Energieanalyse bei Asco Sturm Druck

Asco Sturm Druck Energieberatung

Astrid Stehmeier (energiekonsens) überreicht die Auszeichnung an Michael Rügler (Produktionsleiter Asco Sturm Druck).

Druckerei gehen viele Lichter auf

Die Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten steigt – auch in der Druckindustrie. Dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm.) zufolge ist die Vergabe von Aufträgen immer öfter davon abhängig, ob eine Druckerei die Berechnung und Kompensation von CO2-Emissionen anbietet und sich damit als der richtige Partner für umweltbewusste Auftraggeber eignet. Dessen ist sich auch Michael Rügler sicher: EMAS-II-Zertifizierung, klimaneutrales Drucken im Sinne des bvdm., Energieanalyse – der Produktionsleiter hat viele Hebel in Bewegung gesetzt, um das Unternehmen Asco Sturm Druck klimafreundlich auszurichten. Rüglers Berater hat mithilfe der Analyse ein Einsparpotenzial von rund 8.000 Euro und 32 Tonnen CO2 aufgedeckt – vorausgesetzt es werden diverse Maßnahmen umgesetzt. Gesagt, getan. Für das plietsche Verhalten hat die energiekonsens dem Druckhaus nun eine Auszeichnung verliehen.

Im Rahmen der KfW-geförderten Analyse hat der Energieberater den Austausch von Neonröhren in den Produktionsräumen durch energieeffizientere TL5-Röhren empfohlen, was bei Asco Sturm Druck prompt umgesetzt wurde. „Wir arbeiten im Dreischichtbetrieb von Sonntag- bis Freitagabend. Da hatten wir nur am Sonnabend und Sonntag die Chance, die Beleuchtung in zwei Hallen recht zügig auszuwechseln“, sagt Produktionsleiter Rügler. Darüber hinaus wird der Serverraum nunmehr auf 24 bis 25 Grad gekühlt und nicht mehr wie einst auf 20 Grad. Zudem kann durch die Umrüstung von handelsüblichen Armaturen auf Sparperlatoren in den Dusch- und Waschräumen Wasser gespart und der Warmwasserverbrauch gesenkt werden.

Bilanz

Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 8.000 Euro
CO2: 32 Tonnen

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