Vorträge und Tagungsunterlagen

Fördermittel für Energiesparmaßnahmen in Sportstätten (17.10.2017), Vorträge Langer, Nagel, Pesch, Ronge und Schulze; Fördermittelübersicht

Über 400 Bremer Sportvereine bieten ein großes Klimaschutzpotenzial, welches bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Ob Sporthalle oder Schwimmbad: Durch Investitionen in Gebäude, energieeffiziente Technologien und Leuchtmittel sowie klimafreundliches Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer lassen sich sowohl Betriebskosten als auch CO2-Emissionen erheblich reduzieren. Referenten des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz, der KfW Bankengruppe, des Bremer Umweltsenators und des Bremer Klimafonds geben einen Überblick und grundlegende Informationen zu aktuellen regionalen und nationalen Förderprogrammen.

Q2 Effiziente Lüftungstechnik für Betriebs- und Bürogebäude

Nahezu jedes Unternehmen betreibt lufttechnische Anlagen, die diversen rechtlichen, technischen und lufthygienischen Anforderungen genügen müssen und eine mehr oder minder hohe Energieeffizienz aufweisen. Das Seminar gibt einen Überblick über eingesetzte Lüftungssysteme in Betriebs- und Verwaltungsgebäuden. Die verwendeten Techniken werden anhand der oben genannten Kriterien und deren Energieeffizienz bewertet. Die Vertiefung zeigt technische Optimierungsmöglichkeiten und Energieeinsparpotenziale auf und berücksichtigt in der wirtschaftlichen Betrachtung auch Fördermöglichkeiten. Ein Rundgang im Hause der AOK zeigt die dort optimierte Anlage. Vorgestellt wird die Planung und Umsetzung der Anlagenoptimierung sowie die erzielte Einsparung bei gleichzeitiger Erhöhung des Nutzerkomforts.

Energie- und Gebäudetechnik für die Energiewende: Flexibilität bei ungewisser Zukunft (08.09.2017), Vortrag Wolff

Ist Fernwärme die Wärmeversorgung der Zukunft? Oder werden mit der Energiewende in den nächsten 20 Jahren Wärmepumpen die Brennwertkessel ersetzen? Mit Antworten auf diese Fragestellungen beginnt Prof. Dieter Wolff (Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel) das Seminar. Anhand von Praxisbeispielen stellt er die Wechselwirkung von Gebäude- und Anlagentechnik vor und macht unter der Prämisse von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und geringen CO2-Emissionen Vorschläge für einfache Gebäude- und Anlagentechniksysteme. Er stellt dar, wie zur Verifizierung von Einsparerfolgen eine Energieanalyse aus dem Energieverbrauch eines Gebäudes abgeleitet werden kann und gibt abschließend eine Bewertung von unterschiedlichen Wärmeerzeugersystemen.

Q1 Managementsysteme – Grundlagen und Vertiefung Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001

Managementsysteme spielen im Arbeitsalltag eine stetig wachsende Rolle. Welche Systeme gibt es am Markt und worin liegen jeweils Vorteile, Nutzen und Unterschiede? Nach einer Übersicht der verschiedenen Managementsysteme unter Berücksichtigung neuer Normen als Grundlage, fällt die Identifikation des passenden Systems leichter. In der Vertiefung werden das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 (EnMS) sowie nachfolgende Normen näher beleuchtet und Tipps für die Umsetzung im Unternehmen aufgezeigt. Abschließend stellt der Gastgeber BLG sein EnMS vor und berichtet von der Vorgehensweise bei der Umsetzung.

Der individuelle Sanierungsfahrplan - Methodik und Praxiseinsatz (09.08.2017), Vortrag Becker

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben die Deutsche Energie-Agentur, das Forschungsinstitut ifeu und das Passivhaus Institut gemeinsam in einem Konsortium einen Standard für einen individuellen Sanierungsfahrplan für Wohngebäude (iSFP) entwickelt. Er kann von Energieberatern bundesweit freiwillig als eine Möglichkeit des Ergebnisberichts der Energieberatung genutzt werden. Seit dem 1. Juli fördert das BAFA auch die Erstellung eines iSFP im Rahmen der Vor-Ort-Beratung. Der Vortrag gibt einen Überblick über dieses neue Tool für die Energieberatung. Es werden die Methodik, die Herangehensweise an die energetische Bewertung und der Einsatz des iSFP in der Praxis vorgestellt.

Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung mit LED - Förderprogramm der Kommu-nalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMUB (13.06.2017), Vorträge Reif-Dietzel und Krudop

Das Förderangebot „Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zielt ab auf die Umstellung auf hocheffiziente LED-Beleuchtungstechnik. Mit diesem Programm haben neben Kommunen und kommunalen Betrieben auch Schulen, Hochschulen, Kitas und Jugendhilfeeinrichtungen, Religionsgemeinschaften, kulturelle Einrichtungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus die Möglichkeit auf Fördergelder für ihre Investitionsvorhaben.
Je nach Antragsteller kann der Förderzuschuss zwischen 30 und 52 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.

Forum: Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Entwicklungen für Geschäftsmodelle - Unternehmensstrategien in der Green Economy (15.06.2017), Vorträge Utermöhlen, Reimers

Nachhaltige Geschäftsmodelle sind wichtig für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, da ist sich Dr. Ralf Utermöhlen, Geschäftsführer des Braunschweiger Umweltberatungsunternehmens Agimus, ganz sicher. Als Buchautor zum Thema Green Economy und nachhaltige Entwicklung macht er deutlich: "Die Zeit ist reif dafür."Eine nachhaltige Entwicklung basiert auf einer Wirtschaftsweise, die nachfolgende Generationen möglichst die gleichen Ausgangsbedingungen vorfinden lässt, wie wir sie heute haben. Der Weg dorthin ist Herausforderung und Chance gleichermaßen. Wie beeinflussen etwa Klimawandel und gesellschaftliche Veränderungen die Unternehmen? Wie sehen Instrumente und Strategien aus, um dem zu begegnen? Dr. Utermöhlen erläutert seine Kernsaussagen im Detail, bevor Unternehmen zu Wort kommen, die schon länger auf einem nachhaltigen Weg sind.

Neubauten: Thermischer Komfort und sommerlicher Wärmeschutz (03.05.2017), Vorträge Jung und Hecking

Sommerlicher Wärmeschutz ist bei Gebäuden mit einer hoch gedämmten Gebäudehülle sowohl verpflichtend als auch aus Gründen des Wohnkomforts umzusetzen. Bei der Planung sind Mindestanforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz zu definieren. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die hier zum Einsatz kommenden Nachweisverfahren. Das vereinfachte Sonneneintragskennwert-Verfahren mit seinen Möglichkeiten und Grenzen wird ebenso dargestellt wie die dynamisch-thermische Gebäudesimulation gemäß DIN 4108-2. Beispiele aus der Praxis sowie Handlungs- und Entscheidungszusammenhänge bei der Vermeidung sommerlicher Überhitzung werden gezeigt und diskutiert.

Nutzer-Zufriedenheit in energieeffizienten Gebäuden - und wie man sie erhöhen kann (26.04.2017), Vorträge Heinicke und Wegener

Nachhaltigkeit kann nur gemeinsam mit den Nutzern eines Gebäudes gelingen. Dafür können zehn Parameter definiert werden, die das Wohlfühlen in einer Wohnung beeinflussen. Neben der Größe und Modernität sind dies vor allem Tageslicht, Temperaturregelung, Energieverbrauch und Belüftung der Wohnungen. Mit dem Nutzermonitoring, das die Nutzerbewertung mit dem berechneten und gemessenen Innenraumklima vergleicht, hat man ein Instrument zur Erfassung und Optimierung dieses Wohlbefindens gefunden. An Beispielen wird verdeutlicht, welche Faktoren zur Abweichung zwischen Bedarf (bei Planung) und Verbrauch (bei Nutzung) führen können. Prof. Dr. Bernd Wegener von der Humboldt-Universität Berlin stellt Forschungsergebnisse zur Erfassung und Bewertung der Nutzerzufriedenheit vor.

Energiespeicher und Photovoltaik: Strombedarf im Unternehmen nachhaltig optimieren (28.03.2017), Vorträge Buquoy, Siecke Martin

Energiespeicher gehören zu den wichtigen Optionen für eine auf erneuerbaren Energien basierende Energieversorgung der Zukunft. Unterstützt von einem betrieblichen Energiemanagementsystem können sie den Stromverbrauch im Unternehmen optimieren und teure Stromspitzen kappen. Photovoltaikanlagen vervollständigen dieses Konzept und liefern den regenerativen Strom, dessen Eigennutzung durch die Energiespeicher massiv erhöht wird. Doch wann lohnen sich Photovoltaikanlagen, Energiespeicher und die Kombination von beidem? Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen und beschäftigt sich in Fachvorträgen sowohl mit den Fragen der Technologieauswahl und den Einsatzbereichen von Speichern im industriellen Kontext, als auch mit den entscheidenden Parametern zum Einsatz von Photovoltaikanlagen. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über am Markt verfügbare Systeme sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz der Technologien.

Abwärme, die unbekannte Energiequelle - jetzt mit Förderung vom Bund (15. März 2017), Vorträge Goedeke, Kruse, von Schwerin

Die gewerbliche Abwärmenutzung bekommt mit steigenden Effizienzanforderungen einen ganz neuen Stellenwert. Die Veranstaltung gibt einen Überblick, welche Potenziale gewerblich genutzte Abwärme bietet und wie diese identifiziert und umgesetzt werden können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) unterstützt Maßnahmen zur Abwärmevermeidung und Abwärmenutzung mit einer hochkarätigen Förderung in Form eines Tilgungszuschusses in Höhe von 30% der Investitionsmehrkosten. Die Veranstaltung informiert umfassend zu dem KfW-Förderprogramm und zeigt beispielhaft, welche Maßnahmen, bestätigt durch ein Abwärmekonzept, von der Abwärmevermeidung bis hin zur Verstromung von Abwärme förderfähig sind. Abschließend wird an einem Praxisbeispiel dargestellt, wie das Förderprogramm in die Umsetzung von Projekten eingebunden werden kann.

Ihre CO2-Bilanz - mit Förderung für Unternehmen im Land Bremen (01.03.2017), Vorträge Bruck, Langer, Meß

Im Zuge der anhaltenden Diskussionen um die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen hat die CO2-Bilanz, auch CO2-Fußabduck oder Carbon Footprint genannt, als Maß für die Umweltbelastung in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. energiekonsens fördert Unternehmen bei der Erstellung einer CO2-Bilanz, denn sie zeigt wichtige Stellschrauben auf, um Emissionen und natürlich auch Kosten einzusparen. Wie viele Emissionen verursachen Wärmeversorgung, Strombezug oder Produktion? Es können auch Emissionen einbezogen werden wie die Anfahrt der Mitarbeitenden oder der Transport von Waren. Die Veranstaltung informiert ausführlich über die Erstellung von Bilanzen und zeigt, wie sie als Grundlage für Verbesserungsprozesse im gesamten Unternehmen eingesetzt werden können. Darüber hinaus können CO2-Bilanzen ein kommunikatives Instrument im Rahmen einer CSR-Strategie und gegenüber Auftraggebern oder Kunden sein.

Der richtige Zeitpunkt: Effizient heizen mit oder ohne Stromproduktion (14.02.2017), Vorträge Eggersglüß, Schimweg, Bremer(energiekonsens)

Das Thema Heizen wird spätestens zum Herbst, nach dem Besuch des Schornsteinfegers oder mit der Energiekostenrechnung in Unternehmen aktuell. Kann das Wärmeversorgungssystem optimiert werden oder ist es energie- und kostensparender, die Heizungsanlage zu erneuern? Exakt hier ist auch der richtige Zeitpunkt, den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes in Betracht zu ziehen, um damit Wärme und Strom für die eigene betriebliche Nutzung zu produzieren. Potenziale und Eckparameter der möglichen Systeme, Umsetzung, Wirtschaftlichkeit sowie der rechtliche Rahmen und Betriebserfahrungen stehen im Fokus des Seminars, welches sich an kleine und mittlere Unternehmen wendet und interaktiv auf die Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen eingeht. Vor Ort wird das BHKW der Messe Bremen besichtigt.

Energiesparrecht, Energiedienstleistungsgesetz...Was kommt für Unternehmen? (15.11.2016), Vorträge Renner, Schierenbeck

Eine Vielzahl von gesetzlichen Regelungen betreffen Unternehmen. Hier bietet die Veranstaltung einen Überblick über die aktuellen Gesetze und die daraus resultierenden Anforderungen für Unternehmen. Thematisiert wird auch, was Unternehmen zukünftig erwartet: Wie entwickelt sich das Energieeinsparrecht für Gebäude (EnEG), was sagt die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)? Ein weiterer Fokus gilt der Ökodesign-Richtlinie und dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) mit dem Energieaudit: Was kommt nach dem Audit? Werden Energiemanagementsysteme auch für KMU Pflicht oder muss bis 2020 jedes Unternehmen jährliche Energieeinsparungen garantieren, um nicht steuerliche Nachteile zu riskieren?

Sporthallen in Bremen - Neubau und energetische Sanierung...(16.11.2016), Vortrag Lütkemeyer

Zahlreiche Sporthallen in Bremen und Bremerhaven stehen zur Sanierung oder zum Neubau an. Vielfach stellt sich hier die Frage: Sanierung oder Neubau? Für alle, die eine energetische Modernisierung oder einen Neubau ihrer Sporthallen planen, bietet die Veranstaltung einen Überblick und grundlegende Informationen, wie unter der Prämisse einer langfristigen Senkung der Nebenkosten Sporthallen energetisch aufgewertet werden können. Thematisiert wird sowohl die Planung energieeffizienter Sporthallen mit Erfahrungen aus Neubauprojekten wie auch Einsparpotenziale, Ziele, bauliche Herausforderungen und Kosten einer Bestandsmodernisierung. Vorgestellt werden abschließend die Ergebnisse der energetischen Optimierung der Sporthalle am Panzenberg.

Handlungsfeld: Kälteanlagen 15-300 kW (18.10.2016), Vorträge Hoffman und Probst

Was kommt auf Unternehmen zu, die kleine und mittlere Kälteerzeugungsanlagen betreiben? Gesetzliche Anforderungen, Erweiterung oder Sanierung: Kälte ist ein aktuelles Thema, das in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnt. Das Seminar wendet sich an Unternehmen, die eine Kälteanlage in der Größenordnung zwischen 15 und 300 kW betreiben. Dargestellt wird, wo lohnende Ansätze für mehr Energieeffizienz liegen und welche effizienten Techniken jetzt oder zukünftig zum Einsatz kommen. Thematisiert wird, wann der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist, welche Vorgehensweise empfohlen wird und welche Fördermittel eingesetzt werden können.
Erfahrungen aus dem Netzwerk Hamburger Kälteeffizienz werden ebenso präsentiert wie umgesetzte Projekte. Abschließend wird die Kälteanlage der Kunsthalle Bremen in Augenschein genommen.

Die Anwendung der EnEV im Rahmen der KfW-Effizienzhausplanung (01.06.2016), Vortrag Feldmann

Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) und den Richtlinien zu den KfW Programmen „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ sind für Fachplaner, Architekten und Ingenieure die wichtigsten Regelwerke vorgegeben, um die gesetzlichen Anforderungen einzuhalten und förderfähige Gebäudestandards zu entwickeln. Mit 2016 sind bei der Planung von energieeffizienten Neubauvorhaben Änderungen zu beachten. Seit dem 1. April 2016 ist der Förderstandard Effizienzhaus 70 im Neubau von der KfW abgeschafft, so dass die Beantragung einer KfW-Förderung erst mit dem Effizienzhaus 55 möglich ist. Zusätzlich wird mit dem KfW-Effizienzhaus 40 PLUS ein neuer Förderstandard eingeführt.
Zudem haben sich die Förderkonditionen und -angebote für Sanierungsmaßnahmen bedeutend verbessert, so dass ganzheitliche Effizienzhauskonzepte bei Bestandsgebäuden inzwischen höchst wirtschaftlich umsetzbar sind.
Nur mit einer fachgerechten energetischen Bewertung von Gebäuden, die alle baulichen Randbedingungen und sämtliche Effizienzvorteile einer innovativen Anlagentechnik berücksichtigt, kann auf Grundlage der Vorgaben und Bedürfnisse eines Bauherrn das wirtschaftlich attraktivste Effizienzhauskonzept erstellt werden.
Rainer Feldmann, externer Sachverständiger der KfW bietet ein Seminar an, in dem alle Aspekte der energetischen Gebäudebilanzierung im Rahmen der EnEV und der KfW-Effizienzhausförderung anhand von durchbilanzierten Praxisbeispielen aufgezeigt werden.

Heizkosten senken - Überblick über Förderprogramme - Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen (05.04.2016), Vorträge Korhammer und Schimweg

Die meisten Heizungen in Gewerbe und Handwerk arbeiten nicht optimal. Hier lassen sich schnell durch Optimierungsmaßnahmen die Energiekosten senken. Die Veranstaltung gibt einen umfassenden Überblick über das mögliche Optimierungspotenzial der Heizungstechnik in Ihrem Betrieb. Durch kostengünstige Maßnahmen wie die Einstellung der Kesselanlage, die Nachrüstung einer Abgasklappe, die Erneuerung der Heizkreispumpen, die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, die bedarfsgerechte Zeiteinstellung der Heizungsanlage, die Kontrolle des Ausgleichgefäßes oder die Wärmedämmung von Leitungen lassen sich die Energiekosten spürbar senken. Oft werden eingebaute Fehler auch über Jahre nicht bemerkt, Ventile sind falsch herum eingebaut oder Hydraulikschemata unsinnig, häufige, energiefressende Brennerstarts die Folge. Mit dem erworbenen Wissen können Sie beurteilen, ob an Ihrer Anlage Handlungsbedarf besteht und von welchen Kosten dabei auszugehen ist. Sie erhalten einen Überblick welche Wirtschaftlichkeit einzelne Maßnahmen haben und welche Fördermöglichkeiten genutzt werden können. Ein besonderes Bonbon gibt es für kleine Unternehmen: Hier bietet energiekonsens bei der Erneuerung von Heizungsanlagen <25 kW einen Zuschuss von maximal 500 € an.

Impulsreferat: Über die EnEV hinaus - Nachhaltigkeit in der Gebäudewirtschaft (01.03.2016), Vortrag von Hagel

Nachhaltigkeit hat aus Sicht der Gebäudebewirtschaftung eine besondere Bedeutung. Als Leiterin des Stabs Facility Management bei der BImA entwickelt Frau von Hagel die Strategien zu aktuellen und zukünftigen Anforderungen an Immobilien des Bundes, zumal der Bund eine Vorbildfunktion wahrzunehmen hat.
Die Energiestandards der EnEV bilden die Anforderungen an das nachhaltige Bauen nicht ab. Energieeffizienz ist sowohl in Herstellung wie im Gebrauch von Gebäuden, wie auch bei der Werterhaltung von Immobilien und ganzer Stadtlandschaften gefordert. Frau von Hagel beschränkt sich in ihrer lebenszyklusbezogenen Betrachtung nicht nur auf die Beurteilung von Dämmwerten und Materialien. Für sie sind ökologische Aspekte ebenso in die Beurteilung einzubeziehen wie Aspekte der Nutzung und auch kulturelle, gesellschaftliche und ökonomische Bereiche.
Aus dieser ganzheitlichen Sicht wird Frau von Hagel darstellen, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Energiewende umzusetzen. Was kann und muss das Bauen dazu beitragen?
Was kann, was will die Stadt Bremerhaven als „Klimastadt“ dazu leisten?

Vor Ort bei der Backstube Bremen: Innovatives CO2-Kältekonzept (06.10.2015) Vortrag Odens

Rainer Knoll, Geschäftsführer der Backstube Bremen: „Wir backen mit Leidenschaft und setzen seit Jahren auf energieeffiziente Technik und deren stetige Optimierung.“ Mit dem Umzug in das neue Firmengebäude wurde als deutschlandweites Pilotprojekt ein weiterer Meilenstein hinsichtlich Energieeffizienz umgesetzt: das CO2-Kältekonzept. Die Kühlung erfolgt ausschließlich über eine CO2-Verbundanlage für die Bereiche Tiefkühlung in Kombination mit einer Propan-Verbundanlage für Ladenkühlung, Gärraum, Kühlraum und Gärautomaten. Die Propankompressoren sind dabei an das Wärmerückgewinnungssystem der Bäckerei angeschlossen.

Wie effizient sind Heizungsanlagen eigentlich wirklich? (25.09.2015) Vorträge Becker, Eikenloff, Norrmann

Laut co2online gibt es in Deutschland 15 Millionen ineffiziente Heizkessel. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen, welche Faktoren dies verursachen.
Wir stellen Ihnen drei Untersuchungen vor, die aufzeigen, wie es im Allgemeinen um die Bestandsanlagen steht, wie effizient installierte Gasbrennwertgeräte in der Praxis wirklich sind und welche Ergebnisse durch eine neue Wärmedämmung in Kombination mit einem Heizkesseltausch erzielt werden können.

Fördermittel für Unternehmen - Gewusst wie und wo! (24.09.2015) Vortrag Benduhn

Die Attraktivität von Energieeffizienzmaßnahmen steigt, wenn dafür Fördermittel zur Verfügung stehen. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz werden bundes- und landeseigene Förderprogramme angeboten. Bei dieser Veranstaltung bekommen Unternehmen einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten und Bedingungen von Bundes- und Landesprogrammen zum Thema Energieeffizienz.

Ressourceneffizientes Bauen (17.09.2015) Vorträge Dechantsreiter, Hein, Mittermeier, John, von Hagel

Für den Neubau und die Sanierung wird eine nicht geringe Menge an Rohstoffen und Energie benötigt, die bisher nicht gebührend bewertet wird. Gebäudepässe und Lebenszyklusanalysen sollen in Zukunft die Ressourcen- und Energieeffizienz von Gebäuden beleuchten und zur gut bedachten Auswahl von Baustoffen und Konstruktionen führen.
Welche Aufgaben kommen hier auf Baufachleute, Immobilienbesitzer und Energieberater zu? Wozu sind sie bereits heute verpflichtet? Die Fachveranstaltung will anhand praxisorientierter Vorträge über die Rahmenbedingungen informieren und neue Impulse für ressourcenschonendes Bauen geben. Maßgeblich werden die Stadt als Rohstoffmine, die Anforderungen an gut erhaltene Bauteile als Alternative zu Neuem, das demontierbare Konstruieren und damit die Chancen der Kreislaufwirtschaft am Bau betrachtet.

Für alle größeren Unternehmen: Energieaudit wird Pflicht (19.05.2015) Vorträge Bafa, Schrübbers

Die Steigerung der Energieeffizienz ist nicht nur der Schlüssel zur Erreichung von Klimaschutzzielen, sondern auch wichtiges Mittel zur nachhaltigen Kosteneinsparung und -sicherheit für Unternehmen. Dem Klimaschutzziel trägt die EU und die Bundesregierung durch die aktuelle Erweiterung der Energiedienstleistungsrichtlinie Rechnung. Diese verpflichtet seit März 2015 alle Wirtschaftsunternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der EU fallen, zur regelmäßigen Durchführung von Energieaudits – erstmalig ab dem 05. Dezember 2015. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen umfassende Informationen zu den rechtlichen Anforderungen an Unternehmen, dem Inhalt und der Ausführung von Energieaudits.