Bremer Energie-Konsens

Presseinformation

Ein Herz für den Stadtteil

Einweihung im Stiftungsdorf Borgfeld, dem ersten Energiesparhaus der Bremer Heimstiftung

Bremen, 8. Juni 2009. Ein Stadtteil feiert: Am Montag, 8. Juni, wurde das Stiftungsdorf Borgfeld der Bremer Heimstiftung eingeweiht. Mit dabei: Die Bewohnerinnen und Bewohner der insgesamt 39 Wohnungen sowie Mieter im Gebäudekomplex und natürlich die Nachbarn – viele interessierte Bürger, Kinder aus der Schule und dem Kindergarten nebenan.

Mit der Einrichtung sei „ein Herz, eine neue Mitte“ für Alt und Jung entstanden, sagte Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung. Ältere, auch pflegebedürftige Menschen leben hier im Quartier integriert und mitten im Leben. Eine Bäckerei, ein Sportverein, eine Bankfiliale, Ärzte und Physiotherapeuten befinden sich auf dem Gelände – sogar eine Hebammenpraxis hat ihre Räumlichkeiten im Stiftungsdorf für Senioren. „Und das dürfte weltweit einmalig sein“, so Alexander Künzel mit einem Schmunzeln. Was noch besonders an der Einrichtung ist: Die Bremer Heimstiftung ließ den Neubau als Energiesparhaus nach KfW 40 Standard errichten. Damit ist es Bremens erstes Haus mit einer Größe von insgesamt 9.111 Quadratmetern, das umgerechnet nur vier Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr für ein angenehmes Raumklima benötigt.

„Das Stiftungsdorf liegt im Energieverbrauch rund 45 Prozent unter dem für Neubauten vorgeschriebenen Standard“, erklärt Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens, die die Bremer Heimstiftung beim Energiekonzept beraten und gefördert hat. Sowohl Rasmussen als auch Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter lobten den Mut, mit dem die Stiftung das über zehn Jahre gewachsene Projekt verfolgt und nun realisiert hat. „Sie haben viel investiert und Verantwortung gezeigt für die Umwelt, aber auch die Gesellschaft.“ Denn: Mit der Senioreneinrichtung wurde ein Generationentreffpunkt feierlich eröffnet. Ab sofort können die Kinder der benachbarten Schule hier mit den Senioren zu Mittag essen.

„Gemeinsame Aktivitäten wie Feste, aber auch Hausaufgabenbetreuung sind in Planung“, verrät Ute Büge, Hausleiterin im Stiftungsdorf. Den Mittagstisch in der neuen „Fleetstube“ ermöglichte eine großzügige Spende des Ehepaars Gerda und Rolf Schopf. Die Eduscho-Erben konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass der neue, mit bunten Bildern der Kinder geschmückte Treff gut angenommen wird. Bei der ersten gemeinsamen Mahlzeit von Alt und Jung blieb kein Platz leer.

(Gemeinsame Presseinformation von Bremer Heimstiftung und energiekonsens)

 

 Dr. Cornelis Rasmussen (Geschäftsführer energiekonsens), Alexander Künzel (Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung), Gerda und Rolf Schopf (Spender), Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter sowie Hausleiterin Ute Büge (v.l.n.r.)
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Bildzeile

Dr. Cornelis Rasmussen (Geschäftsführer energiekonsens), Alexander Künzel (Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung), Gerda und Rolf Schopf (Spender), Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter sowie Hausleiterin Ute Büge (v.l.n.r.).

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Kontakt:

Sandra Lachmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
energiekonsens
Tel.: 0421/ 376671-55
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E-Mail: lachmann@energiekonsens.de

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