Bremer Klimaschutzpreis 2012

Klimaschutzpreis 2012 an Thorsten Nagel - Ehrung für wegweisendes Engagement

Der Bremer Klimaschutzpreis im Jahr 2012 geht an den Bremer Ingenieur und Unternehmer Thorsten Nagel. Er erhielt die Auszeichnung für seinen Mut, bei der Planung und Umsetzung von Bauprojekten neue Wege zu gehen, die zu mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand Bremens führen. „Vorbilder wie Thorsten Nagel helfen, die Aspekte Energieeffizienz und Klimaschutz in der Stadtplanung und beim Neubau weiter voranzubringen“, begründet energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl die Entscheidung. „Und das ist dringend nötig, um die Klimaschutzziele zu erreichen.“

Der 45-jährige Nagel hat an der Hochschule Bremen Bauingenieurwesen studiert und 1998 die PROCON Ingenieursgesellschaft mbH gegründet. Vor allem zwei Projekte spiegeln seine auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ausgerichtete Arbeitsweise wider: So plante Nagel die weltweit größte, in ein Stadion integrierte Photovoltaikanlage für das Weserstadion. Außerdem konzipierte er das „energy office“ in der Überseestadt – ein Haus, das zeigt, wie Bürogebäude heute aussehen können: mit hochwärmedämmender Hülle, erdwärmeversorgt, mit Dreischeibenverglasung, errichtet mit schadstoffarmen Materialien und einem Kühlsystem, das eine Klimaanlage überflüssig macht. Das energy office ist das erste Gebäude Bremens, das von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert wurde. Anfang 2012 erhielt es das Deutschen Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen in Gold.
„Thorsten Nagel sagte uns einmal, dass die Zukunft klimafreundlichen, nachhaltigen Gebäuden gehöre“, berichtet Grocholl. „Wir können diese Aussage nur unterstützen und verleihen ihm dafür, dass er diese Zukunft in Bremen eingeläutet hat, den 8. Bremer Klimaschutz-Preis.“

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Thorsten Nagel erhält Bremer Klimaschutzpreis 2012

Preisträger Thorsten Nagel (3. v.l.) erhält die Auszeichnung von Senator Dr. Joachim Lohse (2. v.l.) und den energiekonsens-Geschäftsführern Michael Pelzl (l.) und Martin Grocholl (r.).