Bremer Energie-Konsens

Luftdichtigkeit und Energieeinsparverordnung

Dokumentation des Fachseminars vom 07.03.2002

Das Bild zeigt eine Abklebefolie zur Luftdichtigkeit bei der Altbausanierung


Luftdichtigkeit spielt seit Inkrafttreten der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) eine wichtige Rolle bei Bauprojekten.

Seit dem 1. Februar 2002 kann eine luftdichte Gebäudehülle gewinnbringend für die Erzielung des Primärenergiegrenzwertes gemäß EnEV eingesetzt werden.

Bei der Ermittlung des Jahres-Heizwärmebedarfes für den Wärmeschutznachweis gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) wird die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle berücksichtigt. Die Baupraxis zeigt jedoch, dass die Luftdichtigkeitsebene bei vielen Gebäuden nur ungenügend ausgeführt ist. Allein die Fülle der Baumaterialien und Baudetails erfordern Folien oder Baupappen sowie Klebemittel mit unterschiedlichen Eigenschaften. Durch eine nicht fachgerecht eingesetzte Folie oder Baupappe oder ein für den vorhandenen Untergrund ungeeignetes Klebemittel kann Luftdichtigkeit nicht dauerhaft und schadensfrei hergestellt werden.

Die Veranstaltung hat auf der Basis überprüfter Gebäude gezeigt , wo typische Schwachstellen in der Luftdichtigkeitsebene liegen und wie diese vermieden werden können. Unter den Aspekten Anwendbarkeit und Kosten wurde ein Überblick über die am Markt angebotenen Folien, Baupappen und Klebemittel gegeben. Ein Ausblick auf die Marktentwicklung der Dichtsysteme sowie eine offene Frage- und Diskussionsrunde rundeten die Veranstaltung ab.

Ausführliche Seminardokumentation mit Vorträgen und Werkstoff-Tabellen starten.

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