Energieberatung bei Dutschke Metallbau

Energieberatung Dutschke Metallbau

Elke Kehlenbeck, Prokuristin bei der Dutschke Metallbau GmbH, freut sich über die Auszeichnung

Dutschke Metallbau setzt Schritt für Schritt Effizienzmaßnahmen um

Auf Anraten ihres Heizungsfachmanns ließen Elke und Torsten Kehlenbeck, Inhaber der Dutschke Metallbau GmbH, eine KfW-geförderte Initialberatung durchführen. „Dieser Tipp war das i-Tüpfelchen. Wir wollten ohnehin in Sachen Energieeffizienz etwas tun – sowohl aus ökonomischen als auch aus ökologischen Gründen. Zuhause haben wir auch immer ein Auge auf unseren Energieverbrauch. Herausfordernd ist es, dies neben dem Kerngeschäft zu erledigen“, sagt Prokuristin Elke Kehlenbeck. Hilfreich empfand sie, dass Energieberaterin Dr. Anne Schierenbeck vom Ingenieurbüro Tara die vorgeschlagenen Maßnahmen priorisiert hat. So entschieden sich die Unternehmer zunächst für die Erneuerung der Heizungsanlage und den Austausch der einfachverglasten Fenster in der Halle. Dadurch sparen sie rund 3.000 Euro Energiekosten und knapp elf Tonnen CO2 jährlich.

Bereits 1993 stellte Firma Dutschke die Heizung von Öl auf Gas um. Nun war es an der Zeit, den alten Gas-Brennwertkessel mit einer Leistung von 70 kW durch einen neuen ersetzen zu lassen. Zusätzlich zum neuen Kessel im Leistungsbereich 15 bis 40 kW wurden die zugänglichen Verteilleitungen gedämmt und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt. „Denn eine optimal eingestellte Heizungsanlage sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung, senkt die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch“, erläutert Energieberaterin Schierenbeck. Zudem wird derzeit die Heizungsregelung wieder in Betrieb genommen. Damit lassen sich die Betriebszeiten und Soll-Temperaturen automatisch regeln. Dies erfolgt momentan noch manuell. Ist das erledigt, spart Dutschke zusätzlich 250 Euro und 860 Kilogramm CO2 im Jahr.

In der Halle, die in die Sektionen Aluminiumverarbeitung und Schlosserei/Stahlbereich aufgeteilt ist, ließen die Unternehmer einfachverglaste Fenster austauschen. Auf einer Länge von rund 50 Metern wurden über den Rolltoren eineinhalb Meter hohe Lichtbänder mit Sonnenschutzbeschichtung und Wärmeschutzverglasung eingesetzt. „Im Sommer haben wir bereits gemerkt, dass es in der Halle nicht mehr so warm war“, sagt Elke Kehlenbeck. Zudem hatte die Energieberaterin auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgeschlagen, um den erzeugten Strom im Betrieb zu nutzen und die überschüssige Menge in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Davon hat Firma Dutschke aber Abstand genommen. Um die Anlage zu installieren, müsste das Dach überholt werden, wodurch zu hohe Kosten entstünden.

Im Rahmen der Initialberatung hat die Energieberaterin auch vorgeschlagen, die Beleuchtungsanlage zu sanieren. „Sie hat aber angemerkt, dass unsere Niedervolt-Gasdampflampen gar nicht so schlecht sind. Die Mitarbeiter im Schlosserei-Bereich schalten allerdings die alten Leuchtstofflampen hinzu, um eine ausreichende Lichtausbeute zu erzielen. Das Thema Beleuchtung ist für uns noch nicht abgeschlossen“, sagt Elke Kehlenbeck. Daraufhin schlug Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, den Beleuchtungs-Check vor und wird erneut einen Kontakt zwischen Energieberaterin und Dutschke Metallbau herstellen.

Bilanz

Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 3.020 Euro
CO2: 10,65 Tonnen

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