Presseinformation
"Energiespar-Contracting" an sieben Bremer Schulen
GBI schließt Zehn-Jahres-Vertrag mit Hochtief ab - Partnerschaft führt zu deutlichen Einsparungen
Das Schlüsselwort für das ambitionierte Vorhaben lautet „Energiespar-Contracting“. Es beschreibt ein Verfahren, bei dem beispielsweise eine Kommune einen Vertrag (Contract) mit einem Unternehmen schließt, um Energiekosten einzusparen. Hierfür finanziert der private „Contractor“ – in diesem Fall Hochtief – Modernisierungsmaßnahmen an Heizung oder Beleuchtung. Refinanziert werden diese über die Energiekosten-Einsparung. Mit dem über zehn Jahre laufenden Vertrag wird das für alle Beteiligten vorteilhafte Modell des „Energiespar-Contracting“ nun erstmals bei Bremer Schulen realisiert. Hochtief hatte sich in einem EU-weiten Bieterverfahren, das die GBI 2007 ausgeschrieben hatte, unter insgesamt sieben Anbietern mit dem umfassendsten und wirtschaftlich günstigsten Konzept durchgesetzt.
Hochtief garantiert eine Einsparung von fast 35 Prozent. Dies entspricht jährlichen Ersparnissen bei den Strom- und Heizkosten von knapp 320.000 Euro. Das eingesparte Geld dient der Refinanzierung der notwendigen Investitionen und fließt anteilig zurück in den Haushalt der Bildungssenatorin. „Dieses Einsparergebnis hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, freut sich GBI-Geschäftsführer Dr. Oliver Bongartz. „Darüber hinaus profitiert Bremen noch zusätzlich, weil der Contractor für die Dauer des Vertrages auch die Betriebs- und Wartungskosten übernimmt.“
Um die Einsparungen zu erreichen, wird das Düsseldorfer Unternehmen zum Teil aufwändige Modernisierungsarbeiten in den beteiligten Schulen vornehmen. So werden bis zum 1. Januar 2009 im Schulzentrum Drebberstraße und beim Schulverbund Lesum jeweils neue Kesselanlagen installiert. In allen Schulen sollen zudem die vorhandenen Heizsysteme optimiert und Energiesparlampen installiert werden.
Zu den Gewinnern zählen aber auch Umwelt und Klima. „Die neuen Anlagen haben einen deutlich geringeren Ausstoß von klimaschädlichen CO2-Emissionen,“ erklärt Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens. Dieser Umweltvorteil sei auch der Grund für das Engagement der Konsens: „Mit unserer Initiative contract! informieren wir über die großen Chancen, die das Energiespar-Contracting bietet und helfen mit unserem Know-how auch konkret bei allen Ausschreibungs- und Abwicklungsfragen. Wir hoffen, dass diesem ersten Schulpool noch viele weitere folgen werden“, wünscht sich Rasmussen.

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Dr. Cornelis Rasmussen (l.) und Dr. Oliver Bongartz . Foto: Walter Gerbracht. Abdruck frei
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