Technische Maßnahmen
Gebäudebegehungen, Gutachten und Empfehlungen
Gebäudegutachten - energetische Bewertung und Einsparpotenziale
In allen beteiligten Kitas wird zum Projekt-Start eine Gebäudebegehung durchgeführt sowie ein Gebäudegutachten durch einen erfahrenen Energieberater erstellt. Die Gebäudebegehung dient zur Ermittlung der energetischen Schwachstellen insb. im Bereich des Nutzerverhaltens und den gering-investiven Maßnahmen. Das Kurzgutachten gibt einen Überblick zur energetischen Einschätzung der Gebäudehülle, der Heizungsanlage, der Warmwasserbereitung und benennt die relevanten Stromanwendungen und Verbraucher wie Beleuchtung, Küche und Haushaltsgeräte, Standby-Verbraucher usw. Eine erste Auswertung des Heizenergie-, Strom- und Wasserverbrauchs in Form von Verbrauchskennzahlen gibt Aufschluss für mögliche Einsparpotenziale. Es werden Vorschläge in allen Verbrauchsbereichen für organisatorische bzw. nicht- und gering-investive Maßnahmen erarbeitet, die später in den Worksshops mit dem Kita-Personal aufgegriffen und umgesetzt werden können.
Zählerinstallation - ohne Verbrauchserfassung geht’s nicht….
Für den Fall, dass bei der teilnehmenden Kita keine umfassende Verbrauchsmessung möglich ist, können (soweit technisch machbar) durch eine Nachrüstung der fehlenden Energiezähler die zukünftigen Einspareffekte besser nachvollzogen werden.

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Energiesparkiste - kleine Investition mit beachtlicher Wirkung
Jede teilnehmende Kita bekommt eine „Energieeinsparkiste“ im Gegenwert von etwa 100 EUR. Sie beinhaltet i.d.R. hilfreiche Sparartikel wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren usw. Diese Energiesparartikel werden (soweit möglich) bereits beim Gebäuderundgang durch den Energieberater direkt installiert und helfen sofort Energie einzusparen.
Energie-Controlling - Einsparerfolge messbar machen
In Zusammenarbeit mit der Gebäudebewirtschaftung (Immobilen Bremen und Seestadt-Immobilien) wird ein monatliches Energie-Controlling durchgeführt. Als Basiswert und Bezugsmaßstab dienen die Verbräuche der letzten drei Jahre.
Die Rückmeldung der Verbrauchs-Trends soll selbstverständlich in die pädagogische Arbeit einfließen und die Nutzer bei der Umsetzung der Energiespar-Tipps in der tägliche Arbeit unterstützen.
Für alle Kitas kann damit auch untereinander der Einsparerfolg gemessen und weiterverfolgt werden. Am Ende des Projektes ist somit der gesamte Einsparerfolg und die Reduktion der C02-Emissionen ermittelbar.

