Energieanalyse bei Art’n Card

Art'n Card Energieberatung

Energieberaterin bringt bei Art’n Card Licht ins Dunkel

Jens Schumacher ist es gelungen, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Der Inhaber von Art’n Card im Bremer Steintorviertel hat im Ladenbereich und in seiner Galerie im zweiten Stock die alte Beleuchtung durch energieeffiziente Alternativen ersetzt. Im Zuge einer Energieanalyse brachte Beraterin Dr. Anne Schierenbeck vom Ingenieurbüro Tara Licht ins Dunkel. Nun spart Jens Schumacher pro Jahr 202 Euro Energiekosten und 590 Kilogramm CO2. Zudem kann er seine Postkarten und Bilder sowie die Gemälde von Künstlern noch besser in Szene setzen.

„Die monetären Einsparungen sind aufgrund ständiger Strompreiserhöhungen nicht so recht spürbar, dennoch spare ich natürlich Geld. Und ich freue mich, dass ich das mit überschaubarem finanziellem Aufwand erreichen konnte. Neben den Einsparungen habe ich zudem noch angenehmeres Licht als vor der Sanierung“, sagt Schumacher. Der Klimaschutzgedanke spiele für ihn auch eine wichtige Rolle. Der Umweltaspekt sei es grundsätzlich immer wert, etwas zu tun.

In seiner Galerie tauschte Schumacher auf Empfehlung der Energieberaterin T8-Leuchtstofflampen durch energiesparende T5-Röhren aus. Neben der Energieeinsparung erzielte er damit weitere Vorteile: „In der Galerie wurde es bei eingeschaltetem Licht immer so warm, dass wir bei Abendveranstaltungen im Winter schon am Morgen die Heizung ausgestellt haben. Während der Veranstaltung mussten wir zudem die Fenster öffnen. Das ging aber nur, wenn nicht gerade eine Rede gehalten wurde. Der Straßenlärm hat dabei gestört.“ Die T5-Röhren punkten auch noch damit, dass ihre Lichtfarbe dem natürlichen Sonnenlicht nachempfunden ist und sie nicht blenden. Dankbar über den Austausch der Leuchten sind laut Schumacher auch die ausstellenden Künstler – in der tageslichthellen Galerie kommen Skulpturen und Gemälde nun viel besser zur Geltung.

Die Beleuchtung im Verkaufsbereich ließ Schumacher bereits vor der Energieanalyse austauschen. Er stieg von 50-Watt-Halogen-Strahler auf 35-Watt-Strahler mit energiesparender IRC-Technik um. Die Abkürzung steht für Infra-Red-Coating (Infrarot-Beschichtung). Bei dieser Technik wird der Lampenkolben mit einer speziellen Infoarot-Beschichtung ausgestattet. Sie reflektiert Wärmestrahlung, die von der Glühwendel im Leuchtmittel abgegeben wird, zum größten Teil wieder auf die Wendel. Nach der Beratung ersetzte der Art’n-Card-Inhaber zudem noch die konventionellen durch elektrische Vorschaltgeräte (EVG). Leuchtstofflampen mit EVG verbrauchen weniger Energie als Systeme mit konventionellen Vorschaltgeräten. Gleichzeitig erhöht sich die durchschnittliche Lebensdauer der Lampen und es fällt somit weniger Müll an.

Insgesamt ist Schumacher sehr zufrieden mit der Energieanalyse. „Ich war überrascht, dass bestimmte Sachen wie Fassadendämmung hinsichtlich der Energieeinsparung bei mir nicht so stark ins Gewicht fallen wie ich angenommen hatte.“

Bilanz

Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 202 Euro
CO2: 590 Tonnen

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