Presseinformation
Bremer Klimaschutz Preis 2007 für Michael Brockmann
„Michael Brockmann hat einen unglaublichen Tatendrang für Energieeffizienz, beschreitet mutig auch neue Wege und konnte auch externe Zweifler mit Fachwissen und Überzeugungskraft dafür gewinnen, den Energieverbrauch der Bremer Bäder zu senken ,“ begründete Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der energiekonsens in seiner Laudatio die Wahl des Preisträgers. Zahlreiche klimaschützende Maßnahmen seien direkt auf das Engagement des 40jährigen Diplom-Ingenieurs zurückzuführen. So hat er sich dafür eingesetzt, dass die Beheizung des Stadionbades auf Solarkollektoren umgestellt und im Horner Bad die Beckenbeheizung ohne Gaskessel ausschließlich über eine Solarabsorberanlage betrieben wird. Unter seiner Leitung konnten bei der Modernisierung des Südbads trotz Flächenvergrößerung rund zwölf Prozent des Wärmebedarfs eingespart werden. Im Hallenbad Tenever gelang es den Wärmebedarf um etwa 25 Prozent zu senken. Mit dem Projekt „Klimaschutz in Bremer Bädern“ wurden in sieben Bädern die CO2-Emissionen allein über nicht und gering-investive Maßnahmen um 464 Tonnen pro Jahr reduziert. Zum Projekt gehörten auch zahlreiche Verbraucherinformationen, durch die. 85000 Badegäste jährlich für den sparsamen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert wurden. Um Neu-Investitionen in energiesparende und klimaschonende Technologien auch bei knappem Finanzbudget durchsetzen zu können, hat Michael Brockmann Ausschreibungen an vier Bädern für Projekte zum Energiespar- und Anlagen-Contracting veranlasst. „Auch hier hat die Jury sein hohes Engagement und seine pragmatische und zielorientierte Vorgehensweise innerhalb und außerhalb des Betriebes beeindruckt“, lobte Rasmussen.
Der Preisträger selber wurde von der Auszeichnung völlig überrascht: „Der Preis wird für mich Ansporn sein, auch weiterhin energieeffiziente Lösungen fest im Blickfeld zu haben.“

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Bildzeile
Dr. Cornelis Rasmussen überreicht die Auszeichnung an den Preisträger Michael Brockmann.
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