Energieeffizienz in der Schauburg

Schauburg - Energieeffizienz

Energiekonsens-Projektleiterin Astrid Stehmeier überreicht Thomas Dumski die Auszeichnung, der sich beim Kino um alle technischen Belange kümmert.

Kino Schauburg richtet Spotlight auf Energieeffizienz

Licht aus, Spot an – für Energieeffizienz und Klimaschutz. Diese Themen spielen in der Schauburg und den Schwesterkinos Atlantis und Gondel aktuell eine Hauptrolle. Denn dort führte Energieberater Cersten Lauterbach von der EMG Energiemanagement Gesellschaft eine kfW-geförderte Initialberatung durch. Als Hauptenergieverbraucher stellte er in den drei Filmkunsttheatern die Lüftungs- und Klimatechnik sowie die Beleuchtung fest und empfahl entsprechende Energieeffizienz-Maßnahmen. Die Schauburg nahm anschließend noch eine Detailberatung in Anspruch. Hier ging es insbesondere um Umstellung der Heizenergie. Insgesamt sparen die Kinos zusammen 5.650 Euro Energiekosten und 15 Tonnen CO2 pro Jahr. Dafür überreichte Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, Thomas Dumski die Auszeichnung. Dumski ist in den Kinos für alle technischen Belange zuständig.

Rund 400 Glühlampen hat Thomas Dumski in den drei Filmkunsttheatern gezählt. „Diese werden wir nun nach und nach, also immer wenn eine kaputt geht, durch energieeffiziente Alternativen ersetzen. Eingelagert haben wir nur noch Sparlampen.“ Zudem ließ Dumski auf Rat des Energieberaters die alte Ölheizung in der Schauburg stilllegen und eine Gastherme einbauen. Über die Empfehlungen aus der Energieanalyse hinaus werden bereits seit Ende vergangenen Jahres alle drei Kinos statt mit herkömmlichem mit Ökostrom versorgt. Zudem stellte Dumski die Kinos zum Teil von analoger auf digitale Technik um. Der Vorteil: Die durchschnittlich 40 Kilogramm schweren Filmbänder werden durch Festplatten ersetzt. Dadurch entsteht weniger Aufwand bei Herstellung, Transport und Entsorgung. Auch den Fuhrpark schaute Dumski sich genauer an und beschloss: „Eines der beiden Firmenfahrzeuge musste weg. Was nicht mehr da ist, kann auch kein CO2 mehr verursachen“, ist Dumski froh.

Um all diese Maßnahmen zu realisieren, hatten die Kinos ein knappes Jahr Zeit. Denn parallel zur Energieanalyse gab Dumski im Rahmen der energiekonsens-Aktion „Hand in Hand. Für morgen.“ im September 2011 ein Klima-Versprechen. Er versicherte Drittklässlern der Schule am Baumschulenweg, dass er binnen eines Jahres alle Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt hat. Gesagt, getan. Die Mädchen und Jungen besuchten ihn im Juni dieses Jahres erneut und nahmen die umgesetzten Maßnahmen unter die Lupe. Sie stellten fest: Dumski hat sein Versprechen gehalten.

Bilanz

Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 5.650 Euro
CO2: 15 Tonnen

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