Aktuelles
- 15. Mai 2012:
LEDs: Hohes Energieeffizienz-Potenzial für Unternehmen
Viele interessierte Teilnehmer bei energiekonsens-Fachveranstaltung in der Jacobs University BremenWenig Energieverbrauch, hohe Lebensdauer, geringer Wartungsaufwand bei teilweise besseren Leuchteigenschaften: So lautet das Fazit der Fachveranstaltung „LED: Einsatzmöglichkeiten in Industrie, Gewerbe und Verwaltung“. Etwa 50 UnternehmerInnen, Planer, Architekten und Bauträger nahmen Anfang Mai an der Veranstaltung in der Jacobs University teil. Fünf Experten referierten zum aktuellen Stand der Technik und Einsatzmöglichkeiten für LEDs. Aktuelle Ergebnisse lieferte ein laufendes Forschungsprojekt der Jacobs University, bei dem Leuchtstofflampen und LEDs in Leuchtstoffröhrenform verglichen werden.
Den Anfang machte Michael Jehle vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI). Er wies auf das Potenzial der LED-Technik hin, das noch längst nicht ausgereizt sei. Schon jetzt falle der Kennzahlen-Vergleich mit anderen Leuchtmitteln positiv aus. Claudius Hardt, Doktorand der Jacobs University, untermauerte diese Werte mit wissenschaftlichen Messergebnissen. Im Rahmen eines Lampentauschprogrammes testet die Universität die Performance von LED-Beleuchtung in ihren Gebäuden.
Viele Nachfragen aus dem Publikum und der rege Austausch mit den Referenten prägten auch die zweite Hälfte der Vortragsveranstaltung. Zunächst erläuterte Holger Sönksen, Geschäftsführer der Oldenburger Nanoled GmbH, konkrete Praxisbeispiele für den LED-Einsatz in Unternehmen. Anschließend stellte Martin Hockemeyer, Geschäftsführender Gesellschafter des Bremer Unternehmens GT BiomeScilt, das neuste Produkt der hauseigenen Entwicklungsabteilung vor: treiberlose LEDs, die kein Vorschaltgerät benötigen.
Zum Abschluss präsentierte Ulrich Imkeller-Benjes, Projektmanager der BEKS Energieeffizienz GmbH, eine Bandbreite aktueller Leuchtdioden, die für verschiedene Beleuchtungssituationen in Unternehmen geeignet sind. Die Präsentationen zu den fünf Fachvorträgen können hier heruntergeladen werden.
- 5. Mai 2012:
Bäko Bremerhaven ist ein Zugpferd für den Klimaschutz

Heinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven, überreicht die „plietsch!“-Plakette an Mirko Oeltermann und Jörg Itjen.
Bilanz
Genossenschaft erhält „plietsch!“-Plakette für Energieeffizienz
Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 7.000 Euro
CO2:
Mirko Oeltermann ist seit drei Jahren Geschäftsführer der Bäko Bremerhaven eG und hat in der Zeit bereits einiges auf die Beine gestellt. Der 37-Jährige hat ein nachhaltiges Gesamtkonzept für sein Unternehmen realisiert und im Zuge dessen die Bäko ganzheitlich neu organisiert. Der Umstrukturierungsprozess ist noch nicht ganz abgeschlossen. Aktuell arbeitet die Genossenschaft für Bäcker und Konditoren am neuen Heizkonzept und an der Kühlhaustechnik. Aber die Bäko hat schon so viele energieeffiziente Maßnahmen umgesetzt, dass Oeltermann heute von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens die „plietsch!“-Plakette erhielt. Zunächst ließ Oeltermann eine KfW-geförderte Initial- und anschließend eine Detailberatung durchführen. Jährlich spart die Bäko nun rund 7.000 Euro Energiekosten.
Weitere Praxisbeispiele finden Sie hier
- 5. Mai 2012:
Fleischerei profitiert nach Energieanalyse doppelt und dreifach

Fleischerei-Inhaber Hans-Joachim Stehr hat in seinem Stammhaus und zwei weiteren Filialen Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt. Dafür erhielt er die „plietsch!“-Plakette von Heinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven.
Bilanz
Fleischerei Stehr profitiert nach Energieanalyse doppelt und dreifach
Einsparung pro Jahr
Energiekosten: 570 Euro
CO2: 1,5 Tonnen
Metzger-Meister Hans-Joachim Stehr ließ eine KfW-geförderte Initialberatung in seinem Stammhaus, der Fleischerei Stehr am Berliner Platz in Bremerhaven, durchführen und profitiert doppelt und dreifach. Doppelt, weil er jetzt Geld spart und die Umwelt schützt. Dreifach, weil er die vom Energieberater empfohlenen Maßnahmen teilweise auch in den Filialen in der "Bürger" und im Hauptbahnhof umgesetzt hat. Für sein Stammhaus hat Stehr das jährliche Einsparpotenzial bereits ausgerechnet: 570 Euro und 1,5 Tonnen CO2. Der Fleischerei-Inhaber und Vizepräses der Handwerkskammer Bremen erhielt für die realisierten Energieeffizienz-Maßnahmen von Heinfried Becker, energiekonsens-Büroleiter Bremerhaven, die "plietsch!"-Plakette.
Beleuchtung, Heizung, Wärmerückgewinnung und Kühlung sind für Stehr die entscheidenden Stichworte hinsichtlich energetischer Einsparungen. Nach und nach stellt er vorrangig im Tresen- und Kundenbereich seines Stammhauses auf energiesparende Leuchtmittel um. Zudem ließ er den alten Heizungsbrenner durch einen effizienteren ersetzen und das defekte Wärmerückgewinnungssystem reparieren. Im Zuge der Energieberatung erhielt er den Tipp, in den Kühlräumen die Temperatur ein wenig anzuheben. Unsere Kühlzellen, die wir für Fleischerei-Abfälle nutzen, haben wir immer auf minus vier Grad gehalten. Wir wollten Geruchsbildung vermeiden. Nun haben wir die Temperatur auf plus sieben Grad angehoben, riechen immer noch nichts und sparen Energie, erläutert der Metzger-Meister. Gleiches hat er auch in seinen anderen Filialen umgesetzt. In der Bürger hat er den Kühlraum nun zweckentfremdet – dort reicht ein kleiner Tiefkühlschrank aus.
Weitere Praxisbeispiele finden Sie hier
- 10. April 2012:
Kardiologisch-Angiologische Praxis ist „plietsch!“

Die Kardiologisch-Angiologische Praxis im Klinikum Links der Weser ist „plietsch!“. Für realisierte Energieeffizienz-Maßnahmen erhält Dr. Athanasios Gkanatsas, Facharzt für Kardiologie, die Plakette mit dem grünen Ausrufezeichen von Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei energiekonsens.
Bilanz
Energieeffizienz als Teil des Qualitätsmanagements
Einsparung pro Jahr
Energiekosten: ca. 2.160 Euro
CO2: 10,3 Tonnen
Für die Kardiologisch-Angiologische Praxis am Klinikum Links der Weser ist Energieeffizienz Teil ihres Qualitätsmanagements. Im Jahr 2009 kam Praxismanagerin Angela Lenz auf diese Idee: „Zuhause habe ich zum Beispiel eine abschaltbare Steckerleiste für meine technischen Geräte. Ich dachte, dass so etwas auch in unserer Praxis möglich wäre.“ In Dr. med. Athanasios Gkanatsas, ärztlicher Qualitätsmanagementverantwortlicher, fand sie einen begeisterten Unterstützer. „Wir alle tragen Verantwortung für unsere Gesellschaft. Deshalb muss jeder etwas für den Klimaschutz tun“, ist der Facharzt für Kardiologie überzeugt. Die Idee gipfelte ein Jahr später in einer Initalberatung. Die zu 80 Prozent KfW-geförderte Energieanalyse deckte auf, wo konkreter Handlungsbedarf bestand. Die größten Einsparungen erreichte die Praxis mit neuer Servertechnologie und der Umstellung auf sparsame PCs. Dank eines Wäschetrockners und Kühlschranks mit einer hohen Energieeffizienzklasse und dem stetigen Einsatz aller 50 Mitarbeiter kann der Betrieb seinen Stromverbrauch jetzt um insgesamt 4.000 Kilowattstunden senken. Das schlägt mit einer jährlichen Einsparung von etwa 10,3 Tonnen CO2 und ca. 2.160 Euro zu Buche. Vor allem die monatlichen Mitarbeiterbesprechungen seien eine gute Möglichkeit, um die Angestellten für das Thema zu sensibilisieren, weiß Angela Lenz. Darüber hinaus sei Energieeffizienz sogar Teil des Dienstplanes: „Jetzt geht jeden Abend ein Mitarbeiter durch die Räume und überprüft, ob alle Fenster geschlossen, die Klimaanlage, alle Geräte sowie das Licht ausgeschaltet sind.“ An den eingesparten Energiekosten werden die Mitarbeiter direkt beteiligt. „Von dem Geld bestellen wir einmal im Jahr ein großes Buffet für alle. So zeigen wir ganz praktisch, was Energiesparen bringt“, sagt die Qualitätsmanagerin. Am neueröffneten Praxisstandort in Schwachhausen setzte Dr. med. Athanasios Gkanatsas noch eine Maßnahme um, die am Klinikum Links der Weser aus baulichen Gründen nicht praktikabel war: „Dort haben wir gleich LED-Lampen eingebaut. Am Klinikum tauschen wir die Halogenleuchten nach und nach gegen energiesparende Alternativen aus“, erläutert der Arzt.
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- 08. März 2012:
Geförderte Energie-Checks für Unternehmen

Im Rahmen unserer Kampagne „plietsch!“ haben wir ein neues Instrument für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt: Energie-Checks für Beleuchtung, Heizung und Strom. Wir fördern diese mit 60 Prozent. Neben einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz ermöglichen unsere Checks schnelle und effiziente Beratung sowie Bewusstseinsschärfung im Umgang mit Energie. Konkrete Handlungsmöglichkeiten helfen Unternehmen, dauerhaft Geld und Energie zu sparen. Unabhängige Gewerbe-Energieberater aus unserem Qualitätsnetzwerk führen die Checks vor Ort durch.
Weitere Informationen gibt es hier
- 08. März 2012:
Drei neue plietsche Unternehmen
Unternehmen, die ihre Energiepotenziale ausschöpfen, sind plietsch, denn sie profitieren gleichzeitig von Kostenersparnis und einem gutem Image durch Klimaschutz. Eine Reihe Bremer und Bremerhavener Unternehmen haben bereits gezeigt, wie es geht. Sie haben eine KfW-geförderte Energieanalyse in Anspruch genommen, Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt und dafür unsere „plietsch!“-Plakette erhalten. Kürzlich haben wir drei weitere Firmen ausgezeichnet: J. Müller Weser, Orbitak und Talurit Sahm Seilklemmen. Informationen zu den plietschen Unternehmen finden Sie hier.
- 29. Februar 2012:
„plietsch!“-Newsletter März 2012 erschienen
In unserem aktuellen „plietsch!“-Newsletter präsentieren wir Ihnen unsere neuen Energie-Checks für Beleuchtung, Heizung und Strom für kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen. Zudem freuen wir uns, dass die KfW-Bankengruppe nach drei Monaten der Ungewissheit ein Nachfolgeprogramm der Energieeffizienzberatung beschlossen hat. Unternehmen, die entweder unsere Energie-Checks oder eine KfW-Beratung in Anspruch nehmen und energieeffiziente Maßnahmen umsetzen, sind plietsch. Diese erhalten als Auszeichnung unsere gleichnamige Plakette. Zwei solcher Firmen stellen wir Ihnen in diesem Newsletter vor. Wenn auch Sie etwas zu Klimaschutz und Energieeffizienz wissen möchten, melden Sie sich via facebook oder E-Mail.
- 14. Februar 2012:
Bremerhavener Holzhandlung arbeitet CO2-neutral
Christian Ehlers erreicht wichtigen Meilenstein für sich und das Klima

"Was hast du?“, lautete jahrelang die allmorgendliche Begrüßung zwischen Vater und Sohn. Dabei ging es weniger um das persönliche Befinden, als vielmehr um den aktuellen Stand des Energieverbrauchs. Christian Ehlers packte der Ehrgeiz. Was als privater Wettkampf begann, erweist sich nach nunmehr sieben Jahren als Volltreffer für das Unternehmen am Standort Bremerhaven-Geestemünde. Der Betrieb arbeitet seit Anfang 2012 klimaneutral. Unterstützung auf dem Weg dorthin erhielt der Holzfachmann und Energiesparer von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens.
Die aktuelle CO2-Bilanz, erstellt in Zusammenarbeit mit dem TARA-Ingenieurbüro, belegt: Die CO2-Emissionen von Holz Ehlers bewegen sich im Minus-Bereich. Zwar emittiert Ehlers Kohlendioxid – beispielsweise über den Stromverbrauch für Beleuchtung im Verkaufsbereich oder den Einsatz von Sägen zum Zuschneiden von Holz. Energieeffizienz-Maßnahmen im Betrieb und das Einspeisen des per Photovoltaikanlage produzierten Grünstroms ins öffentliche Netz kehren diese Emissionen jedoch in den Minusbereich um. 2010 betrug die Summe des CO2-Ausstoßes – verteilt auf Energie, Mobilität, Internet sowie Papier und Druck – noch 27.034 Kilogramm. Ende vergangenen Jahres lag der Geschäftsmann durch die realisierten Maßnahmen bei minus 23 Kilogramm. Damit arbeitet das Unternehmen nun klimaneutral und möchte die Minus-Emissionen weiter ausbauen. „Wir begleiten Christian Ehlers schon eine ganze Weile und wissen, dass er die Themen Energiesparen und Klimaschutz ganzheitlich angeht und sehr ernst nimmt. Damit erreicht er einen wichtigen Meilenstein für sich selbst und insbesondere für das Klima“, betont Heinfried Becker, Leiter des energiekonsens-Büros in Bremerhaven.
- 31. Januar 2012:
Neues Fachveranstaltungsprogramm
Spannende Termine für Unternehmer
Sie wollen für mehr Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen sorgen? Dann sollten Sie einen Blick in unser neue Fachveranstaltungsprogramm werfen.
In Kooperationen mit andern Partnern bietet energiekonsens regelmäßig Vorträge und Seminare mit namhaften Referenten an. Das Fachveranstaltungsprogramm für das erste Halbjahr 2012 ist jetzt erschienen. Es startet am 14. Februar mit dem Vortrag „Die richtige Wärme für Ihr Unternehmen – Innovative Heizungstechnik und Gebäudedämmung“. Unternehmen können sich außerdem über den Einsatz von LED (3. Mai), eigenproduzierte Wärme aus einem BHKW (15. März und 21. Juni) informieren. Einen Blick hinter die Kulissen gewährt am 15. März die GEWOBA. Sie hat in Bremen-Kattenturm ein Biomethan-BHKW als Contracting-Modell in Betrieb genommen. Die Vor-Ort-Veranstaltung informiert über die Technik und Wirtschaftlichkeit von BHKW und zeigt, wie über 1.6000 Kattenturmer Haushalte ökologisch mit Wärme versorgt werden können.
Premiere feiert am 25. April der „Unternehmer/innen-Sprechtag“. Experten aus den Bereichen Gewerbe, Industrie, IT und Gebäude sind an diesem Tag über eine Hotline erreichbar, um eingehende Fragen kostenlos zu beantworten. Auch für Baufachleute gibt es im ersten Halbjahr 2012 zahlreiche Informationsangebote.
Dies sind nur einige der anstehenden Termine des 1. Halbjahres. Alle Veranstaltungen finden Sie im Programmheft.
Fachveranstaltungsprogramm als pdf
- 09. Januar 2012:
"Green meetings" sind im Kommen
Wichtige Informationen zu klimafreundlichen Veranstaltungen in unseren Factsheets
In Zeiten des Klimawandels ist auch bei Tagungen, Seminaren und Kongressen verantwortungsbewusstes Handeln gefragt. Immer mehr Unternehmen sehen die Chance, ihre Veranstaltungen ressourcenschonend und damit ökologisch nachhaltig auszurichten. Der Weg zu einem Green Meeting beginnt bereits mit der Planung, geht über die Einladungen bis hin zur An- und Abreise der Teilnehmer. Ist sämtliches CO2-Einspar-Potenzial ausgeschöpft, verbleiben unvermeidbare Emissionen. Diese können beispielsweise über Klimaprojekte kompensiert werden. Zu Green Meetings zählen nicht nur grüne Vor-Ort-Veranstaltungen. Auch die Entscheidung ein Meeting online abzuhalten kommt dem Klima zugute.
In zwei Factsheets haben wir zusammengefasst, was Sie beachten müssen, um Veranstaltungen umweltschonende durchzuführen, und wie Sie entstandene CO2-Ausstöße kompensieren können.

