Einkaufszentrum Berliner Freiheit

Dr. Zyad Eke, Kieferorthopäde in der Berliner Freiheit


Im Rahmen der Nikolausaktion in diesem Jahr erhielten Best-Practice-Unternehmen von energiekonsens die Möglichkeit, einen Energie-Check an gute Partner, Zulieferer oder den Lieblingshandwerker zu verschenken. So auch das Einkaufszentrum Berliner Freiheit. Der glückliche Empfänger dieses Checks war in diesem Fall die Kieferorthopädische Praxis Dr. Ziyad Eke.

Als weiteres Unternehmenspaar nahmen an der Aktion die Avangard Malz AG als Empfänger des Checks und hanseWasser Bremen als Schenkender teil.


Warum die Berliner Freiheit für die Aktion ausgewählt wurde, erklärt dieses Unternehmensprofil.

„Ich möchte meinen Kindern eine vernünftige Welt hinterlassen“


Als in den 50er und 60er Jahren im Zuge des Wohnungsmangels im Stadtteil Bremen-Vahr fast 12.000 neue Wohnungen geschaffen wurden, entstand dort ein großes Einkaufszentrum – die Berliner Freiheit. Heute beherbergt das Einkaufszentrum, das 2001 komplett neu aufgebaut wurde, auf über 18.600 Quadratmetern Fläche rund 65 Fachgeschäfte, Gastronomiebetriebe, Banken und Arztpraxen. Seit der Einweihung des Neubaus spielt für das Shoppingcenter auch das Thema Klimaschutz eine große Rolle. So hat die Berliner Freiheit beispielsweise umfassend Zeitschaltuhren für die Beleuchtung eingesetzt, die Leuchtmittel auf LED umgestellt und bezieht Strom aus reiner Wasserkraft. „Das Bestreben für klimafreundliches Wirtschaften ist schon immer da gewesen“, erklärt Frank Springer, der seit Anfang 2008 Centermanager des Einkaufszentrums ist. Als Familienvater liegen Springer Umwelt- und Klimaschutz besonders am Herzen: „Ich möchte meinen eigenen Kindern eine vernünftige Welt hinterlassen.“

Klimamarkt war Initialzündung für bewussteres Einkaufen


Im April 2014 machte das energiekonsens-Projekt „2050 – Dein Klimamarkt“, ein Pop-up-Laden für klimafreundliches Einkaufen, in der Berliner Freiheit Station. Knapp zwei Monate zeigte der Klimamarkt den Besucher des Shoppingcenters Alternativen und Tipps, welche Produkte man kaufen kann, um das Klima zu schonen und Mensch und Umwelt zu schützen. „Als ich den Klimamarkt in Bremerhaven kennenlernte, war ich von dem Konzept so begeistert, dass ich sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, diesen in die Berliner Freiheit zu holen“, erinnert sich Frank Springer. Durch das Projekt Klimamarkt hat sich sein Bewusstsein für klimafreundliche Produkte verstärkt – im Bürobetrieb ist der Centermanager beispielsweise auf Recyclingpapier umgestiegen. Auch bei seinen privaten Einkäufen schaut Springer nun bewusster auf die Siegel der Lebens- und Reinigungsmittel.


Der Klimamarkt ist für den engagierten Centermanager eine Art Initialzündung gewesen: „Mit energiekonsens hat mich jemand an die Hand genommen und mir eine wichtige Unterstützung geboten“, erklärt Springer. „Die Perspektive von außen ist wichtig.“ Mithilfe der Klimaschutzagentur ließ Frank Springer zudem einen CO2-Fußabruck für das Einkaufszentrum in der Vahr erstellen: Diese Analyse ergab, dass rund 40 Prozent der CO2-Emissionen auf den Bereich Mobilität zurückgehen. Da viele Kunden in der Berliner Freiheit für den täglichen Bedarf einkaufen, reisen sie mit dem Auto an. Springer und sein Team wollen sich künftig Maßnahmen und Alternativen überlegen, die bei den Kunden das Bewusstsein für den eigenen CO2-Ausstoß wecken. Denkbar sei zum Beispiel eine freiwillige Spende beim Parken, mit der Moore in der Region unterstützt werden. „Da sind wir dran“, verspricht der Centermanager.


zurück zu den Praxisbeispielen