Technische Maßnahmen

Das Gebäude im Mittelpunkt

Das gesamte Programm von ener:kita wird von unterschiedlichen technischen Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen und dem Energieverbrauch der jeweiligen Einrichtungen begleitet. In jeder teilnehmenden Kita wird zu Anfang des Programms eine Gebäudebegehung zur Ermittlung energetischer Optimierungspotenziale durchgeführt. Auf dieser Basis können entsprechende Handlungsempfehlungen entwickelt und umgesetzt werden

Mit einer vollständigen technischen Begutachtung der Haustechnik sind nachhaltige Verbrauchseinsparungen zu erreichen. Ein fachkundiger Energieberater prüft Heizungsanlagen, Fenster und Türen und Beleuchtung sowie Kücheneinrichtungen und Sanitärräume der Kitas. In einem abschließenden Beratungsgespräch gibt er praxisorientierte Tipps wie zum Bespiel dem Nachjustieren von Heizungsanlagen. Schon alleine durch den Einbau von LEDs oder das Vermeiden von Standby-Verbräuchen bei technischen Geräten lässt sich schnell und einfach der Energieverbrauch in einem Kindergarten reduzieren.

Gebäudegutachten - energetische Bewertung und Einsparpotenziale

In allen beteiligten Kindergärten wird zum Projektstart eine Gebäudebegehung durchgeführt. Ein erfahrener Energieberater erstellt ein Gebäudegutachten. Die Gebäudebegehung dient zur Ermittlung der energetischen Schwachstellen, insbesondere im Bereich des Nutzerverhaltens und den geringinvestiven Maßnahmen. Im Anschluss an die Begehung wird ein Gebäude-Gutachten erstellt. Dieses gibt einen Überblick zur energetischen Einschätzung der Gebäudehülle, der Heizungsanlage, der Warmwasserbereitung und benennt die relevanten Stromanwendungen und Verbraucher wie Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Standby-Verbraucher usw. Eine erste Auswertung des Heizenergie-, Strom- und Wasserverbrauchs in Form von Verbrauchskennzahlen gibt Aufschluss über mögliche Einsparpotenziale. Es werden Vorschläge in allen Verbrauchsbereichen für organisatorische bzw. nicht- und geringinvestive Maßnahmen erarbeitet. In einem Folgetermin wird den Projektbeteiligten das Gutachten erläutert und individuelle Einsparhilfen eingebaut. So kann sofort mit der Einsparung begonnen werden und Erfolge sind schnell zu verzeichnen. Eine Nachbegehung zeigt nach einiger Zeit nochmal auf, in welchen Bereichen nachjustiert werden muss oder sich Stromfresser eingeschlichen haben. Das ener:kita-Team ist jederzeit ansprechbar für Fragen und weitere Tipps rund ums Thema Energiesparen.

Energiesparkiste - kleine Investition mit beachtlicher Wirkung

Jeder teilnehmende Kindergarten bekommt eine „Energieeinsparkiste“ im Gegenwert von etwa 100 Euro. Sie beinhaltet hilfreiche Sparartikel wie LEDs, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren, eine Lüftungsampel usw. Diese Energiesparartikel werden beim zweiten Termin mit dem Energieberater direkt installiert und helfen sofort Energie einzusparen.

Energie-Controlling - Einsparerfolge sind messbar

In Zusammenarbeit mit der Gebäudebewirtschaftung (Immobilien Bremen und Seestadt-Immobilien) wird ein monatliches Energie-Controlling durchgeführt. Als Basiswert und Bezugsmaßstab dienen die Verbräuche der letzten drei Jahre. Die Rückmeldung der Verbrauchs-Trends soll selbstverständlich in die pädagogische Arbeit einfließen und die Nutzer und Nutzerinnen bei der Umsetzung der Energiespar-Tipps in die tägliche Arbeit unterstützen.

Für alle Kindergärten kann damit auch untereinander der Einsparerfolg gemessen und weiterverfolgt werden. Am Ende des Projektes sind somit der gesamte Einsparerfolg und die Reduktion der CO2-Emissionen ermittelbar.

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Technische Maßnahmen zum Energiesparen in Kitas