Presseinformation
Betriebe sollen Klima beim Arbeiten und Feiern schützen
energiekonsens informiert über CSR-Maßnahmen
Zusammengefasst werden Maßnahmen wie diese unter dem englischen Schlagwort CSR - „Corporate Social Responsibility". „CSR, also die soziale Verantwortung der Unternehmen, ist ein Konzept, das Betrieben als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit zu integrieren", erläutert Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der energiekonsens in Anlehnung an die Definition der Europäischen Kommission. Ein erster Schritt könnten die in den Infoblättern dargestellten einfachen CSR-Maßnahmen sein. „Betriebe, die über diese CSR-Maßnahmen hinaus etwas für ihre Klimabilanz tun wollen, können sich von Experten beraten lassen. Bei Bedarf stellen wir Unternehmen solche Berater finanziell gefördert zur Seite, die vom CSR-Workshop bis hin zu einer Energieanalyse auf die individuellen Bedürfnisse der Betriebe eingehen", sagt Rasmussen.
Wie ein erster Schritt konkret aussehen könnte, erläutert Rasmussen am Beispiel einer Betriebsfeier: „Kohlendioxid wird bei einer Feier an vielen Stellen verursacht: Durch die Produktion der Einladungen, die Anreise der Gäste, die Verpflegung und auch den Strom für Beleuchtung und Musik", so Rasmussen. Schon in der Planung müsse darauf geachtet werden, die einzelnen Posten möglichst klimafreundlich zu gestalten. Das dann dennoch anfallende CO2 könne berechnet und über verschiedene Anbieter „neutral gestellt" werden - etwa durch Baumpflanzungen. „Reist ein Gast zum Beispiel aus dem 120 Kilometer entfernten Hamburg mit dem Auto an, entstehen dadurch im Schnitt 22,5 Kilogramm CO2. Ein Baum, der zum Ausgleich gepflanzt wird, kompensiert diese Menge in etwa sechs Jahren", weiß der Chef der Klimaschutzagentur. Seiner Ansicht nach gehöre es in einigen Jahren zum guten Ton, auch beim Feiern Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. „Wir stehen Unternehmern jederzeit beratend zur Seite, wenn sie klimafreundlich feiern möchten. Oft verhindern Zeitmangel, Alltagsstress und mangelndes Wissen klimaverbessernde Maßnahmen", sagt Rasmussen.
Unternehmen profitieren dabei auf mehreren Ebenen: Sie leisten einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz, profilieren sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen und sorgen gleichzeitig für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Rasmussen betont, dass im betrieblichen Alltag aber auch schon mit kleineren Maßnahmen CO2 eingespart werden könne. Abschaltbare Steckdosenleisten im Büro oder der CO2-neutrale Versand von Paketen seien solche Möglichkeiten.
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Sandra Lachmann
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