Rückblick: Sporthallen in Bremen – Neubau und energetische Sanierung
21.11.2016

Rückblick: Sporthallen in Bremen – Neubau und energetische Sanierung

Mehrere hundert Sporthallen in Bremen bieten ein großes CO2-Einsparpotenzial, welches bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Für alle, die eine energetische Modernisierung oder einen Neubau ihrer Sporthallen planen, bot die Veranstaltung am 16. November im Vereinszentrum des TV Bremen-Walle 1875 einen Überblick, wie unter der Prämisse einer langfristigen Senkung der Nebenkosten Sporthallen energetisch aufgewertet werden können.
  

Nach einigen einleitenden Vorworten, gab Prof. Ingo Lütkemeyer (IBUS) einen beeindruckenden Überblick über verschiedene energieeffiziente Neubauprojekte. Stefan Martens (MRO) gewährte anschließend am Beispiel einer Hamburger Dreifeldhalle umfassende Einblicke in die Herausforderungen, die Architekten und Ingenieuren bei Sanierungsprojekten begegnen.

Dass auch die vielen sanierungsbedürftigen Sporthallen in Bremen ein großes Klimaschutzpotenzial bieten, verdeutlichte schließlich Prof. Mevenkamp (Hochschule Bremen) an einem bundesweit einmaligen Sanierungsprojekt unter Beteiligung der Klimaschutzagentur energiekonsens, bei dem die Sporthalle des Gastgebers TV Bremen-Walle 1875 auf einen möglichst geringen Energieverbrauch getrimmt wurde. Die Sanierungsmodule wurden dabei so entwickelt, dass sie sich leicht auf andere Hallen übertragen lassen.

Das Thema der Veranstaltung stieß insgesamt auf große Resonanz: Rund 60 Teilnehmer, vor allem Vertreter bremischer und niedersächsischer Kommunen, folgten interessiert den Vorträgen und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:
Sanierungs-Leitfaden für Sportvereine und Kommunen


Und in den Vorträgen:

Sporthallen in Bremen - Neubau und energetische Sanierung: Vortrag Lütkemeyer
 
Sporthallen in Bremen - Neubau und energietische Sanierung: Vortrag Martens