Betreff:


Bremer Energie-Konsens - Newsletter Ausgabe 1/2008

Von:

newsletter@energiekonsens.de

Datum:

04.04.2008

Ausgabe:

01/2008

Website:

http://www.energiekonsens.de

Kontakt:

presse@energiekonsens.de


Bremer Energie-Konsens


Guten Tag,

zwei Schwerpunkte haben unsere Arbeit in den ereignisreichen letzten Monaten besonders bestimmt: Energieeffizienz im Wohngebäudebestand einerseits und im Gewerbe andererseits. Im Gebäudebereich haben wir erfolgreich einen qualitätsgesicherten Energieausweis eingeführt. Schon nach wenigen Wochen zeichnet sich eine überaus positive Resonanz von Hausbesitzern, Kaufinteressenten und Maklern ab. Dies zeigt uns, dass wir mit unserer Philosophie, konsequent auf Qualität zu setzen, auf dem richtigen Weg sind.

Dr. Cornelis Rasmussen - Geschäftsführer


Positiv ist auch die Resonanz auf die ausgebuchten 2. Bremer Altbautage: Mit 90 Ausstellern wurden unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Jetzt sind wir gespannt, wie der neue Veranstaltungsort in der Überseestadt von den Besuchern angenommen wird. Und natürlich freuen wir uns, dass die Wärmeschutz-Förderung des Landes wieder angelaufen ist und in Bremen erneut von unserer Tochterfirma BEKS EnergieEffizienz GmbH abgewickelt wird.

Rückenwind erwarten wir auch im Gewerbebereich: Die KfW fördert jetzt Energieeffizienzberatungen in Unternehmen und auch hier ist die BEKS als Regionalpartner ausgewählt worden. Diesen Rückenwind wollen wir nutzen und möglichst viele Unternehmen von den Vorteilen von mehr Energieeffizienz überzeugen. Welche Änderungen es genau geben wird erfahren Sie in unserem nächsten Newsletter. Rückenwind ganz realer Art schließlich hat der Bremer Reederei Beluga Shipping den von uns ausgelobten Sonderpreis Energie des diesjährigen "preises umwelt unternehmen" beschert. Mit dem SkySail hat sie gezeigt, dass Wind im 21. Jahrhundert nicht nur an Land sondern auch auf allen Meeren eine bedeutende Energiequelle sein kann. Dazu von mir nochmals einen Herzlichen Glückwunsch.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cornelis Rasmussen
Geschäftsführer




Inhalt

Schwerpunkte

Energieausweis Bremen - einfach mehr Wert!
Gütesiegel für Qualitätsausweis

35 Prozent Einsparung garantiert
"Energiespar-Contracting" an sieben Bremer Schulen

Kurzmeldungen

Preis Umwelt Unternehmen: Nordwest 2007
Sonderpreis Energie für Beluga Shipping's Sky Sail

ENER:POL und ENER:FIT
Bremer Polizei und Finanzbehörde starten Energieeinsparprojekte

Programmstart Sonderfonds Energieeffizienz in KMU
Förderung von Energieberatungen für kleine und mittlere Unternehmen

Energieeffiziente Stadtplanung I
Grundsteinlegung für Stiftungsdorf Borgfeld

Energieeffiziente Stadtplanung II
Weser Quartier wird zentral mit Wärme und Kälte versorgt

Vorbildlicher Neubau
Sporthalle in Passivhausstandard

Förderprogramm wieder gestartet
Zuschüsse für Wärmeschutz-Maßnahmen

Solarfahnder unterwegs Solaraktion für Schüler/innen in Bremen

Termine

2. Bremer Altbautage

Vor uns die Sintflut!

Fachveranstaltungen im Überblick

Neue Publikationen

Neuauflage I
Energieberatung in Bremen

Neuauflage II
Heizungsanlagen richtig modernisieren - alternative Heizsysteme nutzen

Konsens-intern

Neu im Team der Konsens

 




Energieausweis Bremen - einfach mehr Wert!

Gütesiegel für Qualitätsausweis

Qualitativ hochwertige Gebäudeenergieausweise sind seit Mitte Januar in Bremen und Bremerhaven an einem Gütesiegel zu erkennen. Vergeben wird das Siegel im Rahmen der Kampagne "Energieausweis Bremen - einfach mehr Wert!" . Initiatoren sind die Initiative Bremer Modernisieren der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens, die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund sowie die swb. Unterstützt wird das Projekt vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa.

Gütesiegel für Qualitätsausweis


Erstes Ziel der Kampagne ist es, umfassend und unabhängig darüber zu informieren, was der Energieausweis ist, welche Varianten es gibt und wer ihn wann benötigt. So sollen Unsicherheiten bei Hausbesitzern und Käufern abgebaut werden. Zudem wirbt die Kampagne vor allem für einen hohen Qualitätsstandard bei Energieausweisen. Nur qualitativ hochwertige Ausweise können Eigentümern, Käufern und Mietern einen wichtigen ersten Anhaltspunkt dafür liefern, wie bei einem Gebäude dauerhaft Energie und Heizkosten gespart werden können und so als Wegweiser zur Modernisierung dienen.

Der "Energieausweis Bremen" bzw. "Energieausweis Bremerhaven" erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen an einen bedarfsorientierten Energieausweis. Dort, wo die gesetzlichen Regelungen eine Auswahl zwischen einer einfacheren und einer qualitativ aussagekräftigeren Variante lassen, setzt er konsequent auf Qualität. Alle Berater, die den Energieausweis Bremen ausstellen, haben sich verpflichtet, diese Kriterien einzuhalten. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Für den Energieausweis Bremen nimmt immer der Aussteller selbst die Gebäudedaten vor Ort auf. Dies sichert eine hohe Genauigkeit der Daten und damit der Ergebnisse. Durch den eigenen Augenschein kann der Berater sinnvolle und passende Modernisierungsempfehlungen geben.
Vorteile bietet dies auch den Hauseigentümern, da Energiekosten immer mehr zum Entscheidungskriterium für den Kauf oder die Anmietung eines Hauses werden. Eigentümer, die mit einem Energieausweis die hohe energetische Qualität ihres Gebäudes nachweisen, sind somit klar im Vorteil und verbessern die Vermietungs- bzw. Verkaufschancen. Und auch das Klima profitiert: Durch den Energieausweis wird Energieeffizienz immer mehr zum Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt: Immer mehr Gebäude werden daher modernisiert werden. Dies spart wertvolle Energie und der Ausstoß; von klimaschädlichem CO2 wird gesenkt. Seit dem Start der Kampagne haben sich bereits rund 350 Hausbesitzer, Vermieter und Käufer bei Vorträgen informiert und auch bei einem ersten Messeauftritt gab es positive Resonanz.

Mehr Informationen, die Termine der nächsten Vorträge und Messeauftritte und die Liste der Aussteller des Energieausweises Bremen/Bremerhaven gibt es beim Infotelefon unter 0421/83 58 88 22 oder im Internet unter www.energieausweis-bremen.de bzw. www.energieausweis-bhv.de .



35 Prozent Einsparung garantiert

"Energiespar-Contracting" an sieben Bremer Schulen

An sieben Bremer Schulen wird in Kürze ein Pilotprojekt für mehr Klimaschutz und weniger Energiekosten starten. Möglich macht dies ein Vertrag, den die Gesellschaft für Bremer Immobilien mbH (GBI) und das Düsseldorfer Unternehmen "HOCHTIEF Energy Management GmbH" unterzeichnen werden. Unterstützt wurde das Projekt von contract!, der Contracting-Initiative der Bremer Energie-Konsens.

Energiespar-Contracting


Das Schlüsselwort für das ambitionierte Vorhaben lautet "Energiespar-Contracting" . Es beschreibt ein Verfahren, bei dem beispielsweise eine Kommune einen Vertrag (Contract) mit einem Unternehmen schließt, um Energiekosten einzusparen. Hierfür finanziert der private "Contractor" - in diesem Fall Hochtief - Modernisierungsmaßnahmen an Heizung oder Beleuchtung. Refinanziert werden diese über die Energiekosten-Einsparung. Mit dem über zehn Jahre laufenden Vertrag wird das für alle Beteiligten vorteilhafte Modell des "Energiespar-Contracting" nun erstmals in Bremer Schulen realisiert. Hochtief hatte sich in einem EU-weiten Bieterverfahren, das die GBI 2007 ausgeschrieben hatte, unter insgesamt sieben Anbietern mit dem umfassendsten und wirtschaftlich günstigsten Konzept durchgesetzt.

Hochtief garantiert eine Einsparung von fast 35 Prozent. Dies entspricht jährlichen Ersparnissen bei den Strom- und Heizkosten von knapp 320.000 Euro. Das eingesparte Geld dient der Refinanzierung der notwendigen Investitionen und fließt anteilig zurück in den Haushalt der Bildungssenatorin. Um die Einsparungen zu erreichen, wird das Düsseldorfer Unternehmen zum Teil aufwändige Modernisierungsarbeiten in den beteiligten Schulen vornehmen. So werden bis zum 1. Januar 2009 im Schulzentrum Drebberstraße und beim Schulverbund Lesum jeweils neue Kesselanlagen installiert. In allen Schulen sollen zudem die vorhandenen Heizsysteme optimiert und Energiesparlampen installiert werden. Zu den Gewinnern zählen aber auch Umwelt und Klima. Die neuen Anlagen haben einen deutlich geringeren Ausstoss; von klimaschädlichen CO2-Emissionen.

Mehr Informationen




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Preis Umwelt Unternehmen: Nordwest 2007

Sonderpreis Energie für Beluga Shipping's SkySails

Der "Sonderpreis Energie" des "preis umwelt unternehmen: Nordwest 2007 wurde an die Beluga Shipping GmbH aus Bremen für das Projekt "SkySails -Zusatzantrieb durch Windkraft" vergeben. Der Sonderpreis Energie wird von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens ausgelobt und ist mit 10.000 Euro dotiert. Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens, gratulierte Gewinner Nils Stolberg: "Die erhebliche Reduktion von Treibstoff durch das SkySail hat zu Recht international für Aufsehen gesorgt: eine höchst innovative Kombination von uraltem Wissen der Schifffahrt mit den neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung zur Vermeidung klimaschädlicher Emissionen." Vor kurzem stach das MS "Beluga SkySails" zu seiner erfolgreichen Jungfernfahrt auf. Es handelt sich dabei um den ersten Mehrzweck-Schwergutfrachter der Welt, der als Zusatzantrieb die Windkraft nutzt. SkySails ist mit seinem automatischen Zugdrachenantrieb ein Segelsystem, das den Anforderungen der kommerziellen Frachtschifffahrt genügt. Der 160 Quadratmeter große Kite, der aus hochfesten Textilien besteht, ist an Deck installiert. Er wird über einen Teleskopmast ausgefahren, durch ein Zugseil mit dem Schiff verbunden und über eine Steuergondel gelenkt. Das in 100 bis 300 Metern Höhe fliegende SkySail zieht den Frachter, was den Treibstoffverbrauch und damit den Schadstoffausstoß; deutlich vermindert.

Presseinfo zur Vergabe des preis umwelt unternehmen (pdf)
Mehr Informationen zur Beluga SkySails


ENER:POL und ENER:FIT

Bremer Polizei und Finanzbehörde starten Energieeinsparprojekte

Durch umweltbewusstes Verhalten der Mitarbeiter und durch geringinvestive Maßnahmen Energie einsparen: Dies ist das Ziel einiger großer Bremer Polizeireviere (Projekt ENER:POL) und der Finanzverwaltung im Haus des Reichs (Projekt ENER:FIT). Beide Projekte wurden im Februar gestartet und sind auf ein Jahr Dauer angelegt. Als Energiebeauftragte werden Mitarbeiter die Situation in ihrem Gebäude analysieren, Maßnahmen entwickeln und die Kolleginnen und Kollegen rund ums Thema Energieeffizienz informieren. Sie geben generelle Tipps zur Energieeinsparung am Arbeitsplatz und zu Hause. Unterstützt werden sie dabei von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens. Gefördert wird das Projekt zudem über das EU-Projekt PROEFFICIENCY "Proefficient Cold & Lighting Products". Erfahrungen zeigen, dass mit diesem Ansatz etwa fünf bis 15 Prozent des Verbrauchs an Strom, Wärme und Wasser eingespart werden können. Ein Teil der eingesparten Kosten wird an die Mitarbeiter zurückfließen.


SkySails, ENER:POL, ENER:FIT,


Programmstart Sonderfonds Energieeffizienz in KMU

Förderung von Energieberatungen für kleine und mittlere Unternehmen

Ab sofort können kleinere und mittlere Unternehmen Zuschüsse für eine qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatung erhalten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die KfW haben hierzu einen "Sonderfond Energieeffizienz in KMU" eingerichtet. Die Beratungen sollen Schwachstellen bei der effizienten Energieverwendung aufzeigen und konkrete Maßnahmenpläne für Energie und Kosten sparende Verbesserungen aufstellen. So soll ein Anreiz zur Umsetzung von Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz gegeben werden. Neben dem Zuschuss zur Energieeffizienzberatung gibt es über den Sonderfond auch Investitionskredite für die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen. Für die Beratung wurden bei der KfW Berater akkreditiert. Die Adressen der Berater und weitere Informationen finden sich im Internet. Alle Informationen gibt es auch bei den KfW-Regionalpartnern. Für die Metropoloregion Bremen/Oldenburg sind dies die BEKS EnergieEffizienz GmbH (Tel.: 0421/ 83 58 88 13) und das RKW Bremen (Tel.: 0421/ 32 34 64 22).

www.energieeffizienz-beratung.de
www.beks-online.de
Übersicht Förderprogramme für Energieeffizienz im Gewerbe (pdf)


Energieeffiziente Stadtplanung I

Grundsteinlegung für Stiftungsdorf Borgfeld

Mit dem Stiftungsdorf Borgfeld entsteht in Bremen-Borgfeld ein in seiner ökologischen und sozialen Dimension bundesweit beachtetes Zentrum für generationenübergreifendes Wohnen und Leben. Neben Servicewohnungen für Ältere, einer Pflegewohngemeinschaft, einem Stützpunkt eines ambulanten Pflegedienstes entsteht auch eine Mensa als Mehrgenerationenforum von Bremer Heimstiftung und der Grundschule am Saatkamp. Zudem ziehen eine Arztpraxis, eine Bankfiliale, eine Praxis für Physiotherapie, eine Hebammenpraxis und ein öffentliches Café mit Backshop ein. Auch ökologisch eröffnet das Stiftungsdorf im Bereich Energieeinsparung eine neue Dimension: Das gesamte Dorf inklusive der Praxen und des Generationsforums wurde in Kooperation mit der Bremer Energie-Konsens planerisch aufwändig auf KfW 40-Standard gebracht, was gegenüber herkömmlichen Bauten mehr als die Halbierung der notwendigen Energieverbräuche nach sich zieht. Erreicht wird dieses energetisch vorbildliche Niveau durch eine besondere Bauausführung mit hochwertiger Verklinkerung und besonders guter Wärmedämmung an Fassaden, Fundament und Dach. Die Energieversorgung des Stiftungsdorfs erfolgt über ein eigenes gasbetriebenes Blockheizkraftwerk.

Sonderfonds, Stiftungsdorf Borgfeld


Energieeffiziente Stadtplanung II

Weser Quartier wird zentral mit Wärme und Kälte versorgt

In der Überseestadt in Bremen entsteht mit dem "Weser Quartier" zurzeit ein Gebäudeensemble, das neben wirtschaftlichen auch ökologische Kriterien beachtet. Auf dem Gelände der alten Hafenreviere sind mehrere Bürogebäude - Altbau und Neubau, ein Hotel und ein Variete sowie ein Parkhaus bereits gebaut bzw. in Planung. Das Besondere: Für Bestands- und Neubaugebäude wird ein integriertes Gesamtkonzept für eine Versorgung mit Wärme und Kälte umgesetzt. Die Wärmeversorgung wird dabei über den Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgen, was zu einer Verringerung des Primärenergiebedarfs um 30 Prozent im Vergleich zu einer Versorgung über dezentrale Gaskessel führen soll. Für die Kühlung wird Grundwasser genutzt. Dies wird nach der Studie den Primärenergiebedarf für die Kälteerzeugung um 70 Prozent im Vergleich zu einer konventionellen Lösung mit Kompressionskältemaschinen reduzieren. Die Entwicklung dieses zukunftsfähigen und klimafreundlichen Energieversorgungskonzeptes wurde von der Bremer Energie-Konsens gefördert.


Vorbildlicher Neubau

Sporthalle in Passivhausstandard

An der Albert-Einstein-Schule in Bremen-Osterholz entsteht derzeit Bremens erste Sporthalle in Passivhausbauweise. Um die die vom Passivhaus-Institut Darmstadt aufgestellten Kriterien einzuhalten wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet, das den Standard öffentlicher Bauten in wesentlichen Punkten übertrifft. So erhält die neue Halle eine Super-Wärmedämmung (U-Werte der Außenhülle < 0,15 W/m²K) und eine luftdichte Gebäudehülle. Über große südorientierte Fensterflächen wird die Sonnenenergie passiv genutzt. Die mechanische Belüftung der Halle und der Umkleiden mit dem hygienisch erforderlichen Mindestluftwechsel erfolgt durch eine Lüftungsanlage mit hocheffektivem Wärmetauscher. Der Neubau soll beispielhaft zeigen, dass auch Sporthallen in Passivhausbauweise errichtet und vom Nutzer akzeptiert werden, zugleich eine deutliche Betriebskosteneinsparung erbringen und somit auch im öffentlichen Bausektor wirtschaftlich und nachhaltig realisierbar sind.


Förderprogramm wieder gestartet

Zuschüsse für Wärmeschutz-Maßnahmen

Private Hauseigentümer können seit Mitte Februar wieder Zuschüsse des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa für die Wärmedämmung ihrer Gebäude erhalten. Im Rahmen des Programms "Wärmeschutz im Wohngebäudebestand" wird die nachträgliche Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Dachböden und Kellerdecken gefördert. Die Gebäude müssen vor dem 1. Januar 1984 im Land Bremen errichtet worden sein und dürfen höchstens zehn Wohneinheiten haben. Die technischen Anforderungen an die Wärmedämmung, insbesondere die erforderlichen Dämmschichtdicken, sind in einer Förderrichtlinie festgelegt. Die Richtlinie wurde für den Neustart des Programms aktualisiert und stellt zum Teil deutlich höhere Anforderungen als die früher geltende Fassung. Im Haushaltsentwurf 2008 sind rund 1,6 Millionen Euro für das Förderprogramm eingeplant. Zeitgleich mit dem Wärmeschutzprogramm läuft auch das Förderprogramm "Ersatz von Elektroheizungen" wieder an. Förderanträge nach dem Programm "Wärmeschutz im Wohngebäudebestand" können ab sofort beim Projektträger BreMo gestellt werden. Die neue Förderrichtlinie, die Ausführungsbestimmungen dazu und neue Antragsformulare können telefonisch unter 0421/83 58 88 22 angefordert werden.

Alle Infos auch im Internet:
www.bremo.info
Übersicht Förderprogramme Altbau-Modernisierung


Solarfahnder unterwegs

Solaraktion für Schüler/innen in Bremen

Wie viele Solaranlagen gibt es eigentlich in Bremen? Und in welchem Stadtteil gibt es die meisten? Die Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens ruft alle Bremer Schüler/innen auf, bis zu den Sommerferien auf Solarfahndung zu gehen. Wer die meisten Solaranlagen findet, hat die besten Chancen auf einen tollen Preis. Unter allen, die mitmachen, werden ein iPod sowie weitere Kleinpreise verlost. Bis zu den Sommerferien ist Zeit, möglichst viele Solaranlagen zu finden und die Betreiber zu überzeugen, ihre Anlage bei der Solarliga Bremen einzustellen. Die Solarliga Bremen zeigt, in welchen Stadtgebieten Bremen und Bremerhaven die Sonnenenergie bereits genutzt wird. Die Ergebnislisten auf der Internetseite weisen aus, welcher Stadtteil bei Solarstrom-Anlagen und welcher bei Solarwärme-Anlagen (unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl) die Nase vorn hat.

www.solarliga-bremen.de

Weserquartier, Förderprogramm, Solarfahnder


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19./20. April

2. Bremer Altbautage

Ob Gebäudeenergieberatung, Wärmedämmung oder der Einbau einer modernen Heizungsanlage: Auf den 2. Bremer Altbautagen am 19. und 20. April erfahren Hausbesitzer, was zu tun ist, damit aus dem Altbau ein klimafreundlicher Sparbau wird.

Bremer Altbautage

Veranstaltungsort ist in diesem Jahr das BLG-Forum beim Speicher XI in der Überseestadt. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr.

Das umfangreiche Vortragsprogramm gibt Antworten auf zentrale Fragen rund um die energieeffiziente Modernisierung und Tipps aus der Praxis. Themen sind unter anderem Gebäudeenergieberatung, Finanzierung und Förderung, Wärmedämmung, der Gebäudeenergieausweis, innovative Heiztechnik, Lüftungssysteme und Raumklima, Solarenergie und -wärme sowie Fenster und Türen. Mehr als 90 Aussteller aus den Bereichen Planung, Handwerk und Hersteller präsentieren den Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen. An firmenneutralen Informationsständen bieten Experten kostenlose und anbieterunabhängige Beratung zu Gebäudemodernisierung, Finanzierung und Förderung, Gebäudeenergieausweis sowie zur Solarenergienutzung.

Mehr Informationen, eine Liste aller Aussteller und das komplette Vortragsprogramm unter www.bremer-altbautage.de.



noch bis 13. April

Vor uns die Sintflut - Sonderausstellung im Hafenmuseum

Eine Sonderausstellung mit dem Titel "Vor uns die Sintflut" zeigt das Hafenmuseum im Speicher XI noch bis zum 13. April. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die kulturelle und zivilisatorische Entwicklung des Menschen - vornehmlich seit der letzten Eiszeit - in Abhängigkeit von der klimatischen Entwicklung unseres Planeten. Die Ausstellung informiert über gängige Klimamodelle und die Auswirkung des Klimawandels auf Mensch und Umwelt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr, Eintrittspreise: 4,50 Euro, 3,50 Euro ermäßigt, Kinder ab 7 Jahren 2,50 Euro

http://www.die-sintflut.de

vor uns die Sintflut



Fachveranstaltungen im Überblick

16.04.2008

Thermografie-Aufnahmen als Instrument zur Qualitätssicherung

24.04.2008

Vor-Ort: Holz Ehlers - Energieeffizienz im Holzhandel

27.05.2008

Luftdicht sanieren

12.06.2008

Vor-Ort: Einsatz erneuerbarer Energien
Energieeffizienter Betrieb großer Gebäude mit Einsatz von Biomasse am Beispiel der Egestorff-Stiftung

26.06.2008

Energieeffiziente IT-Systeme



download des gesamten Fachveranstaltungs-Programms als pdf-Datei

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Neuauflage I

Energieberatung in Bremen

Ob Förderprogramme, Sonnenenergie-Nutzung oder Stromsparen im Haushalt: Für alle, die Informationen aus erster Hand zu diesen und anderen Energiethemen suchen, ist die aktualisierte Neuauflage von "Energieberatung in Bremen" ein erster Wegweiser. Der Folder listet übersichtlich und nach Themenbereichen sortiert alle Energieberatungseinrichtungen in Bremen und Bremerhaven.
Die Beratungsschwerpunkte sind farblich gekennzeichnet, Adressen und Beratungszeiten sind angegeben.

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Energieberatung in Bremen

Neuauflage II

Mehr Wärme - weniger Kosten
Heizungsanlagen richtig modernisieren - alternative Heizsysteme nutzen

Die kostenlose Broschüre zeigt Schritt für Schritt und Element für Element worauf bei einer Heizungsmodernisierung geachtet werden muss - von der Auswahl des Energieträgers über die Wahl des Heizkessels bis zur richtigen Wärmeverteilung. Darüber hinaus gibt es Informationen und Tipps, wie die alternativen Energieträger Sonne oder Holz gewinnbringend integriert werden können. Auch der Service-Aspekt kommt nicht zu kurz: Mit einem Heizungs-Schnelltest können sich Heizungsbesitzer leicht selbst einen ersten Eindruck davon verschaffen, wie hoch der Modernisierungsbedarf ihrer Heizungsanlage ist. Die abschließenden "Hilfen zur Angebotseinholung" können als Checkliste dienen und erleichtern es, unterschiedliche Angebote tatsächlich vergleichen zu können. In der vierten Auflage wurden Zahlen und Adressen aktualisiert.

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Mehr Wärme

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Neu im Team der Konsens: Werner Müller

arbeitet seit Anfang dieses Jahres als Projektmanager bei der Bremer Energie-Konsens. Er betreut die Energie Experten sowie EU-Projekte im Bau- und Gewerbebereich. Direkt zu erreichen ist er unter der E-Mail-Adresse: mueller@energiekonsens.de.

Werner Müller





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Fotos:
Energieausweis Bremen: Martin Rospek
Energiespar-Contracting: Walter Gerbracht
Beluga Sky Sails: Beluga Group
Foto Stiftungsdorf: Heimstiftung Bremen
Grafik Weser-Quartier: Siedentopf GmbH

Alle anderen Abbildungen: Bremer Energie-Konsens


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