Klimaschutz im Einkaufscenter

In diesem Modellprojekt begleiteten wir die Berliner Freiheit und die Böttcherstraße dabei, sich auf den Weg zu mehr Klimaschutz zu machen. Das Besondere: Durch das Projekt wurden gleich mehrere Zielgruppen aus dem Kontext Handel gleichzeitig eingebunden – einerseits die Unternehmen, die die Einkaufsstraße oder das Einkaufscenter betreiben, außerdem die einzelnen Händler sowie deren Mitarbeiter und Kunden.

Das Projekt im Überblick

CO2-Bilanz

Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck kennen, wissen welche Aktivitäten viel CO2 verursachen und können ihre Energie- und Ressourcenverbräuche gezielt senken. Dies führt oftmals zu Kosteneinsparungen, welche die Ausgaben für die getroffenen Energieeffizienzmaßnahmen übersteigen. Durch die Bilanzierung wurden in der Berliner Freiheit und in der Böttchertsraße Handlungsfelder aufgedeckt und Klimaschutzpotenziale identifiziert.

Energie-Checks für die Ladengeschäfte

Beim Energie-Check Einzelhandel analysierte ein Experte im Rahmen des Modellprojektes insbesondere die Beleuchtung sowie verhaltensbedingte Einsparpotenziale in den Geschäften der Einkaufsstraße oder des Einkaufscenters. In einem kurzen Bericht erhielt jeder Händler verständliche und umsetzbare Tipps. Mehr als 60 Geschäfte besuchten unsere Experten.

Einbindung von Kunden und Mitarbeitern

Ob ein Unternehmen energieeffizient und klimafreundlich ist, hängt nicht allein von Technik und Gebäudestandard ab – denn auch die sparsamste Technik muss richtig eingesetzt und verwendet werden. Technische, strukturelle oder auch kommunikative Veränderungen – ohne die Mitarbeiter können sie nicht erfolgreich umgesetzt werden. Deshalb wurden im Rahmen des Modellprojektes auch die Mitarbeiter und Kunden einbezogen, informiert und geschult.

Frank Springer - Klimaschutz im Einkaufscenter

Frank Springer, Centermanager der Berliner Freiheit, freut sich über die Teilnahme am Modellprojekt:

Das Projekt "Klimaschutz im Einkaufszentrum“ ist für mich und mein Team eine besondere Herausforderung und zugleich eine sehr spannende Thematik. Viele Parteien beeinflussen den CO2-Fußabdruck unseres Einkaufszentrums. Wir alle wollen die anstehende Projektzeit nutzen, gemeinsam mit den Kunden, Besuchern, Mietern und anderen Geschäfts- und Vertragspartnern des Einkaufszentrums Berliner Freiheit Energieeinsparpotenziale aufzudecken und zusammen in die Umsetzung von diesen Maßnahmen zu gehen.

gecheckt!

Berliner Freiheit schließt Modellprojekt „Klimaschutz im Einzelhandel“ erfolgreich mit CO2-Fußabdruck ab.

Seit kurzem steht ein großer pinker Fußabdruck im Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der Bremer Vahr. Er weist Kunden, Mieter und Mitarbeiter darauf hin, dass das Einkaufszentrum am Modellprojekt „Klimaschutz im Einzelhandel“ der Klimaschutzagentur energiekonsens teilgenommen hat und jetzt über einen CO2-Fußabdruck verfügt.
mehr

Ein CO2-Fußabdruck für die Böttcherstraße

Energie-Check in der Bar Freytag deckt Energiesparpotenziale auf

Der Startschuss für den CO2-Fußabdruck in der Bremer Böttcherstraße fiel am Dienstag, den 17. November 2016. Den Anfang der knapp 20 teilnehmenden Unternehmen machte die Bar Freytag, der mittels eines Energie-Checks mögliches Einsparpotenzial aufgezeigt wurde. Am Ende des Projektes steht die Ermittlung einer CO2-Bilanz für die gesamte Einkaufsstraße.
mehr

Telefon:0421 37 66 71 0

Die Berliner Freiheit erhält den CO<sub>2</sub>-Fußabdruck

Im Einzelhandel haben Kühlanlagen ein großes Einsparpotenzial