Bremer Energie-Konsens

plietsche Unternehmen

Diese Unternehmen sind schon plietsch. Seien Sie es doch auch!

Asco Sturm Druck

 

Übergabe plietschplakette an Asco Sturm DruckEnergieeffiziente Leuchten ersetzen bei Asco Sturm Druck die alten Neonröhren. Über die „plietsch!“-Plakette freut sich Produktionsleiter Michael Rügler. Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei der Klimaschutzagentur, überreicht ihm das Aushängeschild.

 

Bilanz

Einsparung prmo Jahr

Energiekosten: 8.000 Euro

CO2: 32 Tonnen

 

Druckerei gehen viele Lichter auf

Die Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten steigt – auch in der Druckindustrie. Dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm.) zufolge ist die Vergabe von Druckaufträgen immer öfter davon abhängig, ob eine Druckerei die Berechnung und Kompensation von CO2-Emissionen anbietet und sich damit als der richtige Geschäftspartner für umweltbewusste Auftraggeber eignet. Dessen ist sich auch Michael Rügler sicher. Der Produktionsleiter von Asco Sturm Druck hat das Druckhaus klimafreundlich ausgerichtet und im Anschluss an die Energieanalyse erste energieeffiziente Maßnahmen umgesetzt. So ersetzen energieeffiziente TL5-Röhren die alten Neonröhren. Der Serverraum wird nunmehr auf 24 bis 25 Grad gekühlt und nicht mehr wie einst auf 20 Grad. Zudem kann durch die Umrüstung von handelsüblichen Armaturen auf Sparperlatoren in den Dusch- und Waschräumen Wasser gespart und der Warmwasserverbrauch gesenkt werden. insgesamt spart das Unternehmen 8.000 Euro und 32 Tonnen CO2 im Jahr.

 

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Badehaus Bremen

 

Übergabe plietschplakette an das Badehaus BremenFür ihr klimabewusstes Handeln erhält Katja Zeilhofer, Inhaberin und Geschäftsführerin des Badehauses, die „plietsch!“-Plakette.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 1.500 Euro

CO2: 4 Tonnen

 

Bremer Badehaus erhält „plietsch!“-Plakette

Nach einem anstrengenden Tag die Ruhe genießen und dem Körper eine Auszeit gönnen – das ist im „Badehaus“ Bremen bei einer Massage, in der Sauna oder im Hamam gut möglich. Kälte ist hier unerwünscht: „Wir leben von der Wärme“, sagt Katja Zeilhofer, Inhaberin und Geschäftsführerin der Wellness-Oase und ist sich über den damit verbundenen hohen Energieverbrauch bewusst. Um Einsparpotenziale aufzudecken, nahm sie eine KfW-geförderte Energieanalyse in Anspruch und setzte die vom Energieberater empfohlenen Maßnahmen um: Sie ersetzte die bisherigen Leuchten durch Energiesparlampen, ließ die zehn Meter langen Heizungsrohre dämmen und die elektrische Heizungsregelung im Hamam optimieren. Dadurch spart sie nun 1.500 Euro sowie vier Tonnen CO2 im Jahr und hat sich damit die „plietsch!“-Plakette der energiekonsens verdient.

 

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Bäko Bremerhaven

 

Übergabe plietschplakette an Bäko BremerhavenHeinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven, überreicht die „plietsch!“-Plakette an Mirko Oeltermann und Jörg Itjen.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: ca. 7.000 Euro

CO2:

 

Genossenschaft erhält „plietsch!“-Plakette für Energieeffizienz

Mirko Oeltermann ist seit drei Jahren Geschäftsführer der Bäko Bremerhaven eG und hat in der Zeit bereits einiges auf die Beine gestellt. Der 37-Jährige hat ein nachhaltiges Gesamtkonzept für sein Unternehmen realisiert und im Zuge dessen die Bäko ganzheitlich neu organisiert. Der Umstrukturierungsprozess ist noch nicht ganz abgeschlossen. Aktuell arbeitet die Genossenschaft für Bäcker und Konditoren am neuen Heizkonzept und an der Kühlhaustechnik. Aber die Bäko hat schon so viele energieeffiziente Maßnahmen umgesetzt, dass Oeltermann heute von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens die „plietsch!“-Plakette erhielt. Zunächst ließ Oeltermann eine KfW-geförderte Initial- und anschließend eine Detailberatung durchführen. Jährlich spart die Bäko nun rund 7.000 Euro Energiekosten.

 

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Bergmann Sanitär + Heizung

 

Übergabe plietschplakette an Bergmann Sanitär+HeizungAstrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, übergibt Jens Bergmann die „plietsch!“-Plakette. Der Geschäftsführer ließ in seinem Handwerksbetrieb Bergmann Sanitär + Heizung eine Energieanalyse durchführen und setzte anschließend energieeffiziente Maßnahmen um, mit denen er CO2 und Geld spart.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 460 Euro

CO2: 1,72 Tonnen

 

Förderung ist bei Energieanalyse ein Muss

Ohne Förderung keine Energieanalyse – für Jens Bergmann, Geschäftsführer des Handwerksbetriebs Bergmann Sanitär + Heizung, war die finanzielle Unterstützung durch die KfW-Bankengruppe ausschlaggebend, um eine Energieanalyse durchzuführen. „In meinem Fall ist das Einsparpotenzial nicht sehr groß. Da habe ich schon gerechnet, wie viel ich für eine Analyse ausgeben kann und möchte. Die Energieberatung ist aber zweifelsohne ein guter und wichtiger Schritt, um Potenziale aufzudecken“, sagt Bergmann. Aufgrund der KfW-Förderung musste er nur 320 statt 1.600 Euro für die Initialberatung aufbringen und kann mit den ersten umgesetzten Maßnahmen 460 Euro und 1,72 Tonnen CO2 im Jahr sparen. Die Umstellung der Beleuchtung auf energieeffiziente Lampen, das vollständige Abschalten der Arbeitsplatzrechner nach Feierabend und am Wochenende sowie der Austausch der Holz-Lagertür durch eine gedämmte Stahltür waren schnell umgesetzt. Das reicht Bergmann aber noch nicht aus. Ein hohes Einsparpotenzial verspricht er sich von einer gedämmten Kellerdecke. Hierzu steht er gerade in Verhandlungen mit seinem Vermieter. Auf die Möglichkeiten einer Energieanalyse ist Bergmann über den Buch- und Medienversand Anares aufmerksam geworden. Dieser konnte sich öffentlichkeitswirksam mit Hilfe von energiekonsens gänzlich klimaneutral stellen.

büro A

 

Übergabe plietschplakette an büro AStolzer Besitzer der „plietsch!“-Plakette: Gerd Adelmann

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 8.000 Euro

CO2: 42 Tonnen

 

büro A erhält grüne Auszeichnung

Sanierung im Bestand – ein ergiebiges Projekt für jeden Energieberater. So auch für Gerd Adelmann, Projektmanager und Geschäftsführer von „büro A“. Das 1904 errichtete Bürogebäude in der Bornstraße 14/15 ist ein Vorbild in Sachen Klimaschutz. Die Dämmung im gesamten Haus wurde verstärkt und übertrifft mit 20 Zentimetern in der Außenwand, 30 Zentimetern im Dachgeschoss und 12 Zentimetern im Keller modernste Standards – und spart bei Kühl- und Heizprozessen wertvolle Energie. Auch die alten Fenster wurden ausgetauscht. Deren Wärmedurchgangskoeffizient liegt nach der Sanierung auf dem Niveau eines Passivhauses. Auf Anregung seines Energieberaters tauschte Adelmann darüber hinaus die alte mit Öl betriebene Heizung gegen eine Gas-Brennwertheizung aus. Der Energiebedarf reduziert sich im Zusammenspiel mit den anderen Investitionen heute um rund zwei Drittel. Mit Hilfe der Initial- und der Detailberatung konnte Gerd Adelmann hervorragende Ergebnisse erzielen und verbessert seine CO2-Bilanz um 42 Tonnen im Jahr. Im Geldbeutel bleiben rund 8.000 Euro mehr. Für die Umsetzung der plietschen Maßnahmen hat sich Gerd Adelmann die „plietsch!“-Plakette verdient.

 

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Center Parcs

 

Übergabe plietschplakette an Center ParcsWer im Center Parcs Nordseeküste in Butjadingen Urlaub macht, kann entspannen und gleichzeitig das gute Gefühl genießen, an einem klimafreundlichen Ort zu sein. Der Ferienpark hatte im vergangenen Jahr den CO2-Check des Oldenburger Energieversorgers EWE genutzt und ließ eine Energieanalyse durchführen. Anschließend setzte er energieeffiziente Maßnahmen um, wie den Bezug von Ökostrom und die Wasseraufbereitung durch Installation einer Osmoseanlage. „Das ist in unseren Augen „plietsch!“. Dafür hat der Ferienpark unsere gleichnamige Plakette verdient, die wir ihm heute verliehen haben“, sagt Michael Pelzl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens.

 

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Fleischer Einkauf

 

Übergabe plietschplakette an Fleischer EinkaufAstrid Stehmeier, Projektleiterin bei der Klimaschutzagentur, verleiht den Vorständen der Fleischer-Einkauf, Uwe Krefeldt (links) und Michael Stein, die „plietsch!“-Plakette.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 10.000 Euro

CO2: 34 Tonnen

 

Fleischer Einkauf handelt energieeffizient

Fleisch und Wurstwaren, Quark und Käse, Fisch und Gemüse – diese Lebensmittel sind nur bekömmlich, wenn sie ausreichend gekühlt werden. Abwärme, die beim Betrieb von Kühlräumen entsteht, belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Um beides zu schonen, hat die Fleischer-Einkauf AG für ihren Standort Oldenburg einen Gewerbe-Energieberater beauftragt und sich dadurch den Titel „plietsches Unternehmen“ verdient. Durch einen besseren Wärmeschutz im Kühlbereich, eine Wärmerückgewinnung aus der Kältetechnik sowie den Einsatz effizienter Leuchten spart die Fleischer-Einkauf AG im Jahresmittel nun rund 10.000 Euro. Ganz nebenbei profitiert auch noch die Umwelt von den Sparmaßnahmen: Der CO2-Ausstoß des Großhandels wird pro Jahr um rund 34 Tonnen reduziert.

 

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Fleischerei Ruth Dobschinski

 

Übergabe plietschplakette an Ruth DobschinskiHeinfried Becker (Mitte), Leiter des energiekonsens-Büros in Bremerhaven, zeichnet die Fleischerei Ruth Dobschinski mit der „plietsch!“-Plakette aus. Ruth und Ehemann Bernhard Dobschinski haben ineffiziente Tiefkühltruhen ausgetauscht beziehungsweise abgestellt und vermeiden Stromspitzen durch Schaltuhren.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 4.000 Euro

CO2: 1 Tonne

 

"Jede Investition tut weh. Förderung nicht."

Energie ist ein kostbares und zugleich kostenintensives Gut. Das weiß auch Ruth Dobschinski, Inhaberin der gleichnamigen Fleischerei in der Oberen Bürger in Bremerhaven. „Weil wir ökologisch und ökonomisch vernünftig handeln wollen, ließen wir eine Energieanalyse durchführen. Uns stellte sich in erster Linie die Frage, wie wir Strom effizienter einsetzen können und Lastspitzen mindern oder vermeiden können“, berichtet die Fleischerei-Fachfrau. An welchen Stellschrauben Ruth Dobschinski drehen kann, um den Energieverbrauch zu reduzieren, brachte Energieberater Hartmut Tietje vom Bremerhavener Energiedienstleistungsunternehmen nordEnergie AG ans Licht. Zum einen empfahl er die vorhandenen ineffizienten Tiefkühltruhen zu ersetzen. Zum anderen verdeutlichte er, wie die Fleischerei teure Stromspitzen mindern kann. Ruth Dobschinski ersetzte eine der beiden Kühltruhen durch ein effizienteres Gerät, die andere schaltete sie ab. Die hohen Leistungsspitzen vermeidet die Fleischerei dadurch, dass sie besonders energieintensive Geräte nur noch in Zeitspannen mit geringer Leistungsabnahme in Betrieb nimmt. „Beispielsweise stellen wir die Kühlhäuser mithilfe einer Schaltuhr mittags für eineinhalb Stunden ab. Für die Fleischwaren entsteht kein Nachteil, da die Räume nachkühlen“, erläutert Ruth Dobschinski. Gekocht wird in der Fleischerei nur noch morgens, bevor die Ladentheke geöffnet und Geräte wie Kaffeeautomat und Kühltresen eingeschaltet werden. Insgesamt spart die Fleischerei nun rund 4.000 Euro und etwa eine Tonne CO2 im Jahr. Den Wunsch, den Stromverbrauch und damit auch die Emissionen zu reduzieren, hegt die Fleischerei-Fachfrau schon lange. Doch sie wusste nicht wie. „Die Energieanalyse hat uns sehr geholfen. Froh sind wir auch, dass die KfW-Bankengruppe diese gefördert hat. Denn jede Investition, die man selbst tätigen muss tut weh. Die Förderung nicht.“

 

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Fleischerei Stehr

 

Übergabe plietschplakette an Hans-Joachim StehrFleischerei-Inhaber Hans-Joachim Stehr hat in seinem Stammhaus und zwei weiteren Filialen Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt. Dafür erhielt er die „plietsch!“-Plakette von Heinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 570 Euro

CO2: 1,5 Tonnen

 

Fleischerei Stehr profitiert nach Energieanalyse doppelt und dreifach

Metzger-Meister Hans-Joachim Stehr ließ eine KfW-geförderte Initialberatung in seinem Stammhaus, der Fleischerei Stehr am Berliner Platz in Bremerhaven, durchführen und profitiert doppelt und dreifach. Doppelt, weil er jetzt Geld spart und die Umwelt schützt. Dreifach, weil er die vom Energieberater empfohlenen Maßnahmen teilweise auch in den Filialen in der "Bürger" und im Hauptbahnhof umgesetzt hat. Für sein Stammhaus hat Stehr das jährliche Einsparpotenzial bereits ausgerechnet: 570 Euro und 1,5 Tonnen CO2. Der Fleischerei-Inhaber und Vizepräses der Handwerkskammer Bremen erhielt für die realisierten Energieeffizienz-Maßnahmen von Heinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven, die "plietsch!"-Plakette.

Beleuchtung, Heizung, Wärmerückgewinnung und Kühlung sind für Stehr die entscheidenden Stichworte hinsichtlich energetischer Einsparungen. Nach und nach stellt er vorrangig im Tresen- und Kundenbereich seines Stammhauses auf energiesparende Leuchtmittel um. Zudem ließ er den alten Heizungsbrenner durch einen effizienteren ersetzen und das defekte Wärmerückgewinnungssystem reparieren. Im Zuge der Energieberatung erhielt er den Tipp, in den Kühlräumen die Temperatur ein wenig anzuheben. Unsere Kühlzellen, die wir für Fleischerei-Abfälle nutzen, haben wir immer auf minus vier Grad gehalten. Wir wollten Geruchsbildung vermeiden. Nun haben wir die Temperatur auf plus sieben Grad angehoben, riechen immer noch nichts und sparen Energie, erläutert der Metzger-Meister. Gleiches hat er auch in seinen anderen Filialen umgesetzt. In der Bürger hat er den Kühlraum nun zweckentfremdet – dort reicht ein kleiner Tiefkühlschrank aus.

 

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HEC Hanseatische Software-, Entwicklungs- und Consulting GmbH

 

Übergabe plietschplakette an Asco Sturm DruckAstrid Stehmeier (Projektleiterin energiekonsens) überreicht HEC-Geschäftsführer Dr. Thorsten Haase (rechts) und Volker Groos (Netzwerk- und Systemadministrator, links) im Serverraum die plietsch-Plakette. Auf Empfehlung des Energieberaters wird die Temperatur im Serverraum nur noch auf 25 und nicht mehr auf 20 Grad heruntergekühlt.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: ca. 1.500 Euro

CO2: ca. 7 Tonnen

 

Energiesparen ist nur zum Teil Chefsache

Energiesparen ist Chefsache? Nicht ganz. Zwar muss die Geschäftsführung den Energiespar-Stein ins Rollen bringen, am Ende sind aber auch die Mitarbeiter gefragt, Ressourcen zu schonen. Und das funktioniert bei der Bremer HEC Hanseatischen Software-, Entwicklungs- und Consulting GmbH gut. Verhaltensänderung wie doppelseitiges Ausdrucken ist das eine, handfeste Energieeffizienz-Maßnahmen vom Energieberater empfohlen das andere. HEC, ein Unternehmen von „team neusta“, hat eine KfW-geförderte Energieanalyse in Anspruch genommen. Auf Empfehlung des Energieberaters Ulrich Römer hat HEC erste energieeffiziente Maßnahmen umgesetzt. Die Einsparungen betragen rund 7 Tonnen CO2 und etwa 1.500 Euro Energiekosten im Jahr. Dafür erhielt HEC die „plietsch!“-Plakette, überreicht von Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens.


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Holz Ehlers

 

Übergabe plietschplakette an Holz EhlersFreuen sich über die „plietsch!“-Plakette von Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei der Klimaschutzagentur: Herbert und Sohn Christian Ehlers, Geschäftsführer bei Holz Ehlers.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 5.000 Euro

CO2: 10 Tonnen

 

Bei Holz Ehlers stehen alle Zeichen auf grün

Das Unternehmen Holz-Ehlers aus Bremerhaven hat vor einigen Jahren die eigene Energiewende eingeläutet. „Uns kam die Idee, die Grundlast der Wärmeversorgung über eine Holzpelletheizung abzudecken und den bestehenden Gasheizkessel als Spitzenlastkessel zu nutzen. Ziel war es, den Gasverbrauch entscheidend zu senken und die monatliche Vertragsleistung – also die Gebühr für den hohen Anschlusswert des Gasheizkessels – zu kappen“, sagt Geschäftsführer Christian Ehlers. Mit Hilfe einer Energieanalyse – angestoßen und gefördert durch die Klimaschutzagentur energiekonsens – konnte Holz-Ehlers im Mai 2007 weitere Energieeinsparpotenziale aufdecken. Seitdem setzt das Unternehmen auf Energieeffizienz. Und weil so ein Verhalten plietsch ist, hat die Klimaschutzagentur dem Unternehmen die gleichnamige Plakette verliehen.

 

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J. Müller Weser

 

Übergabe plietschplakette an J. Müller WeserDas Unternehmen J. Müller Weser ist plietsch. Neben dem Austausch der Beleuchtung haben Prokurist Matthias Seidel (Mitte) und der technische Leiter Holger Barkemeyer einen Frequenzumrichter zur Regelung der Förderanlagen installiert. Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, hat dem Unternehmen dafür die „plietsch!“-Plakette verliehen und sich ein Bild vom neuen Frequenzumrichter gemacht.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: ca. 11.600 Euro

CO2: ca. 60 Tonnen

 

„Eine Energieberatung lohnt sich nur, wenn man Maßnahmen umsetzt“

„Wenn man was neu macht, flickt man nicht nur, sondern macht’s richtig – technisch und optisch.“ So lautet die Philosophie von Prokurist Matthias Seidel und seinem Kollegen Holger Barkemeyer, technischer Leiter, des Hafen-Terminal-Unternehmens J. Müller Weser. Was ihre Energieeffizienz angeht, hatten die Rohstoff-Spezialisten aus Bremen schon fast alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Das bestätigt auch die kürzlich durchgeführte Energieanalyse. „Wir wollten es noch einmal genau wissen und haben daher die Analyse gemacht. Unser Energieberater hat lange gesucht, bis er weiteres Energieeinsparpotenzial aufdecken konnte“, erinnert sich Barkemeyer. Relevante Mängel konnte der Berater nicht feststellen, lediglich in untergeordneten Bereichen sprach er Empfehlungen aus. So kam es dazu, dass sich das Unternehmen entschloss, nach und nach rund 500 Leuchtstofflampen durch energieeffiziente Alternativen auszutauschen. Die Brenndauer der alten Leuchten beträgt jeweils rund 2.500 Stunden pro Jahr, die der neuen bis zu 30.000 Stunden. Zudem empfahl der Energieberater, die Förderanlagen für Kaffee und Fischmehl via Frequenzumrichter zu regeln. Bei den Anlagen kommt es nicht vorrangig auf die Geschwindigkeit an. Daher kann diese über Frequenzumrichter gedrosselt werden und somit Energie gespart sowie die Förderstrecke aufgrund geringerer Materialbelastung geschont werden. Durch diese beiden Maßnahmen spart das Unternehmen jährlich fast 11.600 Euro und knapp 60 Tonnen CO2. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf etwas mehr als 25.000 Euro. Die Umstellung der Beleuchtung hat sich aber bereits nach einem Jahr amortisiert, die Regelung der Förderanlagen nach knapp zweieinhalb Jahren. „Eine Energieeffizienz-Beratung lohnt sich nur, wenn man auch etwas umsetzt und investiert. Durch die Energieeinsparungen verdient man am Ende ja auch wieder was“, resümiert Matthias Seidel.

Kardiologisch-Angiologische Praxis

 

Übergabe plietschplakette an Kardiologisch-Angiologische Praxis Die Kardiologisch-Angiologische Praxis im Klinikum Links der Weser ist „plietsch!“. Für realisierte Energieeffizienz-Maßnahmen erhält Dr. Athanasios Gkanatsas, Facharzt für Kardiologie, die Plakette mit dem grünen Ausrufezeichen von Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: ca. 2.160 Euro

CO2: 10,3 Tonnen

 

Energieeffizienz als Teil des Qualitätsmanagements

Für die Kardiologisch-Angiologische Praxis am Klinikum Links der Weser ist Energieeffizienz Teil ihres Qualitätsmanagements. Im Jahr 2009 kam Praxismanagerin Angela Lenz auf diese Idee: „Zuhause habe ich zum Beispiel eine abschaltbare Steckerleiste für meine technischen Geräte. Ich dachte, dass so etwas auch in unserer Praxis möglich wäre.“ In Dr. med. Athanasios Gkanatsas, ärztlicher Qualitätsmanagementverantwortlicher, fand sie einen begeisterten Unterstützer. „Wir alle tragen Verantwortung für unsere Gesellschaft. Deshalb muss jeder etwas für den Klimaschutz tun“, ist der Facharzt für Kardiologie überzeugt. Die Idee gipfelte ein Jahr später in einer Initalberatung. Die zu 80 Prozent KfW-geförderte Energieanalyse deckte auf, wo konkreter Handlungsbedarf bestand. Die größten Einsparungen erreichte die Praxis mit neuer Servertechnologie und der Umstellung auf sparsame PCs. Dank eines Wäschetrockners und Kühlschranks mit einer hohen Energieeffizienzklasse und dem stetigen Einsatz aller 50 Mitarbeiter kann der Betrieb seinen Stromverbrauch jetzt um insgesamt 4.000 Kilowattstunden senken. Das schlägt mit einer jährlichen Einsparung von etwa 10,3 Tonnen CO2 und ca. 2.160 Euro zu Buche. Vor allem die monatlichen Mitarbeiterbesprechungen seien eine gute Möglichkeit, um die Angestellten für das Thema zu sensibilisieren, weiß Angela Lenz. Darüber hinaus sei Energieeffizienz sogar Teil des Dienstplanes: „Jetzt geht jeden Abend ein Mitarbeiter durch die Räume und überprüft, ob alle Fenster geschlossen, die Klimaanlage, alle Geräte sowie das Licht ausgeschaltet sind.“ An den eingesparten Energiekosten werden die Mitarbeiter direkt beteiligt. „Von dem Geld bestellen wir einmal im Jahr ein großes Buffet für alle. So zeigen wir ganz praktisch, was Energiesparen bringt“, sagt die Qualitätsmanagerin. Am neueröffneten Praxisstandort in Schwachhausen setzte Dr. med. Athanasios Gkanatsas noch eine Maßnahme um, die am Klinikum Links der Weser aus baulichen Gründen nicht praktikabel war: „Dort haben wir gleich LED-Lampen eingebaut. Am Klinikum tauschen wir die Halogenleuchten nach und nach gegen energiesparende Alternativen aus“, erläutert der Arzt.

Konditorei Stecker

 

Übergabe plietschplakette an Konditorei SteckerBernhard Timphus backt sein Brot in der Konditorei Stecker in energieeffizienten Öfen

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 6.000 Euro

CO2: 30 Tonnen

 

Konditorei Stecker nutz die grüne Chance

Traditionelle, handgemachte Produkte aus der Konditorei erfordern neben handwerklichem Können und Erfahrung auch ein hohes Maß an Energieeinsatz. Gebäck kommt in den Ofen; Sahne und Eis müssen gekühlt werden. So auch bei Bernhard Timphus, dem Inhaber und Betreiber der Konditorei Stecker. Als seine Heizungsanlage altersbedingt erneuert werden musste, nutzte er die Chance und ließ den gesamten Energie- und Wasserverbrauch seines Betriebes überprüfen. Sein Ziel: durch ein cleveres Konzept und den richtigen Einsatz moderner Technologie den Energieverbrauch deutlich reduzieren. Gleichzeitig sollten weder die Arbeitsabläufe noch die Qualität der Produkte beeinträchtigt werden. Im Rahmen der Energieanalyse wurden Einsparmöglichkeiten aufgezeigt. Im Ergebnis gab es eine Kombination aus neuen Geräten und geänderten Verfahren. Insgesamt spart die Konditorei so nun fast 6.000 Euro im Jahr und rund 30 Tonnen CO2.

Kroning Industrie-/ Landtechnik

 

Übergabe plietschplakette an KroningNorbert Lange-Kroning hatte die plietsche Idee: eine Holzhackschnitzelanlage für CO2-neutrale Wärme

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 15.000 Euro

CO2: 64 Tonnen

 

Kroning heizt CO2-neutral mit Holzhackschnitzelanlage

Die sanierte Halle, seine neue Heizung und die jährlich eingesparten 64 Tonnen CO2 machen Norbert Lange-Kroning stolz. Der Geschäftsführer der Firma Kroning Industrie- und Landtechnik hat seinen Betrieb um eine 1.250 Quadratmeter große Lagerhalle erweitert und im Zuge dessen eine Energieanalyse durchführen lassen. Ein Energieberater hat dem Unternehmen eine Holzhackschnitzelanlage, eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung und die Isolierung durch eingezogene Decken empfohlen. Gesagt, getan. Nun spart das Unternehmen nicht nur Emissionen, sondern auch wertvolle 15.000 Euro im Jahr.

 

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Orbitak

 

Übergabe plietschplakette an OrbitakAstrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, verleiht Jann Nonnenbruch, Berater bei Orbitak, die „plietsch!“-Plakette für Energieeffizienzmaßnahmen im Serverraum.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: ca. 1.137 Euro

CO2: 3,4 Tonnen

 

Orbitak spart durch Detailberatung bis zu 72 Prozent Energie

Als die Orbitak AG 2008 ihr Firmengebäude am Schwachhauser Ring gekauft hat, ließ sie ein halbes Jahr lang kräftig sanieren – zwischenzeitlich standen nur noch die Grundmauern. „Im Zuge der Kernsanierung ließen wir Heizung und Fenster modernisieren und das Haus dämmen“, sagt Jann Nonnenbruch, Berater bei Orbitak und zuständig für technische Fragen. Um noch mehr Energie zu sparen, sollte der Serverraum auf den neuesten Stand gebracht werden. Also ließ die internationale Managementberatung am Hauptsitz Bremen eine Detailberatung durchführen. Diese führte dazu, dass Orbitak durch die realisierten Maßnahmen rund 3,4 Tonnen CO2 und etwa 1.100 Euro im Jahr spart. Ein kleiner Raum mit vielen Geräten heizt sich schnell auf. „Früher haben wir immer versucht, die Temperatur im Serverraum auf 20 Grad zu halten. Alte Server und Festplatten können höheren Temperaturen nicht immer Stand halten. Heute liegen wir bei 25 Grad, könnten aber bis auf 32 Grad gehen“, weiß Nonnenbruch. Im Zuge der Detailberatung ersetzte das Unternehmen die alte Klimaanlage aufgrund ihrer Störanfälligkeit und unwirtschaftlichen Betriebsweise. Über zwei Lüfter und eine Rohrleitung wurde eine Freikühlung realisiert, zudem wird die Abwärme für die Büroräume genutzt. Alte Server wurden abgeschafft oder virtualisiert. Je kälter es draußen ist, umso höher ist das Einsparpotenzial. Im optimalen Fall liegt es bei 72 Prozent. „Wir sind sehr zufrieden mit der Detailberatung“, resümiert Nonnenbruch.

photo dose

 

Übergabe plietschplakette an photo doseGanz schön plietsch: Nick Dose leitet die Geschäfte des klimafreundlichen Foto-Fachhandels photo dose

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 3.000 Euro

CO2: 9 Tonnen

 

photo dose arbeitet im Sinne des Klimaschutzes energieeffizient

Im Sinne des Klimaschutzes möchte photo dose so energieeffizient wie möglich arbeiten. Trotz moderner Maschinen ist der Stromverbrauch hoch - das belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Um beides zu schonen, hat das Bremer Unternehmen für die neue Produktionshalle im Stadtteil Horn-Lehe einen Gewerbe-Energieberater beauftragt, erste Maßnahmen umgesetzt und sich dadurch den Titel „plietsches Unternehmen" und die gleichnamige Plakette verdient. Damit die Halle schnell und effizient erwärmt werden kann, wurden Deckenstrahlplatten angebracht. T5-Röhren sorgen für eine hohe Lichtausbeute, was in der Produktion eine große Rolle spielt. Auf der Wunschliste steht ein Abluft-Wärmetauscher. Denn die Abluft, die bei der Fotoproduktion entsteht, ist bis zu 60 Grad warm. Derzeit wird sie ins Freie geleitet. Demnächst soll damit die Frischluft für die Halle erwärmt werden, so dass die Temperatur dort konstant gehalten werden kann. Bislang spart das Unternehmen rund 3.000 Euro und neun Tonnen CO2 im Jahr.

 

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Praxis für Frauenheilkunde: Dr. Catherine Ruth

 

Übergabe plietschplakette an ArztpraxisAstrid Stehmeier (rechts), Projektleiterin bei energiekonsens, übergibt Frauenärztin Dr. Catherine Ruth (Mitte) die „plietsch!“-Plakette für die Umsetzung einer energieeffizienten Maßnahme. Energieberaterin Dr.-Ing. Anne Schierenbeck vom TARA Ingenieurbüro in Bremen hat die Energieanalyse durchgeführt.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 70 Euro

CO2: 216 Kilogramm

(Über den Stromverbrauch entstehen aufgrund des Ökostrom-Bezugs keine CO2-Emissionen. Die Angaben sind gemessen am bundesdeutschen Strommix)

 

Arztpraxis kühlt energieeffizient

Dass sich auch Arztpraxen eine „plietsch!“-Plakette verdienen können, beweist Dr. Catherine Ruth. Die Frauenärztin setzt seit Praxiseröffnung im Jahr 2008 Energie sehr sparsam ein und bezieht Ökostrom. Um Stand-by-Verluste zu vermeiden, wird in der Praxis der Strom-Hauptschalter nach Feierabend ausgeschaltet. Bis auf Server und Kühlschränke sind dann alle Stromverbraucher vom Netz getrennt. Jetzt wollte Dr. Ruth es noch einmal ganz genau wissen und ließ mit Unterstützung der Klimaschutzagentur energiekonsens eine Energieanalyse durchführen. Eine Energiebraterin hat neben dem Austausch eines alten Kühlschrankes durch ein „A++“-Modell empfohlen, die sieben Leuchtstofflampen im Empfangsbereich mit einer Leistung von 58 Watt nach und nach durch sparsamere 51-Watt-Lampen zu ersetzen. Allein durch den Austausch des Kühlschranks spart die Frauenärztin in ihrer Praxis 350 Kilowattstunden Strom im Jahr, was 70 Euro entspricht. Da sie Ökostrom bezieht, entstehen hier ohnehin keine CO2-Emissionen. Gemessen am bundesdeutschen Strommix mit 617 Gramm CO2 pro Kilowattstunde entspricht die Einsparung 216 Kilogramm jährlich.

 

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Pusback und Kühne – Janßen GbR

 

Übergabe plietschplakette an Pusback und Kühne - Janßen GbRDie „plietsch!“-Plakette soll künftig neben dem Firmenschild der Petrotank-Gruppe hängen, die im Gebäude der Immobilienverwaltung Pusback und Kühne – Janßen GbR eingemietet ist. Nach erfolgter Energieanalyse und Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen nimmt Petrotank-Geschäftsführer Jens Janßen für das Energie-Engagement die „plietsch!“-Plakette von Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, entgegen.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 4.560 Euro

CO2: 22,4 Tonnen

 

Gebäude PusbackDenkmalschutz schränkt Sanierungsmöglichkeiten ein

Der erste Schritt zu mehr Energieeffizienz ist Transparenz. Das hat auch Jens Janßen, Geschäftsführer der Firmengruppe Petrotank in Bremerhaven, erkannt. Er konnte seine Vermieterin und die Geschäftsführerin des ansässigen Unternehmens Pusback und Kühne – Janßen GbR überzeugen, im Firmengebäude in der Barkhausenstraße eine Energieanalyse durchführen zu lassen. Bevor Sanierungsmaßnahmen umgesetzt wurden, entschied sich Janßen für eine Detailberatung. Nur so konnten die Investitionskosten und die             (Quelle: nordEnergie AG)           genauen Einsparmöglichkeiten ermittelt werden. Denn bei der Immobilie in der Barkhausenstraße stand Energieberater Hartmut Tietje vom Bremerhavener Energiedienstleistungsunternehmen nordEnergie AG vor einer besonderen Herausforderung: Das Firmengebäude ist denkmalgeschützt. Das beeinflusst Umfang und Art der energetischen Optimierung.

Während der Analyse, die von der KfW-Bankengruppe gefördert wurde, stellte Tietje den größten Energiebedarf bei der Gebäudeheizung fest: Die Energiekennzahl von 433 Kilowattstunden jährlich pro Quadratmeter überschreitet die heutigen Grenzwerte für Nichtwohngebäude um 125 Prozent. „Unsere Heizung lief fast die gesamte Woche durch, weil das Gebäude so schnell auskühlte. Haben wir sie samstags nach Feierabend abgeschaltet, saßen unsere Mitarbeiter bis montagmittags im Mantel am Schreibtisch“, erinnert sich Jens Janßen. Um dieses Problem zu lösen, hätte die Fassade gedämmt werden können. Diese Möglichkeit schränkte die Denkmalschutzbehörde jedoch ein. Allerdings sollen zeitnah die teilweise noch einfachverglasten Fenster gegen solche mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht werden. Großes Energieeinsparpotenzial stellte der Energieberater bei der Gebäudetechnik fest. „Durch Austausch der vorhandenen Heizung und eine dezentralisierte Warmwasserversorgung sind Einsparpotenziale in Höhe von bis zu 30 Prozent zu realisieren“, sagt Energieberater Tietje. Das Vorbild hat Geschäftsführer Janßen im eigenen Haus: Im vergangenen Jahr stockte er auf und errichtete im zweiten Obergeschoss eine neue Büroetage. Dabei ließ er energieeffiziente Technik einsetzen. Bei der Warmasserbereitung stellte Janßen im gesamten Gebäude um. Hier setzt er nun auf Kleinspeichergeräte und nicht mehr auf den alten, zu großen 200-Liter-Vorratsboiler. Zudem tauscht er nach und nach die ineffizienten Leuchtmittel gegen tageslichtabhängig gesteuerte LEDs. Insgesamt spart die Petrotank-Gruppe nach Umsetzung aller Maßnahmen 22,4 Tonnen CO2 und 4.560 Euro im Jahr. „Die Energieanalyse hat mir gezeigt, dass man mit geringen Investitionen viel erreichen kann. Das sollten noch viel mehr Unternehmen in Anspruch nehmen, zumal die KfW-Bankengruppe die Analyse fördert. Bei der Initialberatung gibt es einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent, bei der Detailberatung maximal 60 Prozent“, sagt Janßen.

Ringhotel Munte

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 20.000 Euro

CO2: 100 Tonnen

 

Ringhotel Munte profitiert von Einsparberatung

Minibar, TV-Geräte, Whirlpool und frische Bademäntel – Strom und Wasser haben ihren Preis, vor allem angesichts steigender Energiekosten. Mithilfe einer Energieanalyse konnten im Hotel Munte Optimierungspotenziale im Bereich des Schwimmbads und der Sauna aufgedeckt werden. Darüber hinaus wurde das Kälteverbundsystem zur Wärmerückgewinnung erneuert, und die Servicekräfte achten bei der Reinigung der Räume darauf, dass keine Fernseher im Stand-By-Modus bleiben. Allein dadurch kann das Hotel bei über 130 Zimmern rund 200 Euro im Monat sparen. Insgesamt belaufen sich die Einsparungen auf rund 20.000 Euro im Jahr und etwa 100 Tonnen CO2.

 

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Talurit Sahm Seilklemmen

 

plietsch TaluritTalurit-Geschäftsführer Arne Niemann (rechts) und Maschinenbauer Andree Wild (links) erhalten von Heinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven, die „plietsch!“-Plakette für die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 5.788 Euro

CO2: 26,07 Tonnen

 

Kosten sparen als Triebfeder für Energieeffizienz-Maßnahmen

Wo gehobelt wird, fallen Späne. So ähnlich ist es auch bei der Talurit Sahm Seilklemmen GmbH. Der Weltmarktführer aus Bremerhaven produziert und vertreibt Pressklemmen für Drahtseile. Beim Zurechtsägen der meterlangen Aluminium- oder Stahl-Rohre fallen Späne in den Hohlraum der Klemmen. Diese wurden bis vor Kurzem noch aufwändig per Hand mit Druckluftpistolen gereinigt. „Das war arbeitsintensiv bei hohem Energieverbrauch“, erinnert sich Geschäftsführer Arne Niemann. Mittlerweile wendet das Unternehmen ein Verfahren an, bei dem es sich diesen Aufwand spart: Die Klemmen landen nach dem Sägen auf einem Sieb, sodass die Späne herausfallen. Dies ist nur eine von verschiedenen Maßnahmen, die der Produktionsbetrieb im Zuge der KfW-geförderten Initialberatung vom Energieberater empfohlen bekommen hat. Sind alle Schritte realisiert, spart die Firma knapp 5.800 Euro Energiekosten und rund 26 Tonnen CO2 im Jahr. „Treibende Kraft Energieeffizienz-Maßnahmen zu realisieren, war bei uns die Aussicht auf Kostenreduzierung. Hinzu kommt der Nachhaltigkeits-Gedanke – wir wollen Energie nicht vergeuden, sondern sinnvoll und effizient einsetzen“, sagt Niemann. Seit der Energieanalyse achten der Geschäftsmann und sein Team noch genauer darauf, dass alle Anlagen und Geräte nach Arbeitsende abgeschaltet werden. Da viele Lagerbereiche nur selten oder kurz betreten werden, wird mithilfe von Präsenzmeldern auf dauerhafte Beleuchtung verzichtet. Zudem stellt das Unternehmen nach und nach auf energieeffiziente Leuchten um. Zur Warmwasserbereitung ersetzt eine neue Gas-Brennwerttherme die 20 Jahre alte Ölheizung. Während das Gebäude früher vollständig per Gaszentrallüftung beheizt wurde, erstreckt sich die Wärmeversorgung heute mithilfe von Gasinfrarot-Dunkelstrahlern nur noch auf frequentierte Bereiche. Neue Fenster in den Sozialräumen und Umkleiden runden das Maßnahmen-Paket ab.

 

SVB – Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör

 

Übergabe plietschplakette an SVBAstrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, übergibt Thomas Stamann die „plietsch!“-Plakette. Der Geschäftsführer des Spezialversands für Yacht- und Bootszubehör (SVB) ließ in seinem neuen Firmengebäude eine Energieanalyse durchführen und setzt derzeit energieeffiziente Maßnahmen um, mit denen er CO2 und Geld spart.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 33.500 Euro

CO2: 131,5 Tonnen

 

SVB bald in energetisch saniertem Gebäude

Thomas Stamann brauchte für seinen Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör (SVB) mehr Platz. Deswegen hat er am Standort „Airport Stadt“ das Firmengebäude nebenan – eine alte Fabrikhalle – dazugekauft. Bald stehen ihm rund 11.000 Quadratmeter mehr zur Verfügung. Doch bis er das Gebäude als Büro, Produktions- und Lagerhalle sowie Verkaufsraum nutzen kann, muss es kernsaniert werden. Um auch energetisch auf dem neuesten Stand zu sein, ließ Stamann mit Unterstützung von energiekonsens zunächst eine Initialberatung durchführen und erinnert sich an die erste Gebäudebegehung mit dem Energieberater Ulrich Römer, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft ibek: „Er hat sich den Bau angesehen und sofort festgestellt, dass eine Basis-Analyse nicht ausreicht. Also ließ ich anschließend eine Detailberatung durchführen. Von Dämm-Maßnahmen über Neuregelung der Warmwasserversorgung bis hin zur Sanierung der Wärmeversorgung ist noch einiges bis zum Einzug zu erledigen.“ Setzt Stamann am Ende alle vorgeschlagenen Maßnahmen um, spart er gegenüber den Vorbesitzern rund 131,5 Tonnen CO2 und etwa 33.500 Euro Energiekosten im Jahr. Den Löwenanteil macht der Wärmeschutz des Fabrikgebäudes aus. So wurden bereits die Dachfläche gedämmt, einfachverglaste Fenster erneuert und die Gebäudedichtigkeit verbessert – allein das macht einen Anteil von 100 Tonnen CO2 und 25.000 Euro an der Gesamtersparnis aus. Ob die Wärmegewinnung künftig über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) oder eine Gas-Brennwerttherme erfolgt, ist noch unklar. „Als Maschinenbauingenieur liegt mir ein Motor und dementsprechend ein BHKW näher als eine Brennwerttherme. Die finale Entscheidung steht aber noch aus“, sagt Stamann. Für die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen erhielt der Geschäftsführer die „plietsch!“-Plakette von energiekonsens. Wenn das neue Firmengebäude Mitte Mai bezugsfertig ist, will Stamann seine Plakette im Eingangsbereich anbringen. „Ich freue mich, damit mein Engagement Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten gegenüber zu zeigen“, sagt er.

The Imaging Source Europe

 

Rolf Bollhorst und Michael PelzlRolf Bollhorst, Geschäftsführer von The Imaging Source Europe, ließ das Flachdach des Verwaltungs- und Entwicklungsgebäudes dämmen und Lichtkuppeln mit Sonnenschutz-Folie bekleben. Dafür hat energiekonsens-Geschäftsführer Michael Pelzl ihm die „plietsch!“-Plakette verliehen.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 900 Euro

CO2: 4,1 Tonnen

(Berechnet wurde nur die Einsparung durch die Flachdach-Dämmung)

 

Gedämmtes Dach sorgt für geringeren Energieverbrauch

Kameras sind nicht nur zum Festhalten der schönsten Urlaubsmomente geeignet, sondern werden auch für die industrielle Bildverarbeitung eingesetzt. The Imaging Source Europe ist einer der führenden Hersteller für industrielle Kameras. Sie werden unter anderem zur Fabrikautomation und für Medizin- und Mikroskopsysteme eingesetzt. Aufgrund des hohen Heizbedarfs hat das Unternehmen für den Firmensitz in Bremen-Findorff eine Energieanalyse durchführen lassen und anschließend erste Maßnahmen umgesetzt: Das 268 Quadratmeter große Flachdach des Verwaltungs- und Entwicklungsgebäudes wurde vollständig gedämmt. Dadurch können die Räume jetzt schnell und effizient erwärmt werden und weniger Energie tritt ungenutzt nach außen. Allein dadurch spart das Unternehmen rund 900 Euro Brennstoffkosten und 4,1 Tonnen CO2 pro Jahr. Zudem wurden fünf Lichtkuppeln mit einer Fläche von rund 20 Quadratmetern mit einer speziellen Sonnenschutz-Folie beklebt, die den Wärmeeintrag reduzieren soll.

 

Presseinformation

XXL-Essen & Trinken

 

Übergabe plietschplakette an Essen und TrinkenJoachim Rieß-Dieckell, Inhaber des Gastronomiebetriebs XXL-Essen & Trinken erhält von Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens, die „plietsch!“-Plakette. Rieß-Dieckell ließ eine Energieanalyse durchführen und setzte anschließend energieeffiziente Maßnahmen um, mit denen er CO2 und Geld spart. Eine Detailanalyse soll folgen.

 

Bilanz

Einsparung pro Jahr

Energiekosten: 3.300 Euro

CO2: 12 Tonnen

 

Stillstand bedeutet Rückschritt

Stillstand bedeutet für Joachim Rieß-Dieckell immer auch Rückschritt. Damit ihm das aus energetischer Sicht nicht passiert, ließ der Bremerhavener Gastronom in seinem Schnellrestaurant XXL-Essen & Trinken eine Energieanalyse durchführen. „Die Initialberatung hat mir Dinge vor Augen geführt, die ich schon längst hätte erledigen können. Aber das Tagesgeschäft vereinnahmt mich so sehr, dass ich darüber immer wieder hinweg gekommen bin“, sagt Rieß-Dieckell. Was er meint, ist beispielsweise der Austausch ineffizienter Leuchtmittel gegen energiesparende Alternativen. Nach und nach wird er nun die rund 50 Leuchten im Tresen- und Gastraumbereich erneuern, die Hälfte hat er schon ersetzt. Durch die Energieanalyse ist der Gastronom auch wieder auf das längst vergessene Wärmerückgewinnungssystem aufmerksam geworden. Er ließ es generalüberholen und an den Kältekompressoren zur Warmwasserbereitung installieren. Zudem legte ihm Energieberater Bernd Menzel, Vorstand des Bremerhavener Energiedienstleistungsunternehmens nordEnergie AG, ans Herz, die Dichtungen an der Kühlhaustür erneuern zu lassen – gesagt, getan. Rund sechs Meter hat Rieß-Dieckell ausgetauscht. Durch dieses Maßnahmenpaket spart der Gastronom rund 12 Tonnen CO2 und 3.300 Euro Energiekosten im Jahr. Doch das reicht ihm noch nicht. Im nächsten Schritt will er eine Detailberatung durchführen lassen, damit seine Lüftungsanlage und Kühlgeräte unter die Lupe genommen werden. „Von Kälte habe ich keine Ahnung, da müssen Experten ran“, betont Rieß-Dieckell. Ursprünglich sei es reiner Zufall gewesen, dass der Unternehmer auf die Möglichkeit der Energieanalysen aufmerksam geworden ist. „Mein Schwiegervater ist Elektromeister bei nordEnergie und hat mich darauf angesprochen“, erinnert er sich. „Ich bin froh, dass die KfW die Energieanalyse gefördert hat. Bei unserer Betriebsgröße wäre es schwierig geworden, mehr Geld dafür aufzubringen.“ Rieß-Dieckell musste für die Initialberatung nur 320 statt 1.600 Euro zahlen, denn die KfW fördert sie mit bis zu 80 Prozent. Auch bei der Detailberatung – also der vertiefenden Analyse - gibt es Unterstützung von bis zu 60 Prozent.