Effizienztisch Bremerhaven erfolgreich abgeschlossen
Feierten gemeinsam den erfolgreichen Abschluss ihrer Zusammenarbeit: Die Projektbeteiligten mit den Teilnehmern des Energieeffizienztisches Bremerhaven sowie Vertretern der Stadt Bremerhaven, die die Initiative finanziell unterstützt hat
08.11.2018

Effizienztisch Bremerhaven erfolgreich abgeschlossen

Projektbeteiligte, Teilnehmer und Vertreter der Stadt Bremerhaven feiern gemeinsam

Der Energieeffizienztisch Bremerhaven, der am 8. November erfolgreich abgeschlossen wurde, hat für die Seestadt viel erreicht. Am Effizienztisch hatten sieben Unternehmen und eine Lehreinrichtung Platz genommen und gemeinsam das Energieeffizienz-Netzwerk Bremerhaven gegründet: die Deutsche See GmbH, die Zweigstelle Bremerhaven der FRoSTA AG, die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH, die Heinrich Abelmann GmbH, die Müller Ditzen AG, die MWB Power GmbH, die STRAKO GmbH und die Hochschule Bremerhaven.
  

Der vom Klimastadtbüro Bremerhaven und von energiekonsens geförderte Zusammenschluss bewirkte einiges: Das ausgegebene Ziel, zusammen den Energieverbrauch und die ausgehenden CO2-Emissionen um acht Prozent zu reduzieren, wurde mehr als erreicht. Ersterer Wert sank von 2014 bis heute durchschnittlich um 8,8 Prozent, der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß sogar um 9 Prozent.

Dafür sorgte die Umsetzung von insgesamt 42 Effizienzmaßnahmen, die jährlich 4.430 MWH Energie in Bremerhaven einsparen. Erarbeitet wurden die Maßnahmen in einem langen Prozess. Die Teilnehmer analysierten mit Experten ihre Energieverbräuche, entwickelten Vorschläge für Einsparpotenziale, tauschten regelmäßig ihre Erfahrungen und Ideen aus. „Wir haben voneinander gelernt, uns gegenseitig motiviert und angespornt“, erklärt Deutsche See-Energiemanager Knud Vormschlag, der allein 22 Effizienzmaßnahmen in seinem Unternehmen realisiert hat. Auch in der Hochschule Bremerhaven, betont Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, sei über den Effizienztisch viel in Bewegung gekommen. „Wir haben einige Dinge angeschoben und umgesetzt – etwa die Installation einer Photovoltaikanlage und die Optimierung der Gebäudeleittechnik.“ Was für alle Teilnehmer gilt: Sie wollen in Verbindung bleiben und sich weiterhin aktiv für den Klimaschutz einsetzen.