Energieanalyse in Unternehmen: The Imaging Source Europe

Vier Tonnen CO2 weniger dank Energieanalyse

The Imaging Source Europe - Energieanalyse

Rolf Bollhorst, Geschäftsführer von The Imaging Source Europe, ließ das Flachdach des Verwaltungs- und Entwicklungsgebäudes dämmen und Lichtkuppeln mit Sonnenschutz-Folie bekleben. Dafür hat energiekonsens-Geschäftsführer Michael Pelzl ihm die Auszeichnung verliehen.

Kameras sind nicht nur zum Festhalten der schönsten Urlaubsmomente geeignet, sondern werden auch für die industrielle Bildverarbeitung eingesetzt. The Imaging Source Europe ist einer der führenden Hersteller für industrielle Kameras. Sie werden unter anderem zur Fabrikautomation und für Medizin- und Mikroskopsysteme eingesetzt. Aufgrund des hohen Heizbedarfs hat das Unternehmen für den Firmensitz in Bremen-Findorff eine Energieanalyse durchführen lassen. Erste vom Berater empfohlene Maßnahmen hat The Imaging Source bereits umgesetzt. Hierfür erhielt das Unternehmen heute von Michael Pelzl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, die Auszeichnung.

„Natürlich wollen wir durch die Optimierungsmaßnahmen Geld sparen, doch auch der Beitrag zum Klimaschutz ist uns in diesem Zusammenhang wichtig“, sagt Rolf Bollhorst, Geschäftsführer bei The Imaging Source.

Um Energieeinsparspotenziale aufzudecken, hat sich das Unternehmen Unterstützung von Ingenieur Dr. Michael Kruse geholt. Der Energieberater hat die von energiekonsens vermittelte Initialberatung durchgeführt. Das Ergebnis: In den Räumlichkeiten von The Imaging Source gibt es im Bereich der Wärmedämmung Optimierungsmöglichkeiten.

Auf die Empfehlungen der Energieanalyse hat das Unternehmen schnell reagiert und als erste Maßnahme das 268 Quadratmeter große Flachdach des Verwaltungs- und Entwicklungsgebäudes vollständig gedämmt. Dadurch kann das Gebäude jetzt schnell und effizient erwärmt werden und weniger Energie tritt ungenutzt nach außen. „Allein dadurch spart das Unternehmen rund 900 Euro Brennstoffkosten pro Jahr. Außerdem werden jährlich rund 4,1 Tonnen CO2 weniger emittiert“, sagt Berater Dr. Ing. Michael Kruse vom Ingenieurbüro prosys. Fünf Lichtkuppeln mit einer Fläche von rund 20 Quadratmetern wurden mit einer speziellen Sonnenschutz-Folie beklebt, die den Wärmeeintrag reduzieren soll. Laut Herstellerangaben hält diese mindestens acht Jahre und vermindert die Sonneneinstrahlung. „Im September werden wir sehen, ob die geschätzten Einsparungen tatsächlich in diesem Umfang realisiert werden konnten. Dann kommt die Jahresabrechnung", sagt Geschäftsführer Bollhorst.

Bilanz

Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 900 Euro
CO2: 4,1 Tonnen
(Berechnet wurde nur die Einsparung durch die Flachdach-Dämmung)

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