Alte Bremer Häuser in neuem Glanz
Remodernisierung und Wärmeschutz

-
Das "Bremer Haus" prägt entscheidend die Lebensqualität und die Unverwechselbarkeit dieser Stadt.
Doch "Bremer Häuser" wurden in der Nachkriegszeit oft - aus heutiger Sicht - fehlmodernisiert und mit allen erdenklichen Materialien verkleidet: von der Bitumenpappe über Plastikplatten bis hin zu Fliesen und Spaltriemchen.
Zudem wurden häufig auch die Fensterproportionen verändert. Die Folgen: Wertminderung, oft Bauschäden durch Material minderer Qualität und - kein schöner Anblick.
Das Pilotförderprojekt "Remodernisierung und Wärmeschutz" hat an 16 Bremer Häusern beispielgebend aufgezeigt, wie diese Gebäude remodernisiert und dabei zugleich mit einer zeitgemäßen Wärmedämmung versehen werden können.
Für eine solche Dämm-Maßnahme bringen gerade diejenigen Häuser ideale Voraussetzungen mit, deren Vorderfassade keinen ideellen Wert mehr darstellt.
Eine solche Wärmeschutzmaßnahme umfasst alle außenliegenden Bauteile, vom Dachfirst bis zur Sohle. Sie ermöglicht eine Einsparung bei den Heizkosten und nicht zuletzt eine Reduzierung des Ausstoßes des Treibhausgases CO2 - ein zentrales ökologisches Anliegen der energiekonsens.
Im Ergebnis konnten Energieeinsparungen von bis zu 70 Prozent realisiert werden. Eine umfangreiche Online-Dokumentation zeigt Hausbesitzern, Architekten, Planern und Bauschaffenden bis ins Detail, wie alte Bremer Häuser im neuen Glanz erstrahlen können.
