Gut beraten - in jeder Unternehmensphase
energievisiten für Unternehmen
10.12.2018

Gut beraten - in jeder Unternehmensphase

"Zum Kuhhirten" profitiert von energievisite:solar und :neubau

Der Einsatz von LED-Leuchten oder selbst produzierter Strom aus Sonnenkraft: Es gibt viele Möglichkeiten für Unternehmen, den eigenen Energieverbrauch zu senken. Allein mit der Umsetzung kleinerer Maßnahmen wie zum Beispiel einer optimalen Regelung technischer Anlagen lassen sich Einsparungen um bis zu 20 Prozent erzielen. Doch wo genau Handlungsbedarf besteht, ist nicht immer offensichtlich. Genau hier setzen unsere „energievisiten“ an.
  

Dabei handelt es sich um eine Kurzberatung durch unabhängige Expertinnen und Experten bei Betrieben vor Ort. Die Fachleute – Berater aus Ingenieurbüros oder des BUND Bremen – nehmen dabei ein spezifisches Handlungsfeld unter die Lupe. Ob im Bereich Beleuchtung, Druckluft, Heizung, Kälte, Lüftungsanlagen, Server, Neubau oder Photovoltaik – überall dort werden Energieeinsparpotenziale aufgedeckt und Empfehlungen dazu ausgesprochen, wie sich diese nutzen lassen.

Rund drei Stunden dauert eine energievisite. Bezahlen müssen Firmen aus dem Land Bremen dafür nichts – zumindest, wenn sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro verzeichnen. Für sie wird das Angebot zu 100 Prozent von uns gefördert. Unentgeltlich in Anspruch genommen werden kann die Kurzberatung allerdings nur in einem Themenfeld. Ausnahmen bilden die energievisite:solar und energievisite:neubau, die mit einem weiteren Check kombinierbar sind. Letztere haben wir erst im Sommer 2018 ins Angebot aufgenommen. Aus gutem Grund: „Es gibt einige Betriebe, die ein Gebäude neu errichten beziehungsweise umfassend erweitern lassen oder den Standort wechseln und dabei möglichst frühzeitig das Thema Energieeffizienz berücksichtig wissen wollen. Diese können wir nun gezielt an einem Punkt unterstützen, an dem ohnehin Maßnahmen umgesetzt werden müssen“, sagt Energie Experte Stephan Goedeke, der die energievisite durchführt. Im Rahmen ihres Besuches prüfen er und seine Kolleg*innen unabhängig vom Stand oder Fortschritt des Bauvorhabens aktuelle Pläne oder besichtigen die Baustelle, um erste oder zusätzliche Impulse für energetische Verbesserungen zu geben. „Bevor wir anregen, was mitgedacht werden könnte – zum Beispiel die Nutzung von Abwärme oder Photovoltaik-Strom zum Eigenverbrauch – wird gezielt nachgefragt: Was hat der Unternehmer vor? Welche Stromfresser gab es am alten Firmensitz? Kommen neue Maschinen zum Einsatz? Wo liegen die Arbeitsplätze? All diese Informationen führen uns zu möglichen Maßnahmen, die dann in einem Abschlussbericht dargelegt werden“, so Stephan Goedeke.

Tipps in der Umsetzung

Bereits von den energievisiten:solar und :neubau profitiert hat Sebastian Werner, Inhaber des Hotels Zum Kuhhirten. Sein Architekt, mit dem er einen Anbau plant, machte ihn auf das Angebot aufmerksam. „Ich bin froh, dies so früh in Anspruch genommen zu haben. Jetzt fließt eine Technik ein, die wir vorher nicht auf dem Schirm hatten“, betont der Hotelier und meint damit eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für mehr Wohnkomfort. Auch das Dach des Altbaus ließ er von Stephan Goedeke begutachten. „Es ist einfach hilfreich, wenn ein von Herstellern unabhängiger Berater seine Einschätzung dazu abgibt, wie groß die Solaranlage sein sollte, damit sie einen höchstmöglichen Ertrag erzielt und sich schnell amortisiert“, findet Sebastian Werner. Anderen Unternehmen kann der Geschäftsmann nur raten, es ihm gleich zu tun. „Wer im Vorfeld gut plant, spart später bares Geld!“


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