Bremer Energie-Konsens

Presseinformation

Polizeibeamte engagieren sich für Klimaschutz

Projekt „ENER:POL" hat den Energieverbrauch in sechs Revieren reduziert

Bremen, 27. Februar 2009. Sechs Reviere der Polizei Bremen haben im vergangenen Jahr erfolgreich an dem neuen Projekt ENER:POL zum Energie- und Wassersparen teilgenommen. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Vorhabens der Polizei und der Klimaschutzagentur energiekonsens standen dabei nicht große Sanierungen, sondern das Verhalten der Beamtinnen und Beamten und kleine technische Optimierungen.

Im Ergebnis wurde der Verbrauch an Strom, Wärme und Wasser in den beteiligten Revieren Blumenthal, Vegesack, Lesum, Schwachhausen, Walle und Innenstadt spürbar gesenkt: Bislang wurden Einsparungen in Höhe von rund 10.000 Euro und rund 40 Tonnen Kohlendioxid (CO2) erzielt.

Nach einem Auftaktworkshop im April, bei dem die Belegschaft zum Mitmachen motiviert wurde, standen Energiesparschulungen und Bürorundgänge auf dem Maßnahmen-Programm. Die Experten der energiekonsens und des Ingenieurbüros Gertec haben die Polizeibeamten in Sachen Energiesparen informiert und ihnen Potenziale für effektive Maßnahmen aufgezeigt. Da es bei ENER:POL um die praktische Anwendbarkeit im täglichen Arbeitsleben geht, konnten alle Mitarbeiter bei Bürorundgängen durch die Reviere mit den Experten die Stellen in Augenschein nehmen, an denen Energie verbraucht wird und eingespart werden kann. Jedes Polizeirevier hat einen „Energiebeauftragten" benannt, der jeweils als Ansprechpartner für die Kollegen fungierte. Gefördert wurde das Projekt durch das EU-Programm „Intelligent Energy for Europe".

Im Revier Blumenthal konnte durch das Engagement der Beamten und das Know-how der Klimaschützer der Verbrauch in Sachen Strom um drei Prozent reduziert werden, im Bereich Wärme ebenfalls um drei Prozent, beim Wasser waren es sogar 20 Prozent. Diese Erfolge wurden durch mehrere Maßnahmen ermöglicht: So wurden unter anderem an den Heizungen alte Thermostatventile gegen moderne Modelle ausgetauscht. Zudem hat das Revier die Verbrauchsabrechnung der angeschlossenen Wohneinheit genau unter die Lupe genommen und Sparpotenziale ausfindig gemacht. Auch die fünf weiteren teilnehmenden Reviere haben viele Ideen umgesetzt: Beleuchtungen wurden optimiert, die Programmierung eines Heizkessels verändert, Kühlschränke zur Urlaubszeit abgeschaltet und vieles mehr.

„Mit ENER:POL hat die Polizei Bremen gemeinsam mit uns eine innovative Idee Wirklichkeit werden lassen: Mitarbeiter verändern ihr tägliches Umfeld, indem sie Klimaschutz und Energiesparen zu einem selbstverständlichen Bestandteil ihres Arbeitsalltages machen", sagt Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der energiekonsens. „Die Freude der Belegschaft über den Erfolg und der Einsatz der Beamten zeigt uns, dass ENER:POL den richtigen Ansatz verfolgt."

„Als man uns fragte, ob wir an ENER:POL teilnehmen möchten, haben wir ohne zu zögern ja gesagt", berichtet Wolfgang Reimer, Revierleiter in Blumenthal. „Zu erfahren, wie wir nur über das Verhalten den Energieverbrauch senken können, fanden wir spannend. Bei den Bürorundgängen zeigte sich deutlich, dass an vielen Stellen verdeckte Einsparpotenziale schlummerten, die wir nun nutzen können." Für Bernd Stolle, stellvertretender Direktionsleiter Zentrale Technische Dienste, ist ENER:POL ein Teil der Gesamtstrategie der Polizei in Bremen für mehr Energieeinsparung und nachhaltiges Wirtschaften: „Aus allen beteiligten Revieren haben wir positive Rückmeldung bekommen. Und die Zahlen zeigen deutlich: Es lohnt sich, über das Thema Energiesparen nachzudenken und den Worten Taten folgen zu lassen! Zudem fließen 25 Prozent der eingesparten Gelder an die Reviere zurück, die Summe beträgt insgesamt rund 2.500 Euro."

Der Energiebeauftragte des reviers Blumenthal, Uwe Jantzen, erläutert Revierleiter Wolfgang Busch und Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der energiekonsens, die Einsparergebnisse des Projekts Ener:Pol.

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Der Energiebeauftragte des Reviers Blumenthal, Uwe Jantzen, erläutert Revierleiter Wolfgang Reimer und Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der energiekonsens, die Einsparergebnisse des Projekts Ener:Pol.

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Kontakt:

Sandra Lachmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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