HAKS – HandwerksAusbildung für Klimaschutz

Das Förderprojekt „HandwerksAusbildung für Klimaschutz“ (HAKS) richtet sich als freiwillige Zusatzqualifikation an Handwerksbetriebe und vermittelt praxisnah Schlüsselqualifikationen des gewerkeübergreifenden Arbeitens im Bereich „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“. Es liefert damit einen wichtigen Baustein, um Hemmnisse bei hochenergieeffizienten Sanierungen langfristig und nachhaltig zu überwinden, indem es bei den Umsetzerinnen und Umsetzern von morgen ansetzt – den Auszubildenden.

Initiator ist die Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens. Gemeinsam mit dem Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen sowie vier weiteren Klimaschutz- und Energieagenturen aus Deutschland wurde das Projekt gestartet, das Handwerksbetriebe für energieeffizientes Bauen und Sanieren sensibilisieren soll. Das Projekt „HandwerksAusbildung für Klimaschutz“ (HAKS) hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Vernetzung, das Wissen um die Arbeitsanforderungen anderer Gewerke, die Vermittlung aktuellsten Wissens: Durch praxisnahe Weiterbildungsmodule wird das für die hocheffiziente Sanierung notwendige gewerkeübergreifende Wissen vermittelt.
Bisherige Weiterbildungsangebote für Handwerksbetriebe erreichen überwiegend die leitenden Akteure der jeweiligen Betriebe, während eine Durchdringung der gesamten Mitarbeiterschaft selten in ausreichendem Umfang stattfindet. Wichtig ist jedoch, dass das notwendige Wissen nicht nur theoretisch in den Betrieben vorhanden ist, sondern künftig auch aktiv in Bau- und Sanierungsvorhaben berücksichtigt bzw. umgesetzt werden kann und wird. Um das Wissen ergänzend und in der Breite in den Handwerksbetrieben nachhaltig zu verankern, sind das Ausbildungspersonal sowie die Auszubildenden (im zweiten und/oder dritten Lehrjahr) aus den baurelevanten Gewerken des Handwerks die entscheidenden Zielgruppen des Projekts HAKS.

HAKS Logo

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
www.haks-projekt.de

  
Telefon:0421 37 66 71 6