Presseinformation
Wärmeverluste bei Altbauten mit Gebäudeenergie-Check aufdecken
energiekonsens legt Modernisierungs-Kampagne für Bremen-Nord auf
Bremen, 11. Januar 2011. In Bremen-Nord gibt es rund 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser, darunter viele sanierungsbedürftige Altbauten. Ob Wände, Fenster, Dach oder Heizung – mit den richtigen Maßnahmen können Eigenheimbesitzer viel Energie und damit Geld sparen. Was im Einzelnen zu tun ist, können Altbau-Eigentümer in Bremen-Nord jetzt mit einem Gebäudeenergie-Check herausfinden. Vom 14. März bis 31. Mai bietet die gemeinnützige Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens die geförderten Initialberatungen an. Im Rahmen der Aktion „Bremer Modernisieren – Kampagne Bremen-Nord“ beträgt der Eigenanteil für Modernisierungswillige 25 Euro, mit weiteren 25 Euro unterstützt energiekonsens jede Beratung.
Ziel der neuen Kampagne ist es, den hohen Energieverbrauch von Altbauten zu senken. Durch eine Modernisierung können bis zu 80 Prozent Wärmeverluste eingespart werden. Allein über Dach, Fenster und Außenwände gehen oft mehr als 50 Prozent Wärme verloren. „Durch neutrale und umfassende Information und Beratung sowie der Förderung wollen wir Eigenheimbesitzern den Zugang zu Modernisierungsmaßnahmen so einfach wie möglich machen“, erklärt energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl den Zweck der Kampagne. Dass das Konzept funktioniert, hat die Premiere dieses Kampagnenansatzes in den Stadtteilen Findorff und Walle von September bis Mitte November 2010 gezeigt. Dort haben qualifizierte Berater im Namen von energiekonsens knapp 100 Gebäude-Checks durchgeführt.
Aktionsstände, Fachvorträge und ein Hausbesichtigungstag flankieren die Kampagne. Zudem gibt es unter den Titeln „Dämmerschoppen“ und „Modernisierungstreff“ spezielle Vortragsangebote für Kleingruppen. Vor Ort, in einem sanierungsbedürftigen oder frisch modernisierten Haus, erfahren die Teilnehmer, wie eine Modernisierung abläuft und welche Maßnahmen umgesetzt werden können. „Wir hoffen, dass wir mit der Aktion der energiesparenden Sanierung von Altbauten in Bremen-Nord einen neuen Impuls geben können und die brachliegenden Potenziale erschlossen werden. Dies hilft den Hausbesitzern durch niedrigere Heizkosten und mehr Wohnkomfort und ist zugleich ein wichtiger Beitrag für mehr Klimaschutz“, so Grocholl.
Unterstützt wird die Kampagne von den drei Bremen-Norder Ortsämtern und Haus & Grund Bremen-Nord. Beim Gebäudeenergie-Check gibt es eine Kooperation mit der Kampagne Haus sanieren-profitieren der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Weitere Informationen und Anmeldung zum Gebäudeenergie-Check unter www.bremer-modernisieren.de oder über die Modernisierungshotline 0421/ 835 888 22.

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V.l.n.r.: Claus-Peter Schäfer (Filialleiter Sparkasse Vegesack), Torsten Fleischer (stellvertretender Leiter der Marktbereichs-direktion Bremen-Nord der Sparkasse Bremen), Martin Grocholl (Geschäftsführer energiekonsens), Joerg-Peter Nowack (sitzend, Ortsamtsleiter Blumenthal), Heiko Dornstedt (Ortsamtsleiter Vegesack), Lasse Berger (Ortsamtsleiter Burglesum), Kira Janßen-Weets (Haus & Grund Bremen-Nord)
Im Folgenden finden Sie Zitate zu „Bremer Modernisieren – Kampagne Bremen-Nord“:
Torsten Fleischer, stellvertretender Leiter der Marktbereichsdirektion Bremen-Nord
„Als Sparkasse stehen wir in der Pflicht, Immobilienbesitzer in Bremen-Nord dabei zu
unterstützen, Geld zu sparen und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Ich persönlich lebe in
einem Einfamilienhaus, bei dem wir sehr auf eine gute Wärmedämmung geachtet haben.“
Heiko Dornstedt, Ortsamtsleiter Bermen Vegesack
„Vegesack hat viele selbstgenutzte Immobilen, die häufig älter sind als 40 Jahre. Schon
daraus ergibt sich ein großer Renovierungsbedarf. Unsere Kinder werden uns danken, wenn
wir diese Maßnahmen energetisch sinnvoll umsetzen. Auch an meiner Immobilie aus den
30er Jahren habe ich eine neue Heizanlage eingebaut und das Dach gedämmt – sehe aber
noch viel Potenzial für weitere Maßnahmen.“
Jörg-Peter Nowack, Ortsamtsleiter Blumenthal
„Die Kampagne führt Eigentümern vor Augen, wie notwendige Renovierungsarbeiten
zukunftsweisend durchgeführt werden können. Wer an die eigenen Erben denkt, bürdet
ihnen außerdem deutlich weniger Lasten für die Zukunft auf. Auch ich persönlich erhoffe mir
weitere Impulse von der Kampagne: wenn es darum geht, die Vorteile für Umwelt und Klima
zu verdeutlichen, auch wenn Gelder aus der eigenen Tasche investiert werden müssen.“
Lasse Berger, Ortsamtsleiter Lesum
„Wer schön wohnt, so wie die Menschen in Burglesum, ist besonders daran interessiert, den
Wert der eigenen Immobilie zu erhalten. Dass dies heute nur noch über die energetische
Sanierung funktioniert, macht die Kampagne deutlich. Auch ich werde meinen
Gebäudeenergie-Check einlösen, um etwas für die Zukunft zu tun.“
Kira Janßen-Weets von Haus & Grund Bremen-Nord
„Viele Eigentümer haben bereits Einzelmaßnahmen durchgeführt und können durch den
Gebäudeenergie-Check sinnvolle Ergänzungen herausfinden. Aber nicht nur Klimaschutz
spielt eine Rolle, auch der Wohlfühlaspekt ist beachtlich. Man denke zum Beispiel an
weniger Zugluft oder Fußkälte. Privat planen wir gerade die Sanierung des Daches unseres
Siedlungshauses.“
Kontakt:
Sandra Lachmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
energiekonsens
Tel.: 0421/ 376671-55
Fax: 0421/ 376671-9
E-Mail: lachmann@energiekonsens.de
