Jugendfreizeiteinrichtungen aktiv für Klimaschutz
ener:freizi Workshop
20.06.2019

Jugendfreizeiteinrichtungen aktiv für Klimaschutz

Workshop für elf Freizis im Klimacafé Findorff

Im Rahmen des Projektes ener:freizi haben wir am 19. Juni die Mitarbeiter*innen der teilnehmenden Jugendfreizeiteinrichtungen zu einem Workshop eingeladen. Neben einem Input zum Klimawandel und zu Klimaschutzmöglichkeiten im Freizi gab es einerseits etwas Praktisches zum Mitmachen und Nachahmen, andererseits sollten Ideen für die Motivation der Jugendlichen zum Klimaschutz gesammelt werden.
Jugendfreizeiteinrichtungen aktiv für Klimaschutz
ener:freizi Workshop
20.06.2019

Jugendfreizeiteinrichtungen aktiv für Klimaschutz

Workshop für elf Freizis im Klimacafé Findorff

Im Rahmen des Projektes ener:freizi haben wir am 19. Juni die Mitarbeiter*innen der teilnehmenden Jugendfreizeiteinrichtungen zu einem Workshop eingeladen. Neben einem Input zum Klimawandel und zu Klimaschutzmöglichkeiten im Freizi gab es einerseits etwas Praktisches zum Mitmachen und Nachahmen, andererseits sollten Ideen für die Motivation der Jugendlichen zum Klimaschutz gesammelt werden.
  

Elf Freizis nutzten die Gelegenheit zum Austausch

15 Mitarbeiter*innen aus elf Bremer Freizeiteinrichtungen waren der Einladung zum Workshop in das Klimacafé Findorff gefolgt. Katja Muchow vom BUND Bremen und Maren Beckmann, Projektleiterin von ener:freizi bei energiekonsens, präsentierten knapp die wesentlichen Ursachen und Folgen des Klimawandels. Hauptaugenmerk lag danach auf den Möglichkeiten, wie man sowohl im Freizi als auch privat in den Bereichen Strom, Heizen, Ernährung, Konsum und Mobilität klimafreundlich und ressourcenschonend handeln kann. Die Teilnehmenden mussten dabei nicht mehr von der Notwendigkeit des Klimaschutzes überzeugt werden, allen liegt das Thema am Herzen und sie möchten es in ihre Freizis tragen. Hierbei unterstützt sie das Projekt mit pädagogischen Aktionen für die Kinder und Jugendlichen. Aber wie kommt man nun an die jungen Menschen in ihrer Freizeit heran, welche Angebote zu welchen Themen werden benötigt? Auf alle Fälle etwas zum Mitmachen! So machte Katja Muchow am Mittwoch zwei Vorschläge: Herstellen von Wachstüchern, die dem Einpacken von Lebensmitteln dienen und somit Plastikfolie vermeidet und die Nutzung eines Tetra Paks zum Einpflanzen von beispielsweise Kresse. Daraufhin kamen viele Ideen auf. Von Brotaufstriche oder vegane Gummibärchen herstellen über Neues aus alter Kleidung nähen oder Duschgel ohne Mikroplastik selber mischen bis hin zu einem Ernährungsquiz oder Rallyes durch die Freizis.

Freizi-übergreifender Aktionstag

Darüber hinaus waren viele von einem Freizi-übergreifenden Aktionstag begeistert. So könnten z.B. in einer Jugendfreizeiteinrichtung mehrere Aktionen an dem Tag stattfinden wie Fahrradreparatur, Kleidertauschparty, Upcycling und vegetarisch kochen. Freizis aus den anderen Stadtteilen wollen sich anschließen und den Tag mit organisieren und mit einigen Jugendlichen kommen. Für die Jugendlichen sei neben den Aktionen auch der Austausch mit Gleichgesinnten aus anderen Stadtteilen ein Erlebnis.

Am Ende bedankten sich die Teilnehmenden für den Workshop. Es sei toll, dass über das Projekt ein Austausch über so viele Einrichtungen stattfinden könne. Man erhalte super Anregungen, Tipps, Motivation und auch Unterstützung, um das Thema wieder voran zu treiben.

Weitere Informationen finden Sie hier.