ob für aktuelle Informationen, zur Liederkennung oder als Fahrtenbuch – mittlerweile gibt es reihenweise Smartphone-Applications, besser bekannt als Apps.
Für fast jede Anwendung gibt es ein Programm fürs Handy.
Jetzt sogar, um die CO2-Emissionen von Fahrzeugen zu ermitteln.
Wie die Berechnung funktioniert und mehr über das Forschungsprojekt erfahren Sie in unserer Fundgrube.
Welche klimapolitischen Vorhaben die fünf großen Parteien in Bremen verfolgen, um der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, erfahren Sie in unserem Fokustext. Im Hinblick auf die anstehende Bürgerschaftswahl am 22. Mai in Bremen haben wir fünf umweltpolitische Sprecher zu den Plänen ihrer Partei befragt.
Viel Spaß beim Lesen wünschen
Martin Grocholl & Michael Pelzl
Contracting für die Wohnungswirtschaft
3/4plus: Vom Weltraum ins Forschungslabor
Erfolgreicher Start der Aktion „1/4 voller Klimafreunde“
Norddeutschland:
Chance für erneuerbare Energien nach Japan-Katastrophe
Bremerhaven:
Offshore-Industrie und Säbelschnäbler bekommen mehr Platz
Wesermarsch:
Startschuss für Klima-Programm
Fachkräftemangel bremst energetische Sanierung
Globale Erwärmung durch Kondensstreifen
Klimageschichte im Zeitraffer
App erfasst CO2-Emissionen in Echtzeit
Termin des Monats
Weitere Termine
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Am 22.
Mai wählen die Bremerinnen und Bremer eine neue Bürgerschaft.
Ein bestimmendes Thema dürfte dabei auch im kleinsten Bundesland die Energie- und Klimapolitik sein.
Dies zeigen sowohl Medienberichte als auch die Positionspapiere und Wahlprüfsteine, wie etwa die „Perspektive Bremen 2020“ der Handelskammer.
Was aber sagen die Parteien selbst? Wir haben die umweltpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der fünf großen Parteien gefragt, welchen Stellenwert die Energie- und Klimapolitik in ihren Programmen hat und welche konkreten Schritte sie in Bremen und Bremerhaven angehen wollen.
Einen Auszug aus den Interviews lesen Sie hier im Newsletter, einen Link zu den vollständigen Interviews finden Sie unten.
Was würde Ihre Partei nach einem Wahlsieg im Bereich Energiepolitik und Klimaschutz in Bremen und Bremerhaven als erstes angehen?
Größtes und wichtigstes Projekt im Bereich Energie/Klimaschutz ist aus Sicht der FDP Bremen der Bau des neuen, privatfinanzierten Offshore-Hafens in Bremerhaven. Bremerhaven kann damit zum Haupt-Standort für den Aufbau der Offshore-Windparks werden. Mit diesem Hafen werden wir es auch erreichen, dass sich zusätzliche Unternehmen dieser Branche ansiedeln und für mehr Arbeitsplätze und mehr regenerative Energien aus bremischer Produktion sorgen.
Wir werden den Ausbau des Windenergieschwerpunktes unseres Landes weiter vorantreiben. Vor dem Hintergrund des notwendigen schnellstmöglichen Atomausstiegs werden wir unsere Anstrengungen mit dem Klimaschutz- und Energieprogramm (KEP) 2020 des rot-grünen Senats noch verstärken müssen. Außerdem werden wir den Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energien in Bremen weiter vorantreiben. Wir wollen den Einfluss der Stadtgemeinden auf die Energie- und Wasserversorgung erhöhen. Deshalb haben wir bereits begonnen zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen die Wiederübernahme der Energie- und Wassernetze durch Bremen und Bremerhaven möglich ist.
Unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan strebt die CDU den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kernenergie an. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es im Bereich der regenerativen Energien umfassender Infrastrukturmaßnahmen. Die Aufgabe, diese Maßnahmen umzusetzen und zu finanzieren, wollen wir umgehend angehen. Gleichzeitig ist ein gesamtgesellschaftlicher Konsens, zu den mit der Energiewende verbundenen Konsequenzen, Voraussetzung für den schnelleren Ausstieg. Diese Akzeptanz in der Bevölkerung herzustellen, ist aus meiner Sicht zukünftig eine der Hauptaufgaben unserer Politik.
Zwei wesentliche Punkte würden wir als erstes auf die Tagesordnung setzen: Die Rekommunalisierung der Stromnetze und die energetische Sanierung von Wohnungen. Beim ersten Punkt geht es uns darum, dass Städte und Gemeinden in die Lage versetzt werden, die Energieversorgung selbst zu organisieren. Des Weiteren möchten wir eine intensive Debatte über die energetische Sanierung von Wohnungen anstreben. Wir haben die Aufgabe, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmer davon zu überzeugen, dass Atomkraft nicht die Zukunft sein kann und dass wir auf erneuerbare Energien setzen müssen. Wir sind für mehr Photovoltaik und Solarthermie, Wärmepumpen sowie Blockheizkraftwerke.
Als erstes streiten wir weiter dafür, dass Atomkraftwerke in Deutschland schnellstmöglich vom Netz gehen und sich eine Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien vollzieht. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in Bremen den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu verringern. Wir wollen daher nun ein Kohlekraft-Ausstiegsszenario für Bremen entwickeln. Für die Fernwärmenutzung in Bremen und Bremerhaven soll ein Fernwärmeatlas erstellt werden (Ausbau und diskriminierungsfreier Zugang zu den Fernwärmenetzen). Darüber hinaus möchten wir die erneuerbaren Energien wie Windenergie, Solarenergie, Geothermie in Bremen und Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand beispielsweise über Contracting fördern. Wir wollen die Rekommunalisierung der Gas-, Wärme- und Stromnetze in Bremen und Bremerhaven prüfen. Darüber hinaus muss die Bauleitplanung die verschiedenen Formen umweltfreundlicher Energienutzung in den Vordergrund stellen. Das Wärmeschutzprogramm für Altbauten soll fortgesetzt werden.
Zu den vollständigen Interviews und Wahlprogrammen der Parteien
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Um die Umsetzung von Contractingprojekten in der Wohnungswirtschaft voran zu bringen, startete die Klimaschutzagentur energiekonsens in Zusammenarbeit mit dem Landesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
mit der Auftaktveranstaltung: „Contracting für die Wohnungswirtschaft im Nordwesten“ am 07.04.2011.
Der gut besuchte Veranstaltungstag bot umfangreiche Diskussionsmöglichkeiten und einen Erfahrungsaustausch zwischen den Beteiligten sowie Praxisbeispiele von der GEWOBA und der STÄWOG zur Kraft-Wärme-Kopplung in Contracting-Modellen, zur Nahwärmeversorgung und zur Nutzung erneuerbarer Energieträger.
Der Austausch hat verdeutlicht, welche Chancen Contracting in der Wohnungswirtschaft bietet.
Die Fragen aus dem Auditorium waren vielfältig und zeigten, dass das Thema Contracting in der Branche angekommen ist und ernsthalt verfolgt wird.
energiekonsens wird die Anregungen aus der Wohnungswirtschaft für weitere Veranstaltungen aufnehmen und umsetzen.
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„Wie kommt der Wirbel in den Sturm und was passiert, wenn Eisberge schmelzen? Warum gibt es Wüsten und was ist der Treibhauseffekt? Begeistert forschten und experimentierten Kinder der Klasse 3c der Grundschule Lessingstraße mit Pädagogen der „klima on… s’cooltour“ im, um sich ihre Fragen zu Wetter und Klima selbst beantworten zu können.
Initiator von „Klima on... s’cooltour“ ist das Non-Profit Unternehmen Lightcycle, gefördert wird das Projekt in Bremen auch von der Klimaschutzagentur energiekonsens im Rahmen des Projektes 3/4plus.
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Wer am vergangenen Wochenende durch das Viertel bummelte, stieß immer wieder auf Informationen und Aktionen rund um das Thema Klimaschutz.
Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags fiel der Startschuss für das auf ein Jahr angelegte Projekt „1/4 voller Klimafreunde“.
Mit verschiedenen Aktionen startete das Viertel in sein klimafreundliches Jahr: An vier verschiedenen „Check-Points“ konnten sich alle Interessierten zu den Themen Klimaschutz und Energiesparen informieren.
Mit einem kurzen Check fanden Bürgerinnen und Bürger heraus, wie es um sie und das Klima steht, gaben selbst ein Klimaschutz-Versprechen ab und wurden so zu Klimafreunden.
Initiiert wurde die Aktion von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens.
„Die Idee ist, mit ‚1/4 voller Klimafreunde‘ eine Klimaschutz-Kultur im Viertel zu etablieren.
Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, soll aber auch Spaß machen und im Alltag eines jeden umsetzbar sein“, beschreibt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens, die Aktion.
„Durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor Ort wird Klimaschutz greifbar für die Menschen und motiviert so auch langfristig zum gemeinsamen Handeln."
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Norddeutschlands Regierungschefs sind sich einig: Der Umstieg auf erneuerbare Energien muss beschleunigt werden.
Darüber diskutierten Bürgermeister und Ministerpräsidenten aus Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Ende März in Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern).
Um Erneuerbare in das Energiesystem zu integrieren, müsse das Stromnetz leistungsfähiger werden.
Den Regierungschefs zufolge sei der Ausbau Voraussetzung, um den in Norddeutschland gewonnenen Strom in die Ballungsgebiete in West- und Süddeutschland ableiten zu können.
Bis der Bundesrat hierzu eine Entscheidung trifft, könne laut Senatspressestelle Bremen jedoch noch einige Zeit vergehen.
Die Debatte zur Weiterleitung des norddeutschen Grünstroms gewinnt derzeit aufgrund der Japan-Katastrophe und der damit verbundenen deutschen Atomdebatte an Relevanz. Die norddeutschen Regierungschefs sind der Meinung, dass der Bund mehrere effektive Bürgschafts- und Förderprogramme entwickeln sollte, um die Finanzierung von Offshore-Windparks und ähnlichen Projekten zu vereinfachen.
Zur offiziellen Pressemitteilung
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Die Deputation für Wirtschaft und Häfen hat zwei Entscheidungen getroffen, die die Entwicklung der Windenergiebranche in Bremerhaven weiter vorantreibt.
Der erste Beschluss sieht vor, für das geplante Offshore-Terminal am Blexer Bogen in Höhe des Flugplatzes Ausgleichsmaßnahmen zu treffen.
Die Kosten belaufen sich der Senatspressestelle zufolge auf rund 1,9 Millionen Euro.
Damit solle neuer Lebensraum für die vor Ort rastenden und mausernden Säbelschnäbler geschaffen werden.
Diese Maßnahme sei aufgrund artenschutzrechtlicher Vorschriften erforderlich und solle schnellstmöglich umgesetzt werden.
Laut Medienberichten beginnt die Bauphase für das Offshore-Terminal 2012 und soll zwei Jahre dauern.
Zudem hat die Deputation beschlossen, die Erschließung des südlichen Fischereihafens und des Industriegebiets Luneort fortzusetzen. Begründet wird dies mit dem weiteren Flächenbedarf bestehender Unternehmen und zahlreichen Ansiedlungsgesprächen, die die Wirtschaftsförderung derzeit führt. Die erforderlichen 7,7 Millionen sollen aus Mitteln des Landes Bremen, der Stadt Bremerhaven und des Bundes finanziert werden. Dem Wirtschaftsforschungs-Unternehmen Prognos zufolge sei ein großer Teil der Effekte des Offshore-Terminals aufgrund der gewerblichen Entwicklung auf der Luneplate zu erwarten – und nicht vom Betrieb der Anlage selbst. Das Terminal werde somit als „Warenausgangszone“ einen entscheidenden Impuls für eine erfolgreiche Standortentwicklung setzen, heißt es in einer Pressemitteilung des Wirtschaftssenators.
Zur offiziellen Pressemitteilung
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Der Landkreis Wesermarsch beteiligt sich am European Energy Award (EEA).
Dabei handelt es sich um ein Programm für Energie- und Klimaschutzpolitik, an dem Städte, Gemeinden oder Landkreise teilnehmen können.
Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt und kostet den Landkreis rund 37.000 Euro.
Ziel ist die Auszeichnung am Ende der Periode.
Um dieses zu erreichen, wird zunächst ein sogenanntes 15-köpfiges Energie-Team gebildet.
Das besteht unter anderem aus Vertretern der kommunalen Liegenschaften, des Fachdienstes Umwelt, der Wirtschaftsförderung, der Abfallwirtschaft und des öffentlichen Personennahverkehrs.
Als EEA-Beraterin steht dem Energieteam Kornelia Gerwien-Siegel von der BEKS EnergieEffizienz GmbH zur Seite.
Sie hat schon Städte wie Oldenburg und Wilhelmshaven zur EEA-Auszeichnung begleitet.
Das Team erstellt innerhalb eines Jahres eine Analyse des Ist-Zustandes der Gegebenheiten in der Wesermarsch.
Anschließend wird ein energiepolitischer Maßnahmenplan vorgeschlagen, der von der Politik beschlossen werden muss.
Hintergrund: Der EEA ist eine Initiative der Europäischen Union, an der sich zurzeit rund 770 europäische Kommunen beteiligen. In Deutschland gibt es bislang 16 Kommunen, die den Goldstatus erreicht haben – darunter die Stadt Bremen. Das Verfahren zur Vergabe der Auszeichnung umfasst das Qualitätsmanagement, ein Zertifizierungsverfahren und das Benchmarking von verschiedenen, meist kleinen bis mittleren Städten. Punkte gibt es etwa für Einsparungen beim Heizen öffentlicher Gebäude oder für das Ausweisen von Flächen für Windkraftanlagen.
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Bis zum Jahr 2030 lassen sich im Gebäudesektor nahezu 30 Prozent der Treibhausgase einsparen.
Doch die energetische Sanierung bietet nicht nur große Einsparpotenziale und Chancen für den Klimaschutz, sondern auch für die Beschäftigung.
Die Baubranche hat das bereits erkannt: Rund 80 Prozent der Handwerksbetriebe und rund 90 Prozent der Ingenieurbüros sehen ihren künftigen Arbeitsschwerpunkt im Bausektor bei der Altbausanierung.
Doch die Qualifizierung von Fachpersonal hält mit der Nachfrage nicht Schritt, wie eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA) zeigt.
Aufgrund des Fachkräftemangels würden derzeit nur ein Drittel der wirtschaftlich lohnenden Energiesparpotenziale im Bestand ausgeschöpft.
„Wir brauchen eine Ausbildungsoffensive für die energetische Gebäudesanierung. Green Jobs sind eine riesige Zukunftschance. Das Thema Energiesparen sollte in allen Bauberufen eine größere Rolle bei der Aus- und Weiterbildung spielen; sonst leiden Klimaschutz und Beschäftigung. Auch in Studiengängen wie Architektur oder Bauingenieurwesen braucht die energetische Gebäudesanierung mehr Platz im Lehrplan“, forderte UBA-Präsident Jochen Flasbarth angesichts der Studienergebnisse. Nicht sachgerecht ausgeführte Energiesparmaßnahmen würden dem Klimaschutz eher schaden. Darüber hinaus entstünden unnötig hohe Kosten für die Gebäudeeigentümer und Mieter – vor allem bei steigenden Energiepreisen für fossile Rohstoffe.
Zur Kurzfassung der UBA-Studie
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Nach neuen Erkenntnissen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) tragen die Kondensstreifen der Flugzeuge stärker zur Erderwärmung bei als bislang vermutet.
Wissenschaftler des DLR haben erstmals eine Methode entwickelt, um den Klimaeffekt des Luftverkehrs in Hinblick auf Kondensstreifen und der daraus folgenden Wolkenbildung zu bestimmen.
Die Datenauswertung zeigt: „Kondensstreifen-Zirren“ bildet die größte Komponente des gesamten Strahlungsantriebs des zivilen Luftverkehrs.
Innerhalb eines Jahres tragen sie stärker zur Erderwärmung bei als das von der modernen Luftfahrt ausgestoßene Kohlendioxid im gleichen Zeitraum.
Hintergrund: Kondensstreifen bilden sich aus Wasserdampf in Verbindung mit den Rußpartikeln, die von Flugzeugen ausgestoßen werden. Nach kurzer Zeit entstehen Eiskristalle in der eisigen Atmosphäre. Aus diesen Kondensstreifen können sich später Zirruswolken entwickeln. Diese durch den Menschen verursachten Eiswolken sowie die Kondensstreifen werden zusammengefasst als „Kondensstreifen-Zirren" bezeichnet. Um diese zu reduzieren, gibt es verschiedene Ansätze. Auf der technischen Seite können Flugzeugentwickler durch Veränderung der Flugzeug-Antriebssysteme versuchen, den Ausstoß von Rußpartikeln und Wasserdampf zu reduzieren. Auch wenn bevorzugt trockene Gebiete durchflogen werden, entstehen dort keine oder weniger dieser menschenbedingten Wolken.
Zur offiziellen Pressemitteilung
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Vom Eisfach zum Gewächshaus: Eine neue Computeranimation der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften stellt 21.000 Jahre Klimageschichte im Zeitraffer nach.
Das Projekt „Blue Marbel 3000“ („Blaue Murmel 3000“) zeigt anschaulich, wie stark sich die Erde erwärmt hat und wie sehr der Mensch den Wandel bis ins Jahr 3000 beschleunigen wird.
Um die Vergangenheit nachzuzeichnen, haben Informatik-Professor Karl Rege und sein Kollege Adrian Meyer eine Reihe von internationalen Datenbanken – etwa die des Uno-Klimarats IPCC – durchforstet und zahlreiche wissenschaftliche Fachartikel ausgewertet.
Die Berechnung der Klimazukunft basiere auf einem einzelnen Modell, das im Januar 2011 im Fachblatt „Nature Geoscience" veröffentlicht wurde.
Mit dem Ende der Eiszeit beginnt der Film: Damals waren der Norden Europas und Kanada von Schnee und Eis überzogen. Nordamerika war ebenfalls zu Teilen von der weißen Pracht bedeckt. In der Animation schmilzt das Eis kontinuierlich und führt unter anderem zum Entstehen der Nordsee. Ab etwa 6500 vor Christus zieht sich der Eispanzer aus Nordeuropa zurück – auch Nordamerika ist weitgehend eisfrei. Ab dem Jahr 2000 verschwindet das Eis rasend schnell – bis nur noch Grönland bedeckt ist. Dabei sei die die Berechnung laut eines Berichts des Spiegels in dieser Hinsicht äußerst konservativ: Das in „Nature Geoscience" veröffentlichte Modell setze voraus, dass die Menschheit ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2100 komplett einstellt und den Temperaturanstieg so auf zwei Grad begrenzt. Angesichts der aktuellen Entwicklung sei das äußerst optimistisch.
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Mobile Internetdienste sollen helfen, die Lebensqualität in Millionenstädten zu verbessern.
Die Telekom und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit erproben das mit dem Pilotprojekt „Pay-as-you-pollute“ – zahl, was Du verschmutzt – in den chinesischen Städten Peking und Shanghai.
Herzstück des drei Jahre andauernden Versuchs ist eine Smartphone-Applikation, kurz App, die CO2-Emissionen von Fahrzeugen in Echtzeit erfasst.
Luftverschmutzung ist gerade in Schwellenländern und künftigen Industrienationen ein massives Problem. Mit steigendem Wohlstand wächst die Anzahl der zugelassenen PKW. Besonders in den Zentren von Großstädten nimmt der CO2-Ausstoß in hohem Maße zu. In Peking sind bereits heute mehr als fünf Millionen Autos zugelassen. Neben Lärm und Staus fällt durch die gesammelten Abgase und das ausgestoßene CO2 vor allem eine extrem hohe Schadstoffbelastung an. Und so wird der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß im Rahmen des Projekts berechnet: Eine App nutzt Sensoren im Smartphone, um Bremsvorgänge und das Erhöhen von Geschwindigkeit zu messen. Ein sachter Umgang mit dem Gaspedal soll mit Parkgutscheinen belohnt werden. Wer unverbesserlich ist, soll im Gegenzug dafür bezahlen. Mithilfe von GPS-Empfängern, die Standard bei Smartphones sind, kann die Applikation passende Streckenprofile und den zurückgelegten Fahrweg ermitteln. Diese Werte werden von der App mit einer Datenbank verglichen, die Aufschluss über die Verbrauchswerte der verschiedenen Hersteller gibt.
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Die Woche der Sonne bietet zwischen dem 6.
und 15.
Mai 2011 in ganz Deutschland Informationsveranstaltungen, Fachvorträge, Solarfeste, Tage der offenen Tür oder Solar-Exkursionen an.
Termine für Bremen und umzu finden Sie im Online- Veranstaltungskalender.
Interessante Veranstaltungen für Bremer Hausbesitzer sind beispielsweise der „Solarsalon“ am 10. Mai (Information und Anmeldung beim BUND unter 0421/ 79 00 20), der Vortrag „Solaranlagen - Strom und Wärme von der Sonne“ am 11. Mai oder der „Tag des offenen Solarhauses“ am 14. Mai.
02.
–12.05.2011:
Energie-Plus-Wochen bei swb: Energieeffizienz im Gewerbe
04.05.2011:
Vortrag: Dachausbau
18.05.2011:
Vor-Ort-Veranstaltung: Wärme von der Sonne bei Neubau und Sanierung
31.05.2011:
Vor-Ort-Veranstaltung: Energieeffizienz in der Großkälte (Kraft Foods)
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Woche der Sonne: Creative Commons (CC-BY-NC-SA)
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