeiten, zusammenzuarbeiten und so CO2 einzusparen.“ Klimaschonende Allianzen zwischen Unternehmen sind Reuleckes Schwerpunkt: Bei energiekonsens betreut sie den Baustein „Kooperation CO2“ des durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau geförderten Projekts „Bremer Unternehmen sparen CO2“. Abnehmer von Überschusswärme können Nachbarunternehmen, ein Versorgungsnetz oder eine mobile Versorgung sein. „Ressourcenschutz und Wirtschaftlichkeit gehen hier Hand in Hand“, so Reulecke.

Sieben Unternehmen mit kommunaler Beteiligung haben am Effizienztisch „energiekonsens Kommunal“ Platz genommen – aufgrund der Corona-Pandemie allerdings zunächst virtuell. Sie wollen in den kommenden zweieinhalb Jahren gemeinsam CO<sub>2</sub> einsparen. (Foto: energiekonsens)

Zwei Netzwerke für den Klimaschutz gehen an den Start

Um den Klimaschutz im Land Bremen weiter voranzubringen, haben sich sieben Unternehmen mit kommunaler Beteiligung zu einem Netzwerk der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen die Teilnehmer des Effizienztisches „energiekonsens Kommunal“ auch in Zeiten von Corona ihren CO2-Ausstoß senken. Kurz zuvor war bereits der Effizienztisch „energiekonsens Kompakt“ mit Unternehmen des Bremer Mittelstands an den Start gegangen. Staatsrat Ronny Meyer begrüßte das außerordentliche Engagement der teilnehmenden Betriebe.


Bremen, 6. Mai 2020. „Ich bin dankbar für diesen Effizienztisch, dass man mit all den Fragen zu Klimaschutz und Energieeffizienz nicht alleine dasteht“, sagte Petra Schäffer, Geschäftsführerin der botanika GmbH bei der Eröffnung des Effizienztisches „energiekonsens Kommunal“ am Dienstag, 5. Mai. Gemeinsam mit der M3B GmbH, der hanseWasser Bremen GmbH, der Radio Bremen/BREMEDIA PRODUKTION GmbH, der Theater Bremen GmbH, dem Umweltbetrieb Bremen sowie der Werkstatt Bremen will die botanika GmbH Ressourcen schonen und das Klima schützen. Dafür einigen sich die Teilnehmer, allesamt Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, auf ein CO2-Einsparziel, das sie während der zweieinhalbjährigen Laufzeit des Effizienztisches gemeinsam erreichen wollen.

Sieben Unternehmen mit kommunaler Beteiligung haben am Effizienztisch „energiekonsens Kommunal“ Platz genommen – aufgrund der Corona-Pandemie allerdings zunächst virtuell. Sie wollen in den kommenden zweieinhalb Jahren gemeinsam CO<sub>2</sub> einsparen. (Foto: energiekonsens)

Nachhaltig unterwegs

energiekonsens entwickelt kostenfreies Beratungsformat, um Kooperationen zwischen Unternehmen anzustoßen und CO2-Ausstöße zu vermeiden – jetzt auch digital. Im Fokus: Betriebliche Mobilität.


Bremen, 15. April 2020. Beim Thema Mobilität machen die meisten Betriebe bislang eigene Sache: eigene Parkplätze, eigener Fuhrpark oder eigene Fahrrad-Abstellplätze. Wer sein Unternehmen nachhaltiger aufstellen möchte, sollte seinen Blick jedoch nicht nur in Richtung E-Technologie und Umweltverbund richten, sondern über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus. Car- und Bikesharing, ÖPNV-Tarife, Mitfahrzentralen und geteilte Parkflächen bieten sich nicht nur aus Kostengründen für Kooperationen an, sondern verbessern die Klimabilanz der teilnehmenden Unternehmen deutlich. Um Kooperationen im Mobilitätsbereich anzustoßen und Unternehmen bei diesem Schritt zu begleiten, hat die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens die energievisite:mobilität+ konzipiert.

Mit dem kostenfreien Beratungsangebot energievisite:mobilität+ können Unternehmen auf nachhaltige Mobilität umsteigen und das Potenzial für Kooperationen mit benachbarten Firmen ermitteln lassen. (Foto: energiekonsens)

„Anstupser“ für mehr Klimaschutz im Betriebsalltag

Forschungsprojekt Green Nudging sucht Modellunternehmen für Roll-Out-Phase


Bremen, 5. März 2020. Oft braucht es nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung: Das im vergangenen Jahr von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens initiierte Projekt Green Nudging soll Mitarbeitenden einer Firma klimafreundliches Verhalten erleichtern. In dem Forschungsprojekt werden sogenannte „Nudges“ (englisch für „Anstupser“) entwickelt – kleine Hinweise, Maßnahmen oder Voreinstellungen, die die klimafreundliche Wahl im Berufsalltag sichtbarer und bequemer gestalten. Knapp fünfzig klimaschonende Nudges sind nun während der Pilotphase des Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit acht Bremer und Bremerhavener Unternehmen entwickelt und gesammelt worden.

Energiespar-Hinweis im Intranet

Erfolgreiches Energiespar-Contracting Uni Bremen spart Energie und Geld

Dienstleister investiert knapp 1,5 Millionen Euro in Universität / Energiesparziele schon im ersten Jahr deutlich übertroffen


Bremen, 20. Februar 2020. Rund 2.150 MWh Energie und 820 Tonnen CO2 werden seit 2018 jedes Jahr in der Universität eingespart. Dadurch reduzieren sich die Energiekosten jedes Jahr um circa 240.000 Euro. Um diesen Erfolg zu ermöglichen, hatte Engie Deutschland, ein auf Energiedienstleistungen spezialisiertes Unternehmen, im Rahmen eines Energiespar-Contractings (ESC) rund 1,5 Millionen Euro in diverse Effizienzmaßnahmen in ausgewählte Gebäude der Universität und die Oberschule Barkhof investiert. Gleich im ersten Jahr nach der Umsetzung wurden die vom Dienstleister garantierten Energieeinsparungen in Höhe von 1.777 MWh deutlich übertroffen. Engie Deutschland hatte den Zuschlag für das ESC-Projekt im Rahmen der EU-weiten Ausschreibung erhalten. Unterstützt wurde das gesamte Verfahren von der Klimaschutzagentur energiekonsens und ihrer Tochterfirma beks EnergieEffizienz GmbH. Das Projekt läuft noch bis Dezember 2029.

energiekonsens contract!

Klimaschutz zahlt sich aus

Bremer Schulen sparen im Projekt 3/4plus erfolgreich Energie und Ressourcen ein


Bremen, 17. Februar 2020. Wie man sich im Schullalltag erfolgreich für Klimaschutz und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen einsetzen kann, haben 58 Bremer Schulen im Projekt „3/4plus“ eindrucksvoll bewiesen. Durch bewusste Nutzung und geringinvestive Maßnahmen konnten sie im Jahr 2018 insgesamt 5.800 MWh Wärme, 505 MWh Strom und 2.800 m³ Wasser einsparen.

Klimaschutz zum Anfassen: Schülerinnen und Schüler aus dem 4. Jahrgang beobachten den Treibhauseffekt beim Experimentieren. Foto: energiekonsens, Fotograf: Michael Bahlo

Bautücken mit Lösungen begegnen

Klimaschutzsenatorin Dr. Maike Schaefer war am vergangenen Mittwoch auf Einladung der Klimastadt-AG „Bauen und Sanieren“ zu Gast in Bremerhaven. Bei einem Rundgang durch das Goetheviertel informierte sie sich über Vorzeigeprojekte der Arbeitsgruppenmitglieder im Quartier, lokale Initiativen und über geologische sowie historisch bedingte Herausforderungen bei Bauvorhaben in der Seestadt.


Bremen, 06. Februar 2020. Für ihren Besuch hatte sich Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, viel Zeit genommen und ging mit Akteuren der Arbeitsgruppe auf Besichtigungstour. Ein erster Stopp wurde am Schulzentrum Geschwister Scholl eingelegt. Der Komplex wurde von Seestadt Immobilien mit Fördermitteln des Bundes energetisch saniert. Im Anschluss führten die Gastgeber die Senatorin durch das Goetheviertel. Der einstige soziale Brennpunkt blüht derzeit auf. Private Investoren, aber auch die Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven (STÄWOG) engagieren sich im Quartier.

Foto: energiekonsens, Fotografin: Antje Schimanke

Bis zu 70 Prozent Förderung für Ersatz alter Ölheizungen

Selten hat sich die Neuanschaffung einer Heizungsanlage finanziell so gelohnt wie in 2020: Durch die Umstellung der Förderrichtlinien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lassen sich beim Austausch einer alten Ölheizung in Kombination mit der Bremer Landesförderung bis zu 70 Prozent der Anschaffungskosten einsparen.


Bremen, 4. Februar 2020. Seit dem 1. Januar 2020 fördert das BAFA den Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue, effizientere und klimafreundlichere Anlage mit einem Zuschuss von bis zu 45 Prozent. Gleichzeitig hat das Land Bremen im vergangenen Jahr ein Förderprogramm zum Ersatz von Ölheizkesseln aufgelegt, welches ebenfalls klimafreundliche Ersatzbeschaffungen mit bis zu 5.250 Euro bezuschusst. „Zusammengenommen können Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Land Bremen heute bei Anschaffungskosten von rund 20.000 Euro für etwa eine Holzpelletheizung auf einen Zuschuss von bis zu 14.000 Euro, also 70 Prozent der Gesamtkosten kommen“, erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens.

Foto: energiekonsens

Hausbesuche, die sich doppelt auszahlen!

Stromsparhelfer unterstützen Bremer Bürger dabei, Klima und Geldbeutel zu entlasten/ gemeinsames Frühstück mit Sarah Ryglewski


Bremen, 23. Januar 2020. Die Meldungen zum Thema Klima häufen sich dieser Tage. Doch was kann jeder Einzelne täglich tun, um das Klima zu schützen? Und geht das auch ohne große Investitionen im eigenen Zuhause? Ja, das geht – angesichts steigender Strompreise entlastet entsprechendes Engagement sogar den Geldbeutel! Was genau hilft, das haben die Stromsparhelfer der WaBeQ GmbHg und Vertreter aus den Reihen der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, beks EnergieEffizienz sowie von Gewoba der SPD-Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski heute im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks im KulturSalon in der Vahr vorgestellt.

Foto: energiekonsens

Energieeffizientes Bauen und Sanieren lohnt sich wie nie!

Im Bereich energieeffizient Bauen und Sanieren treten in den Förderprogrammen der KfW Förderbank zum 24. Januar 2020 Änderungen in Kraft. Hintergrund sind die im September 2019 beschlossenen Klimaziele der Bundesregierung.


Bremen, 16. Januar 2020. Positive Nachrichten für Hauseigentümer oder solche, die es in diesem Jahr werden möchten: Ende Januar erhöht die KfW Bank ihre Tilgungs- und Investitionszuschüssen und vergibt günstige Kredite für Sanierungsarbeiten oder den Neubau energieeffizienter Häuser. Bei der Modernisierung eines Altbaus oder beim Neubau lohnt sich die Investition in den baulichen Wärmeschutz gleich mehrfach: Der Wohnkomfort und der Wert der Immobilie nehmen zu, während die Energiekosten gleichzeitig sinken. „Mit den gestiegenen Fördersätzen wird das energieeffiziente Bauen und Sanieren noch attraktiver“, begrüßt auch Martin Grocholl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens in Bremen, die Änderungen. „Die energetische Sanierung des Wohnungsbestands ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die höheren Förderungen der KfW unterstützen maßgeblich die Senkung des CO2-Ausstoßes aus dem Gebäudebestand.“

Foto: Alberto Masnovo Fotolia

Bremer Altbautage: Ein Platz an der Sonne

Die diesjährige Sonderschau der Bremer Altbautage „Solar in Bremen – mach mehr aus Deinem Dach“ gibt Einblicke, wie Energie von der Sonne selbst genutzt werden kann. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur berät gemeinsam mit ihren Partnern zu Technik, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung einer eigenen Solaranlage.


Bremen, 16. Januar 2020. Über 1.500 Sonnenstunden werden jährlich im Land Bremen gezählt, zuletzt sogar deutlich mehr. Genug Energie, um den eigenen Strombedarf oder einen großen Teil der eigenen Wassererwärmung durch moderne Solartechnologie abzudecken – und das ohne das Klima zu belasten. Wie sich Solaranlagen technisch unterscheiden und was man beim Kauf beachten sollte, erfahren Interessierte vom 17. bis zum 19. Januar 2020 auf den Bremer Altbautagen, der Messe für energieeffizientes Bauen und Sanieren, in Halle 7 der Messe Bremen – parallel zur hanseBAU. „Wir freuen uns, neben unseren klassischen Sanierungsthemen wie Dämmen oder Heizen, mit der Sonderschau Solar in diesem Jahr unseren Fokus auf das Thema erneuerbare Energien zu legen“, berichtet Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens und Veranstalter der Bremer Altbautage. „Solarenergie birgt enormes Potenzial: ein Großteil aller Bremer und Bremerhavener Dächer sind für die Nutzung von Photovoltaik geeignet und würden einen immensen Beitrag zum Klimaschutz im Land Bremen leisten. Auf der Sonderschau wollen wir daher Hauseigentümer für Solarenergie interessieren und ihnen sowohl die klimafreundlichen als auch die wirtschaftlichen Vorteile näher bringen.“