Verkehr
Immer auf Achse – und das klimafreundlich

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Alternativen gesucht! Schon mit kleinen Veränderungen im mobilen Alltag lässt sich kräftig auf die CO2-Bremse treten.
Es muss nicht immer das Auto sein, das uns von A nach B transportiert. Einfach mal ausprobieren – so manche Alternative ist erstaunlich bequem, preiswert und schnell.
Pkw
- Fast 60 % aller Autofahrten sind kürzer als 5 km und knapp ein Viertel sogar kürzer als 2 km. Dafür gibt es Bahn, Bus oder Fahrrad. Oder die eigenen Füße.
Fahrrad
- Zum Einkaufen: Ihr Pkw verbraucht auf Kurzstrecken besonders viel. Jede Woche bei Kurzstrecken einmal vom Auto auf das Rad umsteigen – tut nicht nur dem Klima gut.
- Beeindruckend: Bei 5 km pro Woche und 52 Wochen im Jahr sparen Sie schon 65 kg CO2.
- Zur Arbeit: Einmal pro Woche fahren Sie mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit oder zu einem Termin. Bei 20 km je Woche ergibt dies eine Einsparung von 260 kg CO2 im Jahr.
Bahn
- Langstrecken: Wenn Sie statt mit dem Auto mit der Bahn von Bremen nach München fahren, sparen Sie etwa 100 kg CO2.
Sprit sparen
- Jede Reduzierung des Spritverbrauchs wirkt sich direkt auf Ihre CO2-Bilanz aus. Ein Liter Sprit verbrennt zu mindestens 2,5 kg CO2. Sehr viel CO2 und Geld lassen sich daher sparen, wenn der durchschnittliche Verbrauch auf 100 km nur um einen Liter gesenkt wird. Bei 10 000 km im Jahr spart das rund 250 kg CO2 und 100 Euro.
- Machen Sie Druck: Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Er sollte immer im oberen angegebenen Bereich liegen, bei Kleinwagen und Mittelklasse Pkw bei zirka 3 bar. Dies ergibt schnell eine Kraftstoff-Einsparung von 5 %.
- Leichtlaufreifen: Rollen besonders sparsam.
- Fahrstil: Zügig hochschalten, dabei kurz und kräftig Gas geben, bei möglichst niedriger Drehzahl (hoher Gang) gleichmäßig und vorausschauend fahren.
Car-Sharing
- Car-Sharing: Im Schnitt wird ein Pkw am Tag nur eine halbe bis eine Stunde bewegt. Auto teilen statt besitzen spart im Jahr zirka 290 kg CO2 pro Pkw- Nutzer ein.
- Neukauf: Wichtiges Kriterium ist der Verbrauch – nicht mehr als 5 Liter bei „Euronorm 5“. Schon bei der Produktion eines Autos wird CO2 freigesetzt. Die Herstellung eines Kleinwagens verursacht zirka 4 bis 5 Tonnen, die einer Limousine schnell 11 Tonnen CO2. Zum Vergleich: So viel CO2 verursacht jeder von uns durchschnittlich im Jahr!
Geht es auch ohne?
- Mal ehrlich, ist jede Fahrt wirklich notwendig? Kann die nächste Besprechung mit den Kollegen nicht auch telefonisch stattfinden?
- Planen: Verbinden Sie unterschiedliche Besorgungen miteinander. So sparen Sie Zeit und Geld und schonen ganz nebenbei auch das Klima.
Flugreisen
- Reisen: Flugreisen machen unseren persönlichen CO2-Rucksack besonders schwer. Statt 2 Kurzreisen nach Teneriffa einen mehrwöchigen Urlaub erleben, spart 1 700 kg CO2. Und kennen Sie schon die vielen Reiseziele, die sich entspannt mit der Bahn erreichen lassen? Und am Ziel mal Rad fahren statt Auto mieten.
- Ausgleich: Wenn Sie sich trotzdem für das Fliegen entscheiden: Freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase zahlen und dadurch Klimaschutzprojekte unterstützen (z. B. www.atmosfair.de)
ALLE TIPPS OHNE GEWÄHR
