Presseinformation
Bedarfsvariante jetzt Pflicht für ältere Gebäude
Wahlfreiheit beim Energieausweis endet heute für Eigentümer bestimmter Immobilien
Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der energiekonsens begrüßt das Ende der Übergangsregelung: "Zum einen ist die Situation für viele Hausbesitzer jetzt eindeutiger. Viele kennen den Unterschied zwischen beiden Varianten gar nicht und hatten daher in der Vergangenheit Schwierigkeiten, sich für eine von beiden zu entscheiden. Zum anderen halten wir den Bedarfsausweis für die einzig sinnvolle Variante für Objekte dieser Art. Nur mit ihm lässt sich objektiv feststellen, wie hoch der Energiebedarf eines Hauses ist. Dadurch werden – für den Sanierer besonders wichtig – auch die Modernisierungshinweise automatisch genauer. Beim Verbrauchsausweis kann dagegen das individuelle Nutzererhalten, zum Beispiel wenn man besonders viel oder wenig heizt, das Ergebnis verzerren."
Gemeinsam mit dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Haus & Grund Bremen sowie der swb hat die Klimaschutzagentur Anfang des Jahres den "Energieausweis Bremen“ gestartet. Dieser qualitätsgesicherte Bedarfsausweis erfülle alle gesetzlichen Anforderungen an einen bedarfsorientierten Energieausweis, gehe aber noch einen Schritt weiter, so Rasmussen. „Dort, wo die gesetzlichen Regelungen eine Auswahl zwischen einer einfacheren und einer qualitativ aussagekräftigeren Variante lassen, setzen wir mit dem Energieausweis Bremen konsequent auf Qualität. Nur Experten, die sich auf die hohen Qualitätskriterien des „Energieausweis Bremen“ verpflichten, werden als Aussteller zugelassen. Der Energieausweis wird so zum Wegweiser zur energiesparenden Modernisierung.“ Seit Projektstart seien bereits rund 200 dieser Qualitätsausweise erstellt worden.
Näheres im Internet unter www.energieausweis-bremen.de.
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