Bremen ist Dritter im Ländervergleich zur Heizungsoptimierung
24.04.2017

Bremen ist Dritter im Ländervergleich zur Heizungsoptimierung

Hydraulischer Abgleich bei knapp 20 Prozent aller Bremer Heizungen in Wohngebäuden vorgenommen

Nur in Sachsen und Hessen wurden bisher mehr Heizungsanlagen optimiert. Knapp jede fünfte Heizung hat in Bremen einen sogenannten hydraulischen Abgleich erhalten, im Bundesschnitt sind es etwa zwei Prozent weniger. Dies ist das Ergebnis einer Studie der gemeinnützigen co2online GmbH.
  


„Auch wenn es uns freut, dass Bremen im Bundesvergleich gut dasteht: Das Ergebnis heißt auch, dass gut 80 Prozent aller Heizungen im Land Bremen aufgrund fehlerhafter Einstellungen deutlich mehr Energie als nötig verbrauchen. Dabei profitiert von einer optimalen Einstellung nicht nur das Klima, sondern auch der eigene Geldbeutel“, kommentiert Martin Grocholl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens die Studie. Da Heizungen für einen großen Teil der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich seien, sei ihre energieeffiziente Ausrichtung besonders wichtig. Laut Umweltbundesamt wird in privaten Haushalten mehr als zwei Drittel des Endenergieverbrauchs zum Heizen benötigt.

Infografik hydraulischer Abgleich


Die Analyse von co2online zeigt, dass im Bundesdurchschnitt 81,9 Prozent aller Heizungen nicht optimal eingestellt sind und Energie verschwenden. Ein hydrauli-scher Abgleich, der eine optimale Verteilung des Heizwassers im System herstellt und dadurch den Verbrauch und die Heizkosten senkt, wird nur bei knapp einem Fünftel aller Heizungen durchgeführt. Wäre hingegen jede Heizung optimal einge-stellt, ließen sich laut co2online jedes Jahr 5,3 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

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