Schlau gebaut, vorausgeschaut: Das Beispiel-KfW-Effizienzhaus 40 in Tanzwerder

Sven Jäger
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Das Haus von Sandra Rybakund Dr. Ertan Dogu

Auf dem Stadtwerder in Bremen wohnt Familie Rybak-Dogu seit kurzem in einem energieeffizienten Einfamilienhaus. Beim Bau legte sie zum einen viel Wert auf ökologische Materialien, um das Zuhause umweltverträglich zu gestalten, und zum anderen auf eine energiesparende und ressourcenschonende Bauweise.

Das KfW-Effizienzhaus 40 in Holzrahmenbauweise ist hervorragend wärmegedämmt und muss nur wenig beheizt werden. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach erzeugt die Familie selbst Strom. Durch eine Kombination aus Erdwärmepumpe und Photovoltaik wird, wenn es doch mal nötig ist, CO2-neutral nachgeheizt. Übers Jahr verbraucht das Haus in der Bilanz weniger Strom als es selbst ins Netz einspeist. Eine Lüftungsanlage sorgt zusammen mit einem einfachen, sehr effizienten Fenstersystem stetig für frische Luft in den eigenen vier Wänden. Der Bau mit Holz, die Zellulose-Dämmung sowie Holzfußböden verleihen dem Haus ein besonders behagliches Raumklima.

Der Bremer Architekt Martin Kahrs hat das Energieeffizienzhaus entworfen und den
Bau geleitet. Die Entwicklung des Hauses war ein gemeinschaftlicher Prozess zwischen Architekt und der Baufamilie mit dem Ziel, energetisch wie auch finanziell sehr effizient zu bauen. Immer im Blick dabei der Einsatz moderner Technik.
Erfahrene Partner machen sich am Ende insbesondere beim luftdichten Dämmen sowie beim Einbau der Haustechnik bezahlt. Ein Blower-Door-Test verschafft zudem Gewissheit über die Luftdichtheit des Gebäudes. Für Martin Kahrs und seine Architektenkollegen ist es nur eine Frage der Zeit, bis energieeffizientes und zukunftsweisendes Bauen

sich durchsetzt: „Wir haben den Anspruch, zeitgemäß und vorausschauend zu bauen, auch vor dem Hintergrund, für unsere Kunden nur wertbeständige Objekte zu entwerfen. Wertbeständigkeit hat viel mit dem Energieverbrauch eines Hauses zu tun. Daher muss man als Architekt die Energieeffizienz und die haustechnischen Überlegungen frühzeitig mit einbeziehen.“ Darüber ist sich auch die Familie einig: „Wir haben vorher in einem Altbremer Haus gewohnt, das schlecht gedämmt war. Dort hat es oft gezogen. Wenn wir uns noch einmal entscheiden müssten, würden wir es wieder genauso machen und ein Energieeffizienzhaus bauen! Wir haben damit bislang nur gute Erfahrungen gemacht.“

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KfW-Effizienzhaus 40 in Bremen

Sandra Rybak:
„Wir wollten viele nachwachsende Rohstoffe verwenden. Unser Haus sollte gut gedämmt, energieeffizient und damit nachhaltig sein. Und durch die Holzrahmenbauweise war die Bauzeit für uns – verglichen mit anderen Beispielen – kurz und gut planbar.“

Dr. Ertan Dogu:
„Das Raumklima ist angenehm und durch die Lüftungsanlage ist das Haus immer gut durchlüftet – ohne dass man die Lüftung wirklich wahrnimmt.“

Die Fakten

  • Bauweise:
    Holzrahmenbau
  • Energieeffizienz:
    KfW-Effizienzhaus 40
  • Heizungsanlage:
    CO2-neutral durch Erdwärmepumpe
    mit Tiefenbohrung (Sole-Wasser-
    Pumpe) und Photovoltaik auf dem
    Dach
  • Lüftungsanlage:
    Passivhauszertifizierung mit
    Wärmerückgewinnung,
    Wärmebereitstellungsgrad ca. 90 %
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