Presseinformation
Von Warmduschern und Energiesparern
Schüler werfen einen Blick hinter die Kulissen des Freizeitbads Vegesack
So erfuhren Sie an der ersten Station Spannendes über die Schwimmbadtechnik, übers Wasserreinigen und über die Nutzung der Wärme aus dem badeigenen Blockheizkraftwerk. An anderer Stelle wurde die Durchflussmenge der Dusche und der Energieverbrauch für das Erwärmen des Wassers untersucht. Das Ergebnis: Um 3 Minuten warm zu duschen, wird etwa 1 kWh Energie benötigt. An der nächsten Station musste mit einer Drehkurbel selbst Energie erzeugt werden. Für den Energieverbrauch der Bremer Bäder von 14,9 kWh pro Badegast müsste 180 Stunden gekurbelt werden. Zudem konnten die Schülerinnen und Schüler ein Wasserrad aus Überraschungseierschalen bauen und in Betrieb nehmen oder sich mit Körperfarben in ein kunstvolles Seeungeheuer verwandeln. Beim abschließenden Energiesparquiz konnten sie ihr gewonnenes Wissen unter Beweis stellen. "Wir wollen die Schülerinnen und Schüler mit unserem Workshop spielerisch an das Thema Wasser- und Energiesparen heranführen", erklärt Koordinatorin Kathrin Heitmann das Ziel der Aktion.
Der Erlebnisworkshop fand im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Bremer Bäder GmbH und der energiekonsens statt. Ziel des Projektes ist es, in den kommenden Jahren bis zu 10 Prozent des Wasser- und Energieverbrauchs der Bremer Bäder einzusparen. Neben Effizienzsteigerungen in der Schwimmbadtechnik sollen auch verhaltensbedingte Einsparpotenziale erschlossen werden. Die Wasser- und Energiekosten für die sieben Schwimmbäder der Bremer Bäder GmbH betragen pro Jahr rund 1,9 Millionen Euro. Der Wasserverbrauch in den einzelnen Schwimmbädern liegt zwischen 70-140 Liter pro Badegast. Neben der Frischwasserzufuhr in die Schwimmbecken, benötigt dabei vor allem das Duschen jede Menge Wasser.

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Der Bau von Wasserrädern aus Überraschungseierschalen war einer der Renner beim Erlebnisworkshop der Bremer Bäder und der energiekonsens im Freizeitbad Vegesack.
Foto: Anne Schierenbeck; Abdruck frei
Kontakt:
Sandra Lachmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
energiekonsens
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