GEWOBA und energiekonsens starten Energiesparcheck für Mieter
16.09.2010

GEWOBA und energiekonsens starten Energiesparcheck für Mieter

Unter dem Motto „Nebenkosten senken - Klima schützen“ hat die GEWOBA heute in Kooperation mit der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens das Projekt „Energiesparcheck für GEWOBA-Mieter“ gestartet. Im Rahmen des Kooperationsprojektes sollen Bremer Langzeitarbeitslose zu sogenannten Energiesparhelfern ausgebildet werden und Mietern kostenlos wertvolle Tipps zur Reduzierung der Strom-, Heiz- und Wasserkosten geben.
  

energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl ist sich sicher, dass davon alle Seiten profitieren werden:„Die GEWOBA hilft den Haushalten die Mietnebenkosten zu senken, Langzeitarbeitslose können wieder einen Einstieg ins Berufsleben finden und sich weiter qualifizieren und nicht zuletzt wird das Klima geschützt.“ In den insgesamt über 41.000 GEWOBA-Wohnungen sollen bis Ende 2014 etwa 600 Beratungen pro Jahr durchgeführt werden. Jeder beratene Haushalt erhält ein „Energiesparpaket“, das kostenlose Soforthilfen wie abschaltbare Steckerleisten, Energiesparlampen oder Perlatoren beinhaltet, die von den Energiesparhelfern direkt installiert werden.

„Unser Kooperationsprojekt setzt auf praktische Hilfe jenseits von Appellen und gut gemeinten Ratschlägen: Ein Anruf genügt, und schon steht einer der speziell ausgebildeten Energiesparhelfer mit dem Energiesparkoffer vor der Haustür, nimmt alle Energieverbraucher im Haushalt unter die Lupe und sorgt bei einem zweiten Besuch für Abhilfe“, umreißt Dr. Volker Riebel, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA das Projekt. Das Angebot richte sich an alle GEWOBA-Mieter, unabhängig von Einkommen.

„Als erster Schritt werden über einen Beschäftigungsträger Kandidaten und Kandidatinnen gesucht, die zu Energiesparhelfern ausgebildet werden. Die Schulung dauert 120 Stunden“, erläutert Bernd Langer, Geschäftsführer der BEKS EnergieEffzienz GmbH, die für die Projektumsetzung zuständig ist. Ab Mitte November sollen die Energiespar-Helferinnen und -Helfer, zunächst noch von den Profis der BEKS begleitet, Haushalte beraten.

Für Riebel ist das Projekt die konsequente Fortsetzung der GEWOBA-Politik: „Wir investieren jährlich viele Millionen in die energetische Sanierung unseres Gebäudebestands. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen und auch die Bewohner über einfache Einsparmaßnahmen informieren“, so Riebel. Die aktive Einbeziehung der Bewohner sei notwendig, da nur so die Bremer Klimaschutzziele erreicht werden könnten. „Aus Klimaschutzgründen muss der CO2-Ausstoß im Wohnungsbestand deutlich reduziert werden. Die privaten Haushalte verbrauchen mehr als 30 Prozent der insgesamt in Deutschland benötigten Energie. Aus den Erfahrungen des bundesweiten Projekts wissen wir, dass wir pro Haushalt bis zu 300 kg CO2 und 130 Euro Kosten sparen können. Bei 2.400 angestrebten Checks im Rahmen des Projekts ergeben sich Einsparungen von rund 720 Tonnen CO2 und 312.000 Euro Kosten pro Jahr“, erklärt energiekonsens-Geschäftsführer Grocholl.

Gestartet wird in den Stadtteilen Vahr und Osterholz-Tenever. GEWOBA-Mieter, die einen "Energiesparcheck" in Anspruch nehmen möchten, können ab November über eine speziell eingerichtete Hotline ihr Interesse an einer Beratung anzeigen und direkt einen Termin vereinbaren. Die GEWOBA Mieter werden noch direkt von der GEWOBA angeschrieben und informiert.

Mehr zum Projekt finden Sie hier.