plietsch! Energie sparen, Kosten senken, Klima schützen energiekonsens

Ümlopbreef – Newsletter zur plietsch-Kampagne


Konterfei Dr. Rasmussen

Moin – Vorwort Dr. Rasmussen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die energiekonsens konnte bei ihrem diesjährigen Jahresevent auf eine erfreuliche Bilanz zurückschauen: Klimaschutz und Energieeffizienz sind im Trend und so waren auch die Angebote unserer gemeinnützigen Einrichtung so gut nachgefragt wie noch nie. Allein im Weiterbildungsbereich nutzten über 2.500 Menschen in den letzten zwölf Monaten unsere Seminarangebote. Im Gewerbe muss das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz aber auch weiterhin stärker in den Vordergrund rücken. Kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen möchten wir deshalb nachdrücklich auf das Förderprogramm „Sonderfonds Energieeffizienz“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hinweisen, das Energieanalysen mit bis zu 80 Prozent bezuschusst. Der Antrag lohnt sich – im Schnitt lässt sich der Energieverbrauch um 20 Prozent reduzieren. Ein erfreuliches Beispiel stellen wir Ihnen in diesem Newsletter vor: Das Unternehmen Büro A nutzte das Förderprogramm für die energetische Optimierung seines Bürogebäudes und ist heute ein Vorbild in Sachen Energieeffizienz.
Vorbildfunktion haben auch unsere vier plietschen Klima-Botschafter. In dieser Ausgabe lassen wir Peter Hoffmeyer, Vorstandsvorsitzender der Nehlsen AG, zu Wort kommen. Im Interview spricht er über die Gründe für sein Engagement und die wachsende Bedeutung ressourcenschonender Technik für Wirtschaft und Gewerbe.
Kaum ein Projekt hat das Thema Klimaschutz im Land Bremen zuletzt so sehr in die Öffentlichkeit getragen wie das neu eröffnete Klimahaus in Bremerhaven. Mit Unterstützung der energiekonsens kam das ausgeklügelte Energiekonzept zustande, mit dem die Reise durch die Erlebniswelt so klimafreundlich wie möglich ausfällt.
Für weitere Neuigkeiten wie die Verleihung des Bremer Klimaschutz Preiss 2009 und das aktuelle Gewerbe-Impuls Veranstaltungsprogramm lohnt sich ein Blick in den Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr
Dr. Cornelis Rasmussen


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Inhalt


 

Watt gif’t Neiet? – Neuigkeiten

 

plietscher Klima-Botschafter: Interview mit Peter Hoffmeyer

Cornelis Rasmussen (l.) und Peter Hoffmeyer bei Nehlsen Cornelis Rasmussen (l.) und Peter Hoffmeyer bei Nehlsen

Energieeffizienz und Klimaschutz stärker ins Bewusstsein rücken – für dieses Ziel setzen sich die neuen Klima-Botschafter der energiekonsens ein. Dr. Cornelis Rasmussen hat sich mit Peter Hoffmeyer, Vorstandsvorsitzender der Nehlsen AG, über dessen Engagement für den Klimaschutz unterhalten.

Rasmussen:
Warum engagieren Sie sich als Klima-Botschafter für Energieeffizienz und Klimaschutz?
Hoffmeyer:
Das erklärt schon mein beruflicher Werdegang: Ich bin Diplom-Ingenieur für technischen Umweltschutz. Seit ich 20 bin, interessiere ich mich für das Thema.
Rasmussen:
Was tun Sie bei Nehlsen konkret für den Umweltschutz?
Hoffmeyer:
Grundsätzlich stehen wir für die Trennung von Abfällen, um sie danach recyceln zu können. Dadurch sorgen wir dafür, dass nicht mehr soviel deponiert werden muss und sparen wertvolle Ressourcen.
Rasmussen:
Wie denken Unternehmen derzeit über Klimaschutz? Wird er als Bedrohung oder Chance wahrgenommen?
Hoffmeyer:
Es gibt nicht eine Sicht auf die Dinge. Viele produzierende Unternehmen sehen im Klimaschutz keine Bedrohung mehr. Die Ölpreise des vergangenen Jahres haben dazu beigetragen, dass Wirtschaftszweige wie die Automobilbranche umdenken. Was vorher größer, schöner, schneller war, ist heute kleiner, sparsamer und effizienter.
Rasmussen:
Die KfW fördert Energieanalysen in kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 80 Prozent. Weshalb wird die Förderung trotzdem nur selten genutzt?
Hoffmeyer:
Hätten wir jetzt noch den Ölpreis von 160 Dollar pro Barrel, wären die Anfragen deutlich höher. Wahrscheinlich ist das mangelnde Interesse der wirtschaftlichen Situation geschuldet. Zudem sind Investitionen in Zeiten der Kreditklemme nicht beliebt. Ein Konjunkturprogramm für Energieeffizienz in der Industrie könnte helfen, die Situation zu verbessern.

Das ausführliche Interview finden Sie hier.

 

 

'preis umwelt unternehmen: Nordwest' für vorbildliches Engagement

'preis umwelt unternehmen: Nordwest' Logo: 'preis umwelt unternehmen: Nordwest'

Seit Ende April können sich Unternehmen der Metropolregion Bremen-Oldenburg für den 'preis umwelt unternehmen: Nordwest' bewerben. Gute Chancen auf den Sieg haben innovative Projekte, die sich positiv auf Umwelt und Klima auswirken. Neben dem Hauptpreis werden die Sonderpreise Logistik, Partnerschaft und Energie vergeben. „Der 'preis umwelt unternehmen' hat Signalwirkung für den gesamten Nordwesten. Deshalb stiften wir den Sonderpreis Energie für energieeffiziente Maßnahmen“, sagt Dr. Cornelis Rasmussen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Sonderpreis ging zuletzt an das Projekt „SkySails“ der Beluga Shipping GmbH für den ersten Mehrzweck-Schwergutfrachter der Welt, der Windkraft als Zusatzantrieb nutzt.

Initiator des Wettbewerbs ist der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa. Bewerbungsschluss ist der 15. September. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.preis-umwelt-unternehmen.de

 
 

Das neue Gewerbe-Impuls Programm ist da

Durch Fachwissen können Unternehmer betriebswirtschaftliche Vorteile ausbauen und das Klima schützen. Mit gleich fünf Veranstaltungen im zweiten Halbjahr bietet die energiekonsens Gewerbetreibenden die Chance, vom Fachwissen namhafter Experten zu profitieren. Groß ist die Bandbreite der speziell aufs Gewerbe zugeschnittenen Informationsangebote.

Den Auftakt macht am 2. September das Thema „Rentabilität als Entscheidungskriterium für Energie-Effizienzmaßnahmen“ in der Bremer Volkshochschule. Referent Dr. Dirk Koewener, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Büro für sozialverträgliche Ressourcennutzung in Karlsruhe, erklärt anhand von Praxisbeispielen und eines speziellen Excel-Tools, auf welche Rentabilitätsmaße Unternehmer bei langfristigen Investitionen achten sollten.

Mithilfe intelligenter Stromzähler lassen sich Stromverbrauchsdaten mittlerweile minutengenau abfragen. Beim Tagesseminar „Stromzähler werden schlau“ wird Teilnehmern am 15. September praxisnah vermittelt, wie Stromfresser und Einsparpotenziale durch innovative Messtechnik aufgedeckt werden. Zu den Referenten gehört unter anderem Susanne Korhammer, Geschäftsführerin des TARA Ingenieurbüros.

Da IT- und Kommunikationstechnik einen immer größer werdenden Anteil am Energieverbrauch darstellen, steht am 3. November der energieeffiziente Betrieb von Netzwerk und Servern im Vordergrund. Im praktischen Teil der Veranstaltung „Energieeffizienz bei IT und Infrastruktur“ können Teilnehmer ein energieeffizientes Rechenzentrum in der Konsul-Smidt-Straße 8h in Bremen unter die Lupe nehmen. Die Referenten der Veranstaltung sind Harald Rossol, Geschäftsführer b.r.m. Technologie- und Managementberatung, und Lars Lammers, Geschäftsführer der LPR Architektengemeinschaft.

Weitere Themen sind am 28. Oktober. „Produktionshallen effizient beheizen“ und am 12. November „Druckluft-Optimierung“.

„Energie - Zukunft - Unternehmen“ ist der Titel des Kongresses, zu dem die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven in Kooperation mit der energiekonsens am 18.November nach Bremerhaven in das Atlantic Hotel Sail City einlädt. Bei zahlreichen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion erfahren Gewerbetreibende, weshalb ökonomisch effizientes Handeln und Klimaschutz in Zukunft zusammengehören.

Interessierte können sich bei Sibylle Schulze unter der Telefonnummer 0421/376671-8 sowie per Mail unter schulze@energiekonsens.de anmelden. Das detaillierte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

 
 

Jahresevent der energiekonsens im Klimahaus

Samoa, Kamerun und die Schweizer Berge – das sind nur einige der Stationen, die geladene Gäste des Jahresevents der energiekonsens am 10. Juni im Klimahaus Bremerhaven hautnah erleben konnten. Der Bremer Klimaschutz Preis ging in diesem Jahr an den Architekten Professor Ingo Lütkemeyer.

„Mit unserem Jahresevent möchten wir uns bei unseren Kooperationspartnern bedanken. Außerdem möchten wir unsere vielen Projekte vorstellen, denn oft kennen Partner nur einen Teilbereich unserer Aktivitäten und so bieten sich neue Ansatzpunkte für weitere Projekte“, beschrieb Dr. Cornelis Rasmussen Sinn und Zweck der Veranstaltung. Die vorgestellten Projekte reichen vom Publikumsmagneten Bremer Altbautage, über die neuen Klima-Botschafter bis hin zur Initiative Gewerbe-Impuls. In den vergangenen zwölf Monaten nutzten insgesamt rund 2.500 Menschen die Weiterbildungsangebote der Klimaschutzagentur. „Sensibilisieren und motivieren – das ist uns auch in diesem Jahr erfolgreich gelungen“, so Rasmussens Fazit.

Neben einem ersten Blick hinter die Kulissen des Klimahaus Bremerhaven, dessen Energiekonzept die Klimaschutzagentur gefördert und begleitet hat, stand die Verleihung des Bremer Klimaschutz Preiss auf dem Programm. Mit diesem Preis zeichnet die energiekonsens alljährlich menschliche Leuchttürme für richtungweisende Klimaschutzleistungen im Land Bremen aus. In diesem Jahr ging der Bremer Klimaschutz Preis an Ingo Lütkemeyer. Der Architekt setzt sich deutschlandweit für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen ein. In Bremen-Osterholz plante er die erste Passivbau-Sporthalle des Bundeslandes.

Cornelis Rasmussen (l.) übergibt Ingo Lütkemeyer den Bremer Klimaschutz Preis 2009 Cornelis Rasmussen (l.) übergibt Ingo Lütkemeyer den Bremer Klimaschutz Preis 2009


 

plietsch vor Ort

Energieeffizienz lässt niemanden kalt

Fach-Seminar: Effiziente Kälteerzeugung und -nutzung in der Lebensmittelindustrie

Frischer Fisch, Tiefkühlpizza oder Speiseeis – viele Nahrungsmittel bleiben nur ausreichend gekühlt genießbar. Bei der Kälteproduktion entsteht jedoch ein hoher Energieverbrauch. Um Gewerbetreibende auf energiesparende Maßnahmen bei Kühlprozessen hinzuweisen, veranstaltete die energiekonsens am 12. Mai bei der „Deutschen See“ in Bremerhaven das Fach-Seminar „Effiziente Kälteerzeugung und -nutzung in der Lebensmittelindustrie“.

In der Lebensmittelindustrie spielt der Energiefaktor Eis eine große Rolle In der Lebensmittelindustrie spielt der Energiefaktor Eis eine große Rolle

Referent Dr. Michael Kruse machte deutlich, dass der mit Abstand größte Nutzer von Kälte die Lebensmittelindustrie ist. „Zwei Drittel des gesamten Kältebedarfs in Deutschland werden allein für diese Branche aufgewendet“, sagte der Energieberater und Geschäftsführer der Bremer prosys° GmbH. Bei der Kühlung werde der Energieverbrauch aber häufig missachtet und nur selten hinterfragt. Einfache Maßnahmen könnten bereits helfen, Energie zu sparen. „Wenn man die Temperatur in Kühlräumen um nur ein Grad anhebt, kann bis zu sechs Prozent Strom gespart werden“, betonte Kruse. Unternehmern riet er, die Dämmung von Kühlräumen regelmäßig zu prüfen, Produkte effektiv zu lagern und Kälteanlagen gründlich zu reinigen: Schmutz und Vereisung verlangsamen den Kühlprozess und verursachen zusätzliche Energiekosten.

 
 

Fünf Fragen an…

den Energieexperten Dr. Michael Kruse. Der Geschäftsführer der Bremer prosys° GmbH führt regelmäßig Energieberatungen in Unternehmen durch und ist in der Energieberaterdatenbank der energiekonsens gelistet.

Energieberater Michael Kruse Energieberater Michael Kruse

Leider nutzen nur wenige Unternehmen eine Energieberatung. Woran liegt das?
Kruse: Für die meisten Unternehmen ist der Energiekostenanteil an den Gesamtkosten mit durchschnittlich fünf Prozent eher gering. Deshalb steht für viele Verantwortliche das Thema Energiesparen nicht stark genug im Fokus.

Wie könnten Betriebe dazu bewegt werden, eine Beratung in Anspruch zu nehmen?
Kruse: Neben der geförderten Energieberatung, wie sie derzeit über das KfW-Energieeffizienzprogramm angeboten wird, wäre eine gekoppelte finanzielle Förderung für Investitionen mit einer vorher durchgeführten Energieanalyse eine sinnvolle Maßnahme.

Sollten Betriebe gesetzlich dazu verpflichtet werden, Energieanalysen durchführen zu lassen?
Kruse: Darüber wird seit einiger Zeit diskutiert, speziell im Zusammenhang mit dem geplanten Energieeffizienzgesetz auf Bundesebene. Für eine solche Regelung spricht die Tatsache, dass die vielen Energieeinsparpotenziale in Gewerbe und Industrie bekannter würden.

Sind Analysen bei Neubauten sinnvoll oder lohnen sie sich nur bei sanierungsfälligen Gebäuden?
Kruse: Energieanalysen sollten zunächst im Bestand durchgeführt werden, weil hier die größten Energie- und Kosteneinsparungen realisiert werden können.

Welche Vorteile bieten sich Firmen, die sich beraten lassen?
Kruse: Erst einmal wissen die Unternehmen nach einer Analyse, wofür ihre Energiekosten anfallen. Dann verrät ihnen der Berater, an welchen Stellen sich diese Kosten senken lassen. Ein relativ großer Teil der Energie – in der Regel zehn Prozent – kann sogar durch einfache nicht-investive Maßnahmen eingespart werden. Die Initialberatung lohnt sich deshalb in jedem Fall.


 

plietsch in Bremen und Bremerhaven

Klimahaus Bremerhaven: Energiekonzept der Zukunft

Das Klimahaus in Bremerhaven setzt auf Klimaschutz Das Klimahaus in Bremerhaven setzt auf Klimaschutz

Am 27. Juni war es endlich soweit: Das Klimahaus Bremerhaven öffnete offiziell seine Pforten. Beim Gang durch die verschiedenen Klimazonen stellte sich wohl so mancher Besucher die Frage, wie viel Energie für Kühlung und Heizung der riesigen Ausstellungsräume anfällt. Die Antwort gibt ein ausgeklügeltes Energiekonzept, das durch die energiekonsens gefördert und begleitet wurde.

„Das Klimahaus in Bremerhaven ist ein wunderbares Projekt, das Menschen dabei hilft, die Dramatik des Klimawandels aktiv zu erleben“, sagt Dr. Cornelis Rasmussen. „Es ist klar, dass gerade das Klimahaus auf Klimaschutz setzen muss. Aus diesem Grund haben wir es bei der Suche nach einem vernünftigen Energiekonzept unterstützt und beraten.“

Eine große Herausforderung – zwischen Stationen wie der nigerianischen Wüste mit ihren 38 Grad Celsius und den eisigen Schweizer Gletschern liegen energetische Welten. Die Spezialisten des Münchner Unternehmens Transsolar Energietechnik stellten für das Klimahaus ein innovatives Konzept auf die Beine, das mit Geothermie, fassadenintegrierter Photovoltaik, natürlicher Lüftung sowie Kraft-Wärme-Kopplung mehrere klimaschützende Techniken kombiniert.

Auf jeden der pro Tag erwarteten 5.000 Besucher entfallen dadurch im Klimahaus selbst nur 350 Gramm CO2. Eine Menge, die durch den Umstieg von einer normalen auf eine vegetarische Mahlzeit kompensiert werden kann.

 
 

plietsches Bürogebäude

Das Bürogebäude in der Bornstraße 14/15 Das Bürogebäude in der Bornstraße 14/15

Sanierung im Bestand – ein ergiebiges Projekt für jeden Energieberater. Als Gerd Adelmann, Projektmanager und Geschäftsführer von „Büro A“, beschloss, sein Bürohaus auf Zukunft einzustellen, machte ihn Energieberater Raymond Krieger auf den KfW Sonderfonds Energieeffizienz aufmerksam. Das 1904 errichtete Bürogebäude in der Bornstraße 14/15 ist nun einzugsbereit – und ein Vorbild in Sachen Klimaschutz.

Bei der Detailberatung prüfte Krieger vom Bremer Ingenieurbüro BAUTEG, wie energetisch günstig geheizt und gelüftet werden kann. Als besonders effektiv stellte sich dabei eine verstärkte Dämmung des gesamten Hauses heraus. Mit einer Stärke von 20 Zentimetern in der Außenwand, 30 Zentimeter im Dachgeschoss und 12 Zentimeter im Keller übertrifft die Dämmung modernste Standards – und spart bei Kühl- und Heizprozessen wertvolle Energie. Auch die alten Fenster wurden ausgetauscht. Deren Wärmedurchgangskoeffizient liegt nach der Sanierung auf dem Niveau eines Passivhauses.

Auf Anregung seines Energieberaters tauschte Adelmann die alte mit Öl betriebene Heizung gegen eine Gas-Brennwertheizung aus. Der Energiebedarf reduziert sich im Zusammenspiel mit den anderen Investitionen heute um rund zwei Drittel. Zusätzlich wird über eine Kaskadenheizung bei Bedarf die Überheizlast des Nachbargebäudes für Versorgungsspitzen eingesetzt. Ein effizienter Vorgang, der die verbrauchte Energie des Nachbarhauses nicht ungenutzt verpuffen lässt.

Mit Hilfe der Initial- und der Detailberatung konnte Gerd Adelmann hervorragende Ergebnisse erzielen. Laut Detailbericht verbessert er seine CO2-Bilanz um 42 Tonnen im Jahr. „Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel“, resümiert er in Anlehnung an ein altes chinesisches Sprichwort sein Projekt Bornstraße 14/15.

Interessierte können sich das Bürohaus am 25. Oktober im Rahmen des Hausbesichtigungstages der energiekonsens ansehen und erleben, was es heißt, „plietsch“ zu sein.

 
plietsch-Ausrufezeichen mit Schatten
Die plietsch-Plakette

Sehen und gesehen werden: die plietsch-Plakette

Wenn ein Unternehmen plietsch ist, soll das auch jeder sehen. Sie haben eine Energieanalyse und eine der empfohlenen Energiesparmaßnahmen durchgeführt? Dann erhalten Sie von uns eine plietsch-Plakette, die Sie an der Tür oder im Eingangsbereich Ihres Betriebes aufhängen können. Sie zeigt: „Wir sind plietsch – wir handeln energiebewusst und schützen das Klima.“

Weitere Informationen unter www.energiekonsens.de/plietsch


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Binanderkommen – Termine und Ankündigungen

Fachveranstaltungen 2009

2.9.2009
Rentabilität als Entscheidungskriterium für Energie-Effizienzmaßnahmen

15.09.2009
Stromzähler werden schlau: Mehr Kontrolle über Ihren Stromverbrauch

28.10.2009
Produktionshallen effizient beheizen

3.11.2009
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei IT und Infrastruktur

12.11.2009
Druckluft-Optimierung

18.11.2009
Energieeffizienzkongress „Energie-Zukunft-Unternehmen“ in Bremerhaven

Bremer Impulse – Bauen + Energie

24.9.2009
Bremer Energievisionen

21.10.2009
Fördermittel für die Gebäudemodernisierung

5.11.2009
Bürogebäude in Passivhausbauweise


 

Der Sommer ist da!

Das Team der energiekonsens wünscht Ihnen einen schönen Sommer! Wir sind natürlich auch in den Sommerferien für Sie im Einsatz.


 

Sörge dragen – Impressum

energiekonsens
Am Wall 172 / 173
28195 Bremen
Telefon: 0421 / 376671-0
Telefax: 0421 / 376671-9
E-Mail: info@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de

Geschäftsführer:
Dr. Cornelis Rasmussen, Hartmut Ahlfeld

Eingetragen beim Amtsgericht Bremen,
Handelsregister HRB 17 423

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