haben Sie schon Ideen, was Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden zu Weihnachten schenken? Wie wäre es mit einem Quadratmeter Wald, einer Solarberatung oder einem Besuch im Klimahaus Bremerhaven? Diese und viele weitere umweltschonende Produkte, Dienstleistungen sowie Freizeitmöglichkeiten finden sich im Klimasparbuch Bremen 2011.
Im handlichen Ratgeber- und Gutscheinbuch erfahren die Bremer, wie sie das Klima schützen und dabei auch noch Geld sparen können.
Indem Sie umweltschonendes Handeln in den Alltag integrieren, tragen Sie außerdem dazu bei, die Klimaziele des Bremer Senats zu erreichen.
Vor zwei Tagen fand die erste Jahreskonferenz statt, auf der Umweltsenator Dr.
Reinhard Loske den aktuellen Stand des Energie- und Klimaschutzprogramms vorstellte.
Welche weiteren Schritte in den kommenden zwölf Monaten geplant sind, erfahren Sie in unserem Fokusthema.
Außerdem erwarten Sie wie gewohnt interessante Meldungen aus der Region und wir werfen wieder einen Blick über den Tellerrand.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen
Martin Grocholl & Michael Pelzl
Geschäftsführer
Umweltsenator sieht Klimaschutz im Land Bremen auf Erfolgskurs
Kleine Energiespardetektive überraschen die Großen
Klimaschutz und Ökonomie als Symbiose
Klima schützen und Geld sparen
Energien der Zukunft entdecken
Vorbildliche Klimaprojekte ausgezeichnet
Ein Jahr Jobportal „energiejobs nordwest“
EU-Kommission bewilligt Zuschuss für Alpha Ventus
Sonnenkraft fürs Dach lohnt sich
Keine höheren Klimaziele vor Cancún-Konferenz
Berliner Bordell setzt auf grün
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Weitere Termine
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Der Klimaschutz im Land Bremen hat in den vergangenen Jahren einen großen Schritt nach vorn gemacht.
Dies zeigt die Bilanz des Aktionsprogramms Klimaschutz (APK) 2010, die der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa jetzt gezogen hat.
„Die Zahlen belegen, dass unser Aktionsprogramm dem Klimaschutz im Land Bremen wichtige Impulse gegeben hat.
Ab sofort müssen wir uns darauf konzentrieren, unsere Klimaschutzziele für den Zeitraum bis 2020 zu erreichen“, so Senator Dr.
Reinhard Loske.
Das APK hatte der Bremer Senat im November 2008 als kurzfristiges Sofortprogramm beschlossen.
Ziel war es, die CO2-Emissionen im Land Bremen (ohne Stahlindustrie) bis zum Jahr 2010 um sechs Prozent gegenüber 2005 zu senken.
Das wichtigste Handlungsfeld des APK 2010 war der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Insbesondere durch den Ausbau der Windkraft, aber auch durch den Neubau eines Wasserkraftwerks am Weserwehr Bremen und den Zubau von Photovoltaikanlagen sollte eine Minderung der CO2-Emissionen um gut 220.000 Jahrestonnen erreicht werden. Die Bilanz zeigt: Bis Ende 2010 wird dieser Wert nicht ganz erreicht werden. Aber bis Ende 2011 werden alle installierten Anlagen auf Basis von Wind, Wasser und Sonne zusammen voraussichtlich eine jährliche Stromerzeugung von mehr als 390 Millionen Kilowattstunden erbringen. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von mehr als 150.000 durchschnittlichen bremischen Privathaushalten und einer Steigerung um das 4,6fache gegenüber dem Ausbaustand des Jahres 2005. Dies ist gleichbedeutend mit einer Reduktion der CO2-Emissionen gegenüber 2005 um etwa 245.000 Jahrestonnen. Damit wird das Ziel des APK in diesem Bereich dann um etwa zehn Prozent übertroffen. In den anderen Handlungsfeldern wie Verkehr, Gewerbe oder der energetischen Sanierung von Gebäuden wurden in den vergangenen Jahren ebenfalls eine Vielzahl von konkreten Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt. Eine vollständige Quantifizierung der CO2-Minderungseffekte dieser Maßnahmen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich, so der Senator: „Der Vergleich der Zahlen macht deutlich, dass die Umsetzung von zukunftsweisenden Energieprojekten manchmal einen langen Atem erfordert. Umso mehr freue ich mich, dass die Zielwerte unseres Aktionsprogramms für den Ausbau der erneuerbaren Energien bis Ende 2011 voraussichtlich nicht nur erreicht, sondern deutlich überschritten werden können. Damit wird zugleich ein erster Beitrag zur Verwirklichung unseres Klimaschutz- und Energieprogramms für den Zeitraum bis 2020 geleistet.“
Veröffentlicht wurde die Bilanz des APK im Rahmen der ersten Jahreskonferenz zum Klimaschutz- und Energieprogramm Bremen 2020 (KEP 2020) am vergangenen Dienstag in der Bremischen Bürgerschaft. Das Klimaschutz- und Energieprogramm (KEP) 2020, das der Senat am 15. Dezember 2009 beschlossen hatte, legt die Ziele und Strategien der bremischen Klimaschutzpolitik für den mittelfristigen Zeithorizont bis 2020 fest. Hauptziel des KEP ist es, die bremischen CO2-Emissionen (ohne Stahlindustrie) bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Ein wichtiger Aspekt zur Umsetzung des KEP ist die Einbeziehung relevanter Akteure in Bremen und Bremerhaven. Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen, Wissenschaft, Politik und Verwaltung nahmen die Gelegenheit wahr und diskutierten die Ergebnisse und das weitere Vorgehen in den kommenden Jahren, nachdem kurze Blitzlichter auf die Hauptthemenfelder Strom und Wärme, Gebäude, Verkehr und Unternehmen geworfen waren und vier Unternehmen ihre ambitionierten Zielstellungen Klimaschutz beschrieben hatten. Ziel der Diskussion war es, die im KEP entwickelten Rahmenmaßnahmen für das nächste Jahr zu konkretisieren, Umsetzungsschritte zu entwickeln und neue Ideen für mehr Klimaschutz in Bremen ins Spiel zu bringen. Einigkeit herrschte, dass das bisher Erreichte positiv zu bewerten sei. Klar schien aber auch, dass diesem ersten Schritt bis 2010 weitere folgen müssen. Vorgeschlagen wurde u.a., die Kommunikation rund ums Thema Klimaschutz weiter auszubauen. So sollten sowohl bereits bestehende Kommunikationsangebote für Verbraucher/innen nachvollziehbarer und transparenter gestaltet, als auch die relevanten Themen immer wieder ins Bewusstsein gerufen werden. Aber auch die Stärkung von Netzwerken und verlässliche politische Rahmenbedingungen seien wesentliche Voraussetzungen, um die Ziele des KEP 2020 zu erreichen.
Pressemeldung des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa zum APK 2010
Informationen rund ums KEP 2020
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Ein gutes Jahr ist seit dem Startschuss von ‚ener:kita‘ vergangen.
Unter dem Motto „Schlauer als die Power Klauer“ haben Bremer und Bremerhavener Kinder aus insgesamt 21 Kindertagesstätten die Zeit genutzt, den verantwortungsvollen Umgang mit Strom, Wärme und Wasser zu erlernen.
Auf einer Pressekonferenz Anfang November stellte energiekonsens in der Bremer Kita Am Nonnenberg die Ergebnisse des ersten Projektjahres vor.
Insgesamt haben die Kitas im ersten Jahr CO2-Emissionen in Höhe von 46 Tonnen vermieden.
Dies entspricht einer Reduktion von sechs Prozent.
Umweltsenator Dr.
Reinhard Loske zeigte sich begeistert: „Schon die Kleinsten im Land Bremen betreiben vorbildlichen Klimaschutz und helfen mit, die Bremer Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen.“ Auch die Betriebskosten der teilnehmenden Einrichtungen konnten gesenkt werden.
Insgesamt wurden 17.000 Euro gespart wovon 75 Prozent als Prämien in die Kitas zurückfließen.
Der Rest soll in die nächsten Projektanschaffungen wie beispielsweise Schulungsmaterialien investiert werden, um auch für die folgenden Runden optimal vorbereitet zu sein.
‚ener:kita‘ ist ein gemeinsames Projekt der Klimaschutzagentur energiekonsens, der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa und Seestadt Immobilien Bremerhaven. Es ist zunächst auf drei Jahre ausgerichtet. Durch pädagogische und technische Maßnahmen sollen Kinder dazu angeleitet werden, den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zu minimieren.
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Klimaverantwortung, nachhaltiges Handeln und unternehmerisches Denken gehören zusammen.
Aber wie können Firmen den Klimaschutz vorantreiben und dabei selbst Energie und Kosten sparen sowie das eigene Image stärken? Welche wirtschaftlichen Chancen bieten sich über die Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen? Diese und weitere Fragen beantworteten neun Referenten beim Kongress „Energie – Zukunft – Unternehmen“ am 24.
November im Conference Center im Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven.
Im ersten Teil „Zukunft Unternehmen“ erfuhren 90 Teilnehmer unter anderem wie nachhaltiges Denken in die Firmen transportiert werden kann und welche Vorteile sich dadurch bieten.
Im zweiten Teil „Effizienz Unternehmen“ erläuterte energiekonsens-Geschäftsführer Michael Pelzl anhand von „plietschen!“ Beispielen aus dem Gewerbe mit welchen Maßnahmen kleine und mittlere Unternehmen Energiekosten senken und die Umwelt schützen können.
Aufgrund des großen Vorjahreserfolgs wurde die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal von energiekonsens und der IHK Bremerhaven ausgerichtet und soll sich dauerhaft etablieren.
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Das Sparbuch wird grün: Im handlichen, bunt illustrierten Klimasparbuch Bremen 2011 erfahren die Hansestädter, wie sie in allen Bereichen des Alltags das Klima schützen und dabei auch noch Geld sparen können – individuell, lokal und global.
Mit Rabatten auf Fahrradkurierdienste, Biobrot oder einem Jahresticket für die ADFC-Radstation zum halben Preis sowie zahlreichen Klimatipps motiviert der Ratgeber alle Bremer aktiv zu einem klimafreundlichen Alltag in der Hansestadt.
Das Klimasparbuch Bremen 2011 kostet 6,90 Euro und ist ab dem 6. Dezember 2010 an vielen Stellen im Stadtgebiet und im Bremer Buchhandel erhältlich. Es erscheint im Rahmen der „Klimafreunde Bremen“, einer Initiative der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens. Herausgeber sind die BEKS EnergieEffizienz GmbH und der oekom e.V. – Verein für ökologische Kommunikation.
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Einmal die Energieversorgung einer Insel übernehmen – das ist ab sofort in der neuen Sonderausstellung „Energy Island – Erneuerbare Energien entdecken“ des Universums möglich.
In einem interaktiven Spiel können die Besucher entscheiden, welches der geeignete Energiemix ist und an welchen Standorten Wasser, Wind, Sonne, Biomasse oder Geothermie am effektivsten sind.
In der Konstruktions-Werkstatt können die Besucher beim Rennen auf der Teststrecke ausprobieren, ob Autos mit Solarzellen schneller fahren als mit Luftantrieb.
Zudem erhalten sie einen Überblick über die verschiedenen Antriebssysteme.
In der Forscher-Werkstatt „Energie.Reich“ können Interessierte die fünf Energiequellen genauer untersuchen und erfahren unter anderem, wie man mit Wasser Energie speichern kann.
Die Wanderausstellung vermittelt die Grundlagen der regenerativen Energieformen und bietet zahlreiche Hintergrundinformationen in jedem Themenblock.
Sie ist noch bis einschließlich 31.
Januar 2011 geöffnet.
Deutschlandweit ist sie nur in Bremen zu sehen.
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Im Rahmen des Niedersächsischen Klimaschutzwettbewerbs „Klima kommunal 2010“ haben die Region Hannover, die Stadt Emden und die Samtgemeinde Harsefeld den jeweils über 20.000 Euro dotierten Titel „Niedersächsische Klimakommune 2010“ erhalten.
Durch langjährige, konsequente und erfolgreiche Maßnahmen zur CO2-Reduzierung und Energieeffizienz haben sich diese drei Kommunen ausgezeichnet.
Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Sozialministerin Aygül Özkan sowie Oberbürgermeister Frank Klingebiel aus Salzgitter ehrten die Preisträger.
Neben den drei Preisträgern wurden 21 weitere Kommunen mit einem Preisgeld prämiert. Durch diese Anschubfinanzierung sollen die Städte, Landkreise und Gemeinden unterstützt werden, geplante Projekte und Initiativen realisieren zu können. Ausgezeichnet wurden unter anderem die Inselgemeinde Juist für das Konzept Klimainsel, die Stadt Löningen (Kreis Cloppenburg) für ein Projekt Fernwärmeverbund, die Gemeinde Dötlingen (Kreis Oldenburg) für die energetische Sanierung der Wassermühle, der Landkreis Emsland für den Einstieg privater Haushalte in den CO2-Zertifikatehandels sowie die Gemeinde Wardenburg (Kreis Oldenburg) für ihr Konzept zur energetischen Altbausanierung.
Der Wettbewerb richtete sich an die niedersächsischen Kommunen und kommunalen Zusammenschlüsse und wurde gemeinsam vom Projekt „Klimawandel und Kommunen", dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz und dem Niedersächsischen Sozialministerium ausgelobt. Für den Wettbewerb hatte das Ministerium für Umwelt und Klimaschutz Preisgelder von insgesamt rund einer Million Euro zur Verfügung gestellt. 106 Kommunen, Städte und Samtgemeinden hatten teilgenommen.
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Vor einem Jahr wurde das internetbasierte Jobportal „energiejobs nordwest“ der Wirtschaftsförderung Oldenburg, der Klimaschutzagentur energiekonsens und weiterer Partner der Region online gestellt.
Es bündelt Stellenangebote aus den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie -einsparung und macht die Angebote regional und national bekannt.
Derzeit führt das Portal 45 Stellenangebote aus der Region.
Stellenanbieter können ihre Angebote kostenfrei einstellen.
Neu ist die Kooperation des Portals mit der Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien und Energieeffizienz „zukunftsenergien nordwest“, die im März 2011 zum zweiten Mal stattfindet – diesmal in Bremen. Aussteller können ihre Stellenangebote auf „energiejobs nordwest“ präsentieren und profitieren darüber hinaus von den gemeinsamen Marketingaktivitäten. Beide Initiativen werden von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, betreut.
Jobportal „energiejobs nordwest“
Mehr über die „zukunftsenergien nordwest 2011“
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Die EU-Kommission hat die Beihilfe für den ersten deutschen Offshore-Windpark Alpha Ventus in voller Höhe genehmigt.
Laut Umweltminister Norbert Röttgen komme die Zustimmung aus Brüssel genau zur richtigen Zeit.
„Nur wenn wir den Ausbau der Offshore-Windenergie konsequent vorantreiben, können wir unser energiepolitisches Ziel von 25.000 Megawatt Offshore bis zum Jahr 2030 erreichen.
Alphas Ventus ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer nahezu CO2-freien Stromversorgung in Deutschland“, betonte Röttgen in einer Pressemitteilung.
Auch Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie Agentur Bremerhaven/Bremen, begrüßt die Entscheidung: „Die Offshore-Windindustrie steht noch am Anfang und braucht daher solche Zuschüsse, um den Ausbau weiter voranzutreiben.“ Noch im Frühjahr dieses Jahres hatte die Brüssler Behörde ein Prüfverfahren über die 30 Millionen Euro Beihilfe der Bundesregierung eingeleitet, da der Zuschuss laut EU-Kommission zu einer Wettbewerbverzerrung führe.
Hintergrund: Alpha Ventus ist weltweit der erste Windpark, der weit entfernt von der Küste in mehr als 25 Metern Wassertiefe gebaut wurde. Zwölf Windräder mit einer Höhe von bis zu 155 Metern stehen 45 Kilometer nördlich von Borkum. Die technischen Herausforderungen sind enorm. Nun sollen die gewonnenen Forschungsergebnisse wichtige technische und ökologische Erkenntnisse für den Bau aller weiteren Windparks liefern.
Zur offiziellen Pressemiteilung des BMU
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Trotz sinkender Solarstromförderung lohnt sich ein eigenes Sonnenkraftwerk auf dem Dach.
Grund sind die geringen Kosten für schlüsselfertige Solarstromanlagen, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate um durchschnittlich 13 Prozent sanken, ermittelte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
„Durch Effizienzsteigerung bei der Fertigung von Solarmodulen und erhebliche Investitionen in modernste Solarfabriken sowie in Forschung und Entwicklung versucht die Branche, die ambitionierten politischen Vorgaben bei der Solarstromförderung abzufedern", sagt Günther Cramer, Präsident des BSW-Solar.
Hält die Preisentwicklung weiter an, rechnet der Verband damit, dass der selbst erzeugte Photovoltaik-Strom bereits in zwei Jahren mit normalen Haushaltsstromtarifen konkurrieren könne.
Damit werde ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit erreicht.
Hintergrund: Gesunkene Investitionskosten und die bevorstehende Kürzung der Einspeisevergütung trieben die Nachfrage in diesem Jahr auf ein Rekordniveau. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 3,8 Gigawatt so viel Photovoltaikleistung in Deutschland neu installiert wie im ganzen Jahr 2009. Bis Ende 2010 erwartet der BSW-Solar bis zu acht Gigawatt neu installierte Leistung in der Bundesrepublik. Aufgrund dieses Marktwachstums und der damit ermöglichten Kostensenkung werden die Fördersätze ab 1. Januar 2011 für neue Solarstromanlagen um weitere 13 Prozent gesenkt. Bereits im Januar, Juli und Anfang Oktober dieses Jahres hat der Gesetzgeber die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz fixierte Förderung in der Summe um rund 25 Prozent reduziert.
Zur offiziellen Pressemitteilung
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Die Europäische Union sieht keinen politischen Spielraum, ihr Klimaziel zu erhöhen und den Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 30 statt wie bislang zugesagt um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.
Nach Angaben der Deutschen Presseagentur erneuerten die Staats- und Regierungschefs vor der anstehenden internationalen Klimakonferenz, die vom 29.
November bis 10.
Dezember in Cancún stattfindet, lediglich ihre Verpflichtung „Optionen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen um mehr als 20 Prozent zu prüfen“.
Eine Erhöhung auf 30 Prozent hatte die Europäische Union von Zusagen anderer großer Wirtschaftsnationen abhängig gemacht.
Ansonsten fürchten die EU-Staaten Nachteile für Firmen im internationalen Wettbewerb.
Während der Klimakonferenz in Mexiko soll der in Kopenhagen gescheiterte Versuch fortgesetzt werden, ein rechtlich verbindliches Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu beschließen.
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Ein Bordell der Berliner Rotlichtszene wird grün: Im Maison d’Envie erhalten alle Kunden, die mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln anreisen, fünf Euro Rabatt auf Liebesdienste.
Damit will das Bordell laut Nachrichtenagentur AP einen Anreiz schaffen und die durch die Finanzkrise gefallenen Einnahmen wieder ankurbeln.
Zudem sei die Maßnahme laut Bordell-Besitzer Thomas Goetz gut für die Umwelt.
Auch die Anwohner im Bezirk Prenzlauer Berg hatten die Umwelt-Initiative begrüßt.
Die Idee scheint Früchte zu tragen: Seitdem das Maison d'Envie den Öko-Rabatt auf Liebesdienste anbietet, seien die Umsätze wieder gestiegen, so Goetz.
Um vom Preisnachlass zu profitieren, müssen die Kunden entweder ihren Fahrradschlüssel oder eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr vorlegen.
Wer zu Fuß kommt, gehe allerdings leer aus.
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Dienstag, 30.11.10
14:00 bis 18:00 Uhr
Architektenkammer Bremen
Geeren 41
28195 Bremen
Teilnahmebeitrag: 40,00 EUR
Anmeldung erforderlich:
Der ästhetische Anspruch an Gewerbebauten führt zu großen Glasfronten, repräsentativen Eingangshallen und auskragenden Fassadenelementen. Das stellt jedoch Hürden für die Energieeffizienz dieser Gebäude dar. Derzeit werden an Architekten und Planer bei Neubau und Sanierung hohe gesetzliche Anforderungen hinsichtlich der energetischen Gestaltung der Häuser gestellt. Die Fachveranstaltung informiert über aktuelle Entwicklungen im Bau von nachhaltigen Gewerbebauten. Architekten und Fachplaner stellen Beispiele aus der Praxis vor, die sich sowohl durch Energieeffizienz als auch ästhetische Qualität auszeichnen. Themen sind unter anderem Verwaltung ohne Kühlung, neues Leben in alten Hallen und Produktionsräumen mit ästhetischem Anspruch.
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06.12.2010 | 10.00 – 17.00 Uhr:
Regionalkonferenz Nord „Bildungsklima für kommunale Partnerschaften“
08.12.2010 I 9.30 – 17.00 Uhr:
„30 Pilot-Netzwerke“ Regionaler Erfahrungsaustausch (Nord)
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Cartoon: Eckhard Twistel
Inselspiel „Energy Island – Erneuerbare Energien entdecken“: Universum® Bremen
Ortsschild Niedersächsische Klimakommune 2010: U.A.N.
Offshore-Windpark Alpha Ventus: DOTI 2009
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Investition in Photovoltaik lohnt sich: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de
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