2019 (Energieeffizienz-) Weichenstellen für weniger CO<sub>2</sub>
24.01.2019

2019 (Energieeffizienz-) Weichenstellen für weniger CO2

Fördermittel des Bundes neu aufgestellt

Den Primärenergieverbauch senken und zwar bis 2050 um 50% gegenüber 2008 – so lautet das Ziel der Bundesregierung. Um dieses erreichen zu können, gilt es, in allen Bereichen in energieeffizientere Technologien und erneuerbare Energien zu investieren. Damit Unternehmen diese Last nicht alleine tragen müssen, wurden die Förderprogramme des Bundes neu aufgestellt.
  

Seit dem 1.1.2019 können über das neue Förderprogramm "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft" Maßnahmen u.a. aus dem Bereich Querschnittstechnologien, Abwärmenutzung und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien gefördert werden. Das neue Programm fasst die alten Programme "Querschnittstechnologien" (BAFA) und "KfW-Energieeffizienz - Abwärme (Programm 294/494)"zusammen. Außerdem wird die Bereitstellung von Prozesswärme aus erneuerbaren Energien – bisher über das Marktanreizprogramm "Heizen mit Erneuerbaren Energien" – integriert.

"Kein Unternehmen ist wie das andere. Mit dem neuen Förderprogramm können technologieoffen individuelle Lösungen umgesetzt werden - auch in großen oder kommunalen Unternehmen", so Energie-Expertin Anja Ender vom TARA Ingenieurbüro NordWest GmbH & Co. KG hierzu.

Die Förderung kann als reine Zuschussförderung über das BAFA oder als Darlehen mit Teilschulderlass über die KfW beantragt werden. Die Förderquote liegt bei 30% bis 55% der förderfähigen Kosten.

Im Frühjahr wird auch wieder der Wettbewerb Step up! mit dem neuen Namen "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft - Wettbewerb" starten. Die Themen der Ausschreibungsrunden werden demnächst bekanntgegeben.


Eine Zusammenfassung aktueller Fördermöglichkeiten finden Sie in unserer Übersicht.