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bei der Klimaschutzagentur energiekonsens beginnt ein neues Kapitel: Seit Juli haben wir - Martin Grocholl und Michael Pelzl - die Führungsspitze der gemeinnützigen Klimaschutzagentur übernommen und lösen damit den bisherigen Geschäftsführer Dr. Cornelis Rasmussen ab.
Neben personellen Veränderungen haben wir weitere Neuigkeiten zu vermelden. Nach 13 Jahren haben wir unser gesamtes Corporate Design geändert. Ab sofort treten wir nach außen mit dem kürzeren und prägnanteren Markennamen energiekonsens auf. Zudem wird die Klimaschutzagentur im Herbst ein Büro in Bremerhaven eröffnen. Mehr dazu lesen Sie im vorliegenden „plietsch!“-Newsletter.
Weitere Themen: Unser Repräsentant Jörg Waßhausen spricht über die Vorteile des Repräsentanten-Modells, wir berichten vom 2. Repräsentanten-FEIERabend und nennen Ihnen alle wichtigen Fachveranstaltungen, die nach der Sommerpause anstehen. Unter anderem erfahren Gewerbetreibende am 24. August, wie sie durch plietsche „Energiesparmaßnahmen die (fast) nichts kosten“, erhebliche Einsparpotenziale ausschöpfen können.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen
Martin Grocholl und Michael Pelzl
Watt gif’t Neiet? – Neuigkeiten
plietsch vor Ort
plietsch in Bremen und Bremerhaven
Binanderkommen – Termine und Ankündigungen
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| Die neue Geschäftsführung: Martin Grocholl (links) und Michael Pelzl (Foto: Jan Rathke) |
Führungswechsel bei energiekonsens: Seit Anfang Juli stehen Martin Grocholl und Michael Pelzl als hauptamtliche Geschäftsführer an der Spitze der gemeinnützigen Bremer Klimaschutzagentur und lösen damit Dr. Cornelis Rasmussen ab. Dieser scheidet Ende August aus dem Unternehmen aus, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Der 40-jährige PR-Berater Martin Grocholl ist kein unbekanntes Gesicht in der Klimaschutzagentur: Bereits seit rund zehn Jahren ist er bei energiekonsens beschäftigt. Zuletzt hat er als Prokurist und Pressesprecher die gesamte Unternehmenskommunikation und mehrere Großprojekte - unter anderem Bremer Modernisieren - geleitet. Der 39-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur und Energiemanager Michael Pelzl ist neu im Unternehmen. Bislang war er in verschiedenen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen tätig und verantwortete dort unter anderem als Betriebsleiter vielfältige Umweltschutzthemen. Bei energiekonsens ist er unter anderem für den Gewerbebereich zuständig.
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| Das neue energiekonsens-Logo |
Ziel der gemeinnützigen Bremer Klimaschutzagentur ist es, den CO2-Ausstoß in Bremen und umzu zu senken und den notwendigen Energieeinsatz möglichst effizient und klimafreundlich zu gestalten. Und dieses Thema ist noch lange kein Selbstläufer. Es muss weiterhin extrem viel getan werden - nicht nur global, sondern vor allem regional.
Um die Klimaschutz-Botschaft lauter hinauszurufen, hat die Klimaschutzagentur deshalb nach 13 Jahren ihren Außenauftritt grundlegend verändert. Das bisherige dezente und wenig selbsterklärende Logo - der Zuckerhut von Rio - wich einem Pfeil, der Blau-Ton einem kräftigeren Rot-Ton und der Name Bremer Energie-Konsens der kürzeren und prägnanteren Marke energiekonsens. Mit der frischen Farbkombination rot-magenta - schwarz - weiß will energiekonsens aktiver und konsequenter als Klimaschützer in Erscheinung treten und stärker als bislang in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Ein weiterer Blickfang ist der nach unten gerichtete Pfeil: „Unser Ziel ist es, eine Abwärtsbewegung bei den CO2-Emissionen zu schaffen - das symbolisiert der Pfeil“, erklärt Martin Grocholl, energiekonsens-Chef.
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| Jörg Waßhausen, Versicherungsmakler und Inhaber „Das Konzept“ |
Hauptberuflich Versicherungsmakler, nebenbei Repräsentant: Jörg Waßhausen, Inhaber von „Das Konzept“, berät seine Mandanten unter anderem bei ihren Versicherungs- und Finanzkonzepten sowie bei der Investition ihres Kapitals. Auch das Thema Klimaschutz spielt in seiner Tätigkeit eine wesentliche Rolle: „Als Versicherungsmakler beschäftige ich mich unter anderem mit ökologischen Versicherungen sowie nachhaltigen Kapitalanlagen wie Solarfonds oder Windpark-Beteiligungen“, erläutert Waßhausen. Aber auch darüber hinaus liegt dem Kanzlei-Inhaber die Umwelt am Herzen: „Ich sehe beim Klimaschutz großen Handlungsbedarf und möchte meine Mandanten für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sensibilisieren.“ Deshalb weist der Versicherungsmakler als Repräsentant der Klimaschutzagentur energiekonsens seine Mandanten in ohnehin stattfinden Beratungs-Gesprächen auf das Thema Energieeffizienz und die damit verbundenen Einsparpotenziale sowie geförderte Energieanalysen durch die KfW-Bankengruppe hin.
Begonnen hat alles beim 1. Repräsentanten-FEIERabend im vergangen Jahr. Hier erfuhr Waßhausen mehr über die Kampagne „plietsch!“ und das Repräsentanten-Modell. Seit Ende 2009 wirkt er aktiv mit und besuchte auch den zweiten FEIERabend, um sich auf dem Laufenden zu halten. „Als Repräsentant kann ich meinen Mandanten einen Mehrwert bieten, indem ich sie über Vorteile von energieeffizientem Handeln aufkläre und ihnen im besten Fall einen finanziellen Vorteil verschaffe“, erläutert Waßhausen die Beweggründe, sich zu engagieren. Um Kunden über Einsparpotenziale und geförderte Energieanalysen zu informieren, müssen Repräsentanten jedoch keine Profis sein. Die Klimaschutzagentur stellt ihnen Informationen zur Weitergabe an Interessierte bereit. Ein weiterer Vorteil: energiekonsens bindet die Repräsentanten auf Wunsch in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein und unterstützt sie mit Logo und Textbausteinen für ihre eigenen Kommunikationszwecke.
In seiner Funktion als Repräsentant war Waßhausen bereits erfolgreich: Aufgrund seiner Beratung sind einige seiner Mandanten aktiv geworden und haben beispielsweise ihre alte Beleuchtung durch Energiesparlampen ersetzt oder Energieanalysen durchgeführt.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Repräsentanten-Modell und wie Sie ebenfalls Repräsentant werden können
Allein 14 Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen entfallen auf den Transport von Waren und Gütern. Bei jeder Brief- oder Paketsendung werden Ressourcen verbraucht, wertvolle Energie benötigt und Kohlendioxid emittiert. Um das Klima zu schonen und Energie zu sparen, setzen deshalb immer mehr Logistik-Unternehmen auf effiziente Maßnahmen - wie beispielsweise den klimaneutralen Versand. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und welche Dienstleister bereits in den Umweltschutz investieren, verdeutlicht das CO2-Factsheet „Klimaneutraler Versand“, das die Klimaschutzagentur überarbeitet hat und zum kostenlosen Download auf der Internetseite zur Verfügung stellt. Wer zudem Druckerzeugnisse - wie Broschüren, Flyer, Plakate und Briefbögen - klimaneutral druckt, mindert ebenfalls den Kohlendioxidausstoß. Welche Druckereien im Raum Bremen/Niedersachen klimaneutrales Drucken anbieten, zeigt das aktualisierte CO2-Factsheet „Klimaneutral drucken“, das Interessierte ebenfalls kostenlos herunterladen können.
Download CO2-Factsheet „Klimaneutraler Versand“ (PDF)
Download CO2-Factsheet „Klimaneutral drucken“ (PDF)
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| Im produzierenden Gewerbe schlummern hohe Energieeinsparpotenziale (Foto: © Thorben Wengert/PIXELIO) |
In der deutschen Industrie und dem kommerziellen Gebäudesektor schlummern große Einsparpotenziale hinsichtlich der Betriebskosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Bundesindustrieverbands Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH). Der BDH untersuchte 300.000 feuerungstechnische Systeme wie Heizungs- und Klimaanlagen in Deutschland. Dabei stellte er fest, dass 250.000 der Systeme älter als zehn Jahre sind. Durch eine energetische Modernisierung dieser Alt-Anlagen könnten 24 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. So viel, wie zwölf Millionen Mittelklassewagen pro Jahr an Kohlendioxid emittieren.
Mangelndes Wissen über die kurzen Amortisationszeiten und über die verschiedenen technisch-ökonomischen Optionen lasse die Investoren in Sachen Aufrüstung oft zögern, meint Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. Es sei dringend erforderlich, zielgerichtete Aufklärungsarbeit zu betreiben und mit optimierten Rahmenbedingungen sowie wirksamen Förderprogrammen weitere Anreize zu schaffen. Effiziente Anlagen verbesserten die Energiebilanz und sorgten für deutlich geringere Kosten. Technologisch aufgerüstete Industriefeuerungsanlagen für Prozesswärme stoßen dem BDH zufolge jährlich 112 Tonnen weniger CO2 aus. Für Unternehmen sei eine Ersparnis von 30.000 Euro möglich. Amortisiert habe sich diese Aufrüstung bereits nach zwei Jahren.
Hier finden Sie weitere Informationen
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| Das Improvisationstheater instant impro heizte dem Publikum beim 2. Repräsentanten-FEIERabend ein (Foto: Jan Rathke) |
Mit guter Unterhaltung und informativen Themenblöcken ist es der Klimaschutzagentur energiekonsens beim 2. Repräsentanten-FEIERabend Mitte Juni gelungen, ihre Gäste vom Klimaschutz zu überzeugen. Im Rahmen der Kampagne „plietsch!“ hatte die Klimaschutzagentur Repräsentanten und die, die es noch werden wollen, ins Weserhaus an die Bremer Schlachte eingeladen. In ohnehin stattfindenden Gesprächen mit Kunden oder Mandanten sollen die Repräsentanten - Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, IT- sowie Versicherungsexperten - künftig auf das Thema Energieeffizienz und damit verbundene Einsparpotenziale und Förderungsmöglichkeiten hinweisen. „Durch den Hinweis auf energieeffizientes Handeln können sie Unternehmern helfen, Kosten zu sparen und damit die betriebliche Zukunft zu sichern. Viele Unternehmer wissen nicht, dass sie im Schnitt 20 Prozent Energie sparen können. Energieanalysen decken diese Potenziale auf“, sagt energiekonsens-Geschäftsführer Michael Pelzl.
Mit einer Comedy-Energieshow lieferte das Improvisationstheater instant impro dem Publikum humorvolle Anregungen zum Klimaschutz. Die Idee: Ein Nackt-Radrennen im Dunkeln mit einem energieeffizienten Glühwürmchen als Ersatz für die Fahrradlampe. Einfacher realisieren lässt sich der Vorschlag von Thorsten Tendahl. Der Projektleiter Ansiedlung der Wirtschaftsförderung Bremen und „plietsch!“-Repräsentant der ersten Stunde wies die Gäste auf kluge Energiekonzepte hin, mit denen Unternehmen Energieeinsparungen umsetzten und dadurch wettbewerbsfähiger werden können. Die Hälfte der Zuhörer hatte sich schon am Abend aktiv für das Klima eingesetzt und war mit dem Fahrrad unterwegs. Das Engagement wurde belohnt: Zwei Service-Feen brachten binnen zwei Stunden alle Drahtesel auf Hochglanz.
Weitere Informationen zum Repräsentanten-Modell und wie Sie ebenfalls Repräsentant werden können, erhalten Sie bei Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, unter 0421/376671-2 oder stehmeier@energiekonsens.de oder hier
Hier finden Sie weitere Informationen zum Repräsentanten-FEIERabend
Häufig können Unternehmen mit nicht- und geringinvestiven Maßnahmen erhebliche Energieeinsparpotenziale erschließen. Welche das sind und wie hoch die Kosteneinsparungen ausfallen können, erfahren Teilnehmer der Fach-Veranstaltung „plietsch!: Energiesparmaßnahmen, die (fast) nichts kosten“ am 24. August von 16 bis 19 Uhr. Den Ort gibt die Klimaschutzagentur als Veranstalter bei Anmeldung bekannt. Anhand von Praxisbeispielen präsentieren Energieberater ihre erfolgreichsten Maßnahmen. Darunter: Ein Unternehmen, das nur durch die bedarfsgerechte An- und Abschaltung der Dampferzeugung seine Gaskosten um jährlich 7.500 Euro gesenkt hat.
Weitere Informationen zu Inhalten und Anmeldung finden Sie hier
Nur wer genug darüber weiß, kann auch energieeffizient handeln, damit Kosten sparen und zusätzlich das Klima schützen. Um Unternehmer anzuregen, in den eigenen Reihen energieeffiziente Maßnahmen umzusetzen, und auf entsprechende Möglichkeiten hinzuweisen, laden die gemeinnützige Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens und die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven (IHK) zum Kongress „Energie - Zukunft - Unternehmen“ ein. Am 24. November stehen von 9.30 bis 16.30 Uhr die Themen Energieeffizienz und Ökonomie im Fokus. Verschiedene Referenten richten im Conference Center Atlantic Hotel Sail City in ihren Vorträgen unter anderem den Blick auf umgesetzte Maßnahmen und betriebswirtschaftlich erzielte Vorteile.
Thomas Beyer, Geschäftsführer Meereskost GmbH, wird vom energieoptimierten Neubau einer Produktions- und Betriebsstätte berichten, der dreimal so groß ist wie der Altbau, aber nur die Hälfte an Energie benötigt. Dr. Heiko Staroßom, Klima-Botschafter von energiekonsens und Vorstand Sparkasse Bremen, wird aus ökonomischer Sicht das Thema Nachhaltigkeit und Mittelstand in Bremen beleuchten. Wie Umweltverträglichkeit zum Trigger für eine Produktentwicklung von effizienteren Maschinen und Anlagen wurde, wird Prof. Dr. Dieter Wegener, CTO, Siemens Industry Solutions, darstellen.
Details zum Kongress und den weiteren Referenten sind zeitnah unter http://www.energieforum10.de/ abrufbar. Für weitere Informationen steht Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, unter 0421/376671-2 oder stehmeier@energiekonsens.de zur Verfügung.
…Anne Schierenbeck. Die Energieexpertin leitet das TARA-Ingenieurbüro für Energie und Umwelt in Bremen und ist auf Energieeffizienz in Gewerbe und Industrie spezialisiert. Zudem entwickelt sie Klimaschutzkonzepte. Die Produktionstechnik-Ingenieurin ist in der Energieberaterdatenbank der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens gelistet.
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| Anne Schierenbeck, Geschäftsführerin TARA Ingenieurbüro für Energie und Umwelt in Bremen (Foto: Alto Kirchhoff) |
Aus welchen Anteilen setzen sich die Gesamtenergiekosten in Unternehmen zusammen?
Anne Schierenbeck: Je nach Branche ist es sehr unterschiedlich. Fast immer fallen Energiekosten für Heizen, Warmwasser, Beleuchtung, Druckluft, elektrische Antriebe sowie Informations- und Kommunikationstechnik an. Bei produzierenden Unternehmen haben Maschinen und Anlagen in der Herstellung den größten Anteil - beispielsweise bis zu 95 Prozent in einer Ziegelei. Hier fällt die meiste Gesamtenergie für das Brennen und Trocknen der Ziegel an.Sie hatten im vergangenen Jahr vor allem mit den Bereichen Maschinenbau und Hotelgewerbe zu tun. Wo liegt hier das größte Einsparpotenzial?
Anne Schierenbeck: Beim Maschinenbau vor allem im Bereich der Hallenheizung sowie Drucklufterzeugung und -verteilung. Das größte Einsparpotenzial bei Hotels besteht häufig durch die Eigenerzeugung von Strom und Wärme in einem Blockheizkraftwerk sowie Kühlung und Beleuchtung.Vorausgesetzt das Firmengebäude ist noch keine fünf Jahre alt - würden Sie dem Unternehmen dennoch empfehlen, eine Energieberatung durchzuführen?
Anne Schierenbeck: Auf jeden Fall. Energie wird schließlich nicht nur gebraucht, um das Haus zu heizen und zu beleuchten. Auch die Geräte und Anlagen innerhalb eines Gebäudes benötigen Strom. Mit einer Energieberatung können Gewerbetreibende herausfinden, ob jeweils die energieeffizienteste Lösung genutzt wird. Außerdem sehen wir häufig in der Praxis, dass gerade moderne Anlagen, die über hervorragende Möglichkeiten der Regelung verfügen, nicht immer optimal eingestellt sind. Auch hier können Unternehmen mit wenig Aufwand Kosten sparen.In welchen zeitlichen Abständen sollten Gewerbetreibende eine Energieanalyse durchführen lassen?
Anne Schierenbeck: Wenn wesentliche Änderungen an den Gebäuden oder in der Produktion geplant sind, ist eine erneute Energieanalyse durchaus sinnvoll. Generell ist es jedoch unser Ziel, Kunden so zu beraten, dass die Thema Energieeffizienz und Klimaschutz nachhaltig im Unternehmen verankert werden. Dazu gehört, dass Mitarbeiter nach einer intensiven Beratung auch selbst Einsparpotenziale erkennen und Maßnahmen umsetzen können. Wir werden dann nur noch stunden- oder tageweise hinzugezogen, um eine Baubesprechung zu begleiten oder die Qualität der Umsetzung zu kontrollieren.Inwiefern lohnt sich eine Energieberatung für Unternehmen, die bereits nach eigenem Ermessen Energiesparmaßnahmen durchgeführt haben?
Anne Schierenbeck: Häufig gibt es in den Unternehmen jemanden, der sich um das Thema Energie kümmert. Hier können wir als externe Berater unterstützen, weil wir einen Überblick haben, was aktuell im Bereich der Energiespartechnik passiert. Manchmal gibt es Bereiche, die Gewerbetreibende bisher gar nicht im Blick hatten. Für solche Unternehmen lohnt sich dann ein zweiter Blick von außen.
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| Die Klimaschutzagentur energiekonsens eröffnet eine Zweigstelle in Bremerhaven (Foto: © Andrea Kusajda/PIXELIO) |
Im Herbst eröffnet die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens ein Büro in Bremerhaven, um ihre Tätigkeiten in der Seestadt weiter auszubauen. Ein hauptamtlicher Projektleiter soll dauerhaft als Ansprechpartner für Unternehmen und Bürger vor Ort zur Verfügung stehen. Bereits seit einigen Jahren führt die Klimaschutzagentur in Bremerhaven Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen rund um Energieeffizienz im Gewerbe- und Baubereich durch. Zudem begleitet energiekonsens gemeinsam mit Partnern aus der Region Klimaschutz-Projekte wie die Schulaktion 3/4plus oder das Enerkita-Projekt und war an der Planung des Chancenbereichs im Klimahaus beteiligt. Darauf aufbauend soll im Herbst zunächst die im Mai in Bremen gestartete Klimafreunde-Kampagne in der Seestadt initiiert werden. Außerdem ist die Ausweitung des Netzwerks „Energie-Experten“ und verschiedener Sanierungsprojekte geplant. Mit diesen und weiteren Aktivitäten möchte energiekonsens Bremerhaven auf dem Weg zur Klimastadt begleiten.
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| Grundschüler und Chefs schließen per Handschlag einen Klimaschutz-Vertrag (Foto: © Stephanie Hofschläger/PIXELIO) |
Bremerhavener Schüler und Unternehmer schließen einen Vertrag - über die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Bei der Aktion „Hand in Hand. Für morgen.“ vermittelt die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens im Rahmen ihrer Kampagne „plietsch!“ zwischen den Generationen. „Klimaschutz ist ein Thema, das uns alle angeht - auch schon die Kinder. Denn sie werden von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen sein“, betont Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens.
Viertklässler werden im Herbst Unternehmen in der Seestadt besuchen und berichten, was sie im Unterricht zum Thema Klimaschutz gelernt haben. Per Handschlag verpflichtet sich der jeweilige Geschäftsführer, innerhalb eines Jahres mindestens eine energieeffiziente Maßnahme umzusetzen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Ein gutes Jahr später überprüfen dieselben Kinder, ob der Chef sein Versprechen gehalten hat.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172 / 173
28195 Bremen
Telefon: 0421 / 376671-0
Telefax: 0421 / 376671-9
E-Mail: info@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de
Geschäftsführer:
Martin Grocholl, Michael Pelzl, Dr. Cornelis Rasmussen, Hartmut Ahlfeld
Eingetragen beim Amtsgericht Bremen,
Handelsregister HRB 17 423
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