Betreff: Bremer Energie-Konsens - Newsletter Ausgabe 3/2006
Von: newsletter@energiekonsens.de
Datum: 30.10.2006
Ausgabe: 03/2006
Website: http://www.energiekonsens.de
Kontakt: presse@energiekonsens.de


logo Bremer Energie-Konsens


Guten Tag ,

"Wir haben einen Zeitrahmen von nur 10 bis 15 Jahren, um ein katastrophales Kippen des Klimas zu vermeiden", heißt es in einem offenen Brief des britischen Premierministers Tony Blair und seines niederländischen Kollegen Jan Peter Balkenende an die Teilnehmer des EU-Gipfels in Lahti.

Die Nachrichten melden Mini-Tornados und Starkregen in der Ägäis und Sardellen in der wärmer werdenden Nordsee. Al Gore bringt einen aufrüttelnden Film zum Klimaschutz mit dem Titel "Die unbequeme Wahrheit" in die Kinos. Energiepreise und Versorgungssicherheit werden fast täglich in den Medien diskutiert. Diese kurze Auswahl an Meldungen der vergangenen Wochen zeigt wieder einmal, dass es für den Klimaschutz mindestens fünf vor zwölf ist und dass wir alle gefordert sind, unseren Beitrag zu leisten.

Viele kleine Schritte sind dabei genauso wichtig wie große politische Entscheidungen. Ein paar der Schritte, die wir in Bremen zur Zeit gehen oder bereits mit Erfolg gegangen sind, möchten wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen.


Dr. Cornelis Rasmussen - Geschäftsführer



Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.


Dr. Cornelis Rasmussen
Geschäftsführer







Inhalt

 

Schwerpunkte

- ENERGIE EXPERTEN: Bremer Energie-Konsens startet neues Qualitäts-Netzwerk
- Energie@home: Ausstellung für zukunftweisende Energietechnik
- Positive Bilanz: Klimaschutzprojekt in Bremer Bädern

Kurzmeldungen
- Solarliga Bremen: Sonniger Stadtteilmeister gesucht
- Mehr Dachflächen für Solar-Investoren
- Hoher Informations- und Beratungsbedarf bei Migranten
- Erdgastaxi siegt bei Vergleichstestfahrt zum Werder-Spiel in Bochum
- Energie spielerisch erfahren
- Bremer Umweltpreis: Mitraten und tolle Sachpreise und Gutscheine gewinnen
- Stadtkampagne 2006: Projekte jetzt melden

Termine
- Neues Veranstaltungsprogramm
- Fachworkshop - Älter werden in der Stadt
- 2. Lehrgang Modernisierungs-Baumeister


Neue Publikationen
- Leitfaden für effiziente Energienutzung im Gewerbe


Konsens-intern
- Neue Spendenzusage sichert die Zukunft








Bremer Energie-Konsens startet neues Qualitäts-Netzwerk

Mit den ENERGIE EXPERTEN besser energiesparend bauen

Entscheidend für die Energiespar-Qualität aller Baumaßnahmen ist neben einer umfassenden Gebäudeenergieberatung die Wahl kompetenter und erfahrener Planer und Handwerker. Viele Bauwillige oder Modernisierer wissen aber nicht, wer entsprechende Maßnahmen kompetent planen und umsetzen kann. Mit den "ENERGIE EXPERTEN - Partner der Bremer Energie-Konsens" gibt es in Bremen jetzt ein neues Qualitätsnetzwerk für energiesparendes Bauen, das diese Lücke füllen, den Markt transparenter und Baufrauen und -herren die Auswahl leichter machen will.

Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
Mitglied bei den ENERGIE EXPERTEN können nur Betriebe und Planer werden, die ihre Kompetenz nachgewiesen haben und sich auf einen Energiekodex verpflichten. Damit sagen die Betriebe zu, möglichst energieoptimierte Lösungen anzustreben und die Kunden umfassend und offen über entsprechende Techniken, Kosten und Einsparmöglichkeiten zu beraten. Zudem müssen sie sich im Bereich erneuerbare Energien, effiziente Energienutzung und nachhaltige Entwicklung durch Aus- und Weiterbildung stets auf dem aktuellen Stand halten.

Bereits 26 Betriebe und Planer aus Bremen und dem Umland sind in das Netzwerk aufgenommen worden, weitere haben die Aufnahme beantragt. Das Leistungsspektrum der Partnerbetriebe deckt den gesamten Bau- und Modernisierungsprozess ab. Es reicht von der Energieberatung über die Planung und die Bauausführung am Gebäude bis zur Installation moderner, umweltfreundlicher Haustechnikanlagen. Partner sind Architektur- und Ingenieurbüros, Energieberater und Sachverständige, Handwerksbetriebe aus allen Bau- und Energiebereichen, Hersteller und Handel von Bauteilen und Dämmstoffen sowie Bauträger und Bauunternehmen.

Das Netzwerk ist offen für alle Betriebe, die die Qualitätsanforderungen erfüllen. Wer aufgenommen wird, entscheidet ein Fachbeirat, dem neben Vertretern der Bremer Energie-Konsens und des Handwerks auch die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Bremen angehört. Die Liste der Betriebe ist bei der Bremer Energie-Konsens unter Tel. 0421/376671-0 erhältlich.

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Warum Eisbären nicht frieren und sich ein Motor durch Körperwärme dreht

"Energie@home - Ausstellung für zukunftweisende Energietechnik" im Postamt 5

Warum frieren Eisbären nicht? Wie kann ich beim Heizen sparen? Wie wirkt sich der Klimawandel auf Bremen aus? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet die "Energie@home - Ausstellung für zukunftsweisende Energietechnik", die noch bis Ende Dezember im Postamt 5 zu sehen ist. Die Besucher können mit Animationen, Experimenten und interaktiven Modellen vollständig in die Themen Energie und Klimaschutz eintauchen. Präsentiert wird die Energie@home von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens, der Bremer Umwelt Beratung, dem BUND Bremen und dem Recyclinghof Findorff. Der Ausstellungsbesuch ist kostenlos.

Erfolgreiches 3/4plus-Projekt

Die Energie@home schlägt den Bogen von der großen Klimaschutzpolitik bis zu kleinen, einfachen Energiesparmaßnahmen im Haushalt - und dies ohne erhobenen Zeigefinger. Die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutschen Energie Agentur (dena) entwickelte Ausstellung verdeutlicht einerseits die Folgen des hohen Energieverbrauchs und präsentiert andererseits Lösungen für einen effizienten Einsatz von Energie und eine nachhaltige Energieversorgung. Sie zeigt vor allem aber auch Möglichkeiten auf, wie sich "at home" - im eigenen Zuhause - Energie einsparen lässt und wie erneuerbare Energien eingesetzt werden können - und wie damit der eigene Geldbeutel und die Umwelt nachhaltig geschont werden. Die Energie@home bietet dabei die Chance, zukunftsfähige Energietechniken direkt zu erleben und selbst auszuprobieren: Einmal in das Innenleben eines Solarkollektors schauen; spüren, welche Stoffe wirklich gut dämmen oder einen Motor nur mit der eigenen Körperwärme antreiben - all dies ist möglich.

Für die Ausstellung in der Hansestadt haben die Bremer Projektpartner einen zusätzlichen Bereich erstellt. "Energie@bremen" zeigt die lokalen Folgen des Klimawandels ebenso wie die gegenwärtige Energieversorgung Bremens. Dargestellt wird auch, welche Chancen der Klimaschutz für Bremen bietet. Die Besucher erhalten einen Überblick über Klimaschutzprojekte sowie Beratungs- und Fördermöglichkeiten im Land Bremen. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Vorträgen, Exkursionen, Schulführungen und Aktionstagen am Wochenende ergänzt die Ausstellung

Energie@home Bremen
9. Oktober bis 29. Dezember 2006
Ehemaliges Postamt 5 (direkt beim Hauptbahnhof)
Montag bis Freitag 11 - 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr .

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Klimaschutz in Bremer Bädern

Wenig investiert - Energie gespart - Contracting-Projekt gestartet

Im Juni 2004 hat die Bremer Energie-Konsens gemeinsam mit der Bremer Bäder Gesellschaft ein Energiesparprojekt in sieben Bremer Hallenbädern, der Bäder-Verwaltung und der Eislaufhalle Paradice gestartet. Nach gut zwei Jahren wurde jetzt eine - erfolgreiche - Bilanz gezogen. So konnten im Schnitt pro Jahr Einsparungen von 3,6% bei Strom, 7,4% bei Wärme und 12% bei Wasser erzielt werden. Die CO2-Emissionen sanken um 464 Tonnen pro Jahr (5,2%). Es kann davon ausgegangen werden, dass die Einsparungen im kommenden Jahr noch etwas höher sind, da einzelne Maßnahmen noch kein ganzes Jahr gewirkt haben.

Bremer Offensive: Das Erdgasfahrzeug
Weiterer positiver Aspekt: Die Auswirkungen des starken Preisanstiegs für Energie konnten durch das Projekt zwar nicht gänzlich aufgehalten aber deutlich abgefedert werden. So entsprechen die Kosteneinsparungen durch das Projekt etwa 58 % der zusätzlichen Kosten, die sich durch die Verteuerung von Energie und Wasser ergeben hätten. Im Vergleich zur Preisbasis Juni 2004 bedeutet dies eine Kostenreduktion um 159.000 EUR.

Erreicht wurden die Einsparungen ohne große Investitionen, sondern durch Maßnahmen, die keine oder nur geringe Kosten verursachen. Trotz der Einsparmaßnahmen gab es keinen Komfortverlust für die Badegäste. Noch immer kann in den sieben am Projekt beteiligten Hallenbäder in der Neustadt, Sebaldsbrück, Tenever, Huchting, Vegesack, Vahr und Walle schön warm geduscht werden. Durch eine bessere Steuerung der Warmwasserbereitung und durch sogenannte Durchflussbegrenzer lässt sich dort trotzdem viel Wasser und Energie sparen. Die Bremer Bäder werden aufgrund des Erfolges des Projektes und den erzielten Erfahrungen einige Projekt-Bausteine fortführen, darunter beispielsweise das Energiecontrolling und das Coaching in den Bädern sowie die sehr erfolgreichen Schülerworkshops, in denen ein bewusstes Umgehen mit Energie und Wasser vermittelt wird.

Ein weiterer Schritt hin zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in den Bremer Bädern wurde Anfang Oktober zurückgelegt: Die Vergabebekanntmachung zu einem Energiespar-Contracting wurde zur Veröffentlichung im EU-Amtsblatt versendet. Die Initiative contract! der Bremer Energie-Konsens hat im Vorfeld gemeinsam mit den Verantwortlichen der Bremer Bäder GmbH die Grundlagen und notwendigen Rahmenbedingungen zur Durchführung des Energiespar-Contractings entwickelt. Die Bremer Bäder hoffen, durch die Einbindung eines Contractors mit Know-how und Investitionskraft nachhaltige Energiespar-Maßnahmen umsetzen zu können.



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Sonniger Stadtteilmeister gesucht

Jetzt Anlagen für die "Solarliga Bremen" melden

Wo wird mehr Sonnenstrom erzeugt - in Vegesack oder der Vahr? Wer erzeugt mehr Warmwasser mit Solarenergie - die Neustadt oder Schwachhausen? Antworten auf diese Fragen gibt ab sofort die SOLARLIGA BREMEN. Sie soll zeigen, wo überall in Bremen bereits Solarenergie genutzt wird und dazu motivieren, neue Anlagen zu bauen. Initiiert wurde die neue Liga von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens, Kooperationspartner sind der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr sowie der BUND LV Bremen. Auf der Website www.solarliga-bremen.de werden die Solaranlagen nach Stadtteilen auf einer virtuellen Bremen-Karte gelistet. Tabellen weisen aus, welcher Stadtteil bei Photovoltaikanlagen und welcher bei Solarthermie die Nase vorn hat. Betreiber können direkt auf der Website ihre Solaranlage eintragen. Nach einem Punktesystem, das auch die Einwohnerzahl des Stadtteils berücksichtigt, wird dann die Platzierung errechnet. Je nachdem, wie viele Informationen der Anlagenbetreiber bereit stellt, sind auch Informationen zum Ertrag der Anlage oder Fotos abrufbar.

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Mehr Dachflächen für Solar-Investoren

Solardachbörse NordWest gestartet

Die Solardachbörse Bremen hat seit Herbst 2004 mit Erfolg Dachflächen für Photovoltaikanlagen in der Hansestadt vermittelt. Im Juli wurde das internet-basierte Angebot zur "Solardachbörse NordWest" ausgebaut. Unternehmen und Kommunen, aber auch Privatleute aus der Metropolregion Bremen/Oldenburg können dort Dachflächen, die für die Nutzung der Solarenergie geeignet sind, einstellen. Potenzielle Investoren können Dachgesuche aufgeben. Die Angebote sind übersichtlich nach Landkreisen geordnet. Der Kontakt zwischen Dachflächen-Anbieter und Investor erfolgt direkt, Kosten fallen nicht an. Neben den Angeboten und Gesuchen finden sich auf den Internet-Seiten der Solardachbörse auch Muster-Dachnutzungsverträge und ein Amortisationsrechner, der eine erste grobe Orientierung über die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage bietet. Betrieben wird die Solardachbörse NordWest von der Bremer Energie-Konsens und dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Kooperationspartner ist die Initiative Klima(+) Oldenburg.

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Neue Studie stellt Beratungsinstrumente auf den Prüfstand

Hoher Informations- und Beratungsbedarf bei Migranten

Bei Migranten existiert ein hoher Informations- und Beratungsbedarf zu Umwelt- und Energiethemen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Interkulturelle Energiebildung", die das POLIS-Institut für Mensch-Umwelt-Beziehung der Hochschule Bremen im Auftrag der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens erarbeitet hat. Die Studie zeigt einerseits den Bedarf für Energie- und Umweltbildung von Migranten sowie einkommensschwachen deutschen Haushalten auf. Andererseits prüft sie die Instrumente der Umweltkommunikation auf ihre Anwendbarkeit und entwickelt Handlungsstrategien, die zu einem veränderten Energie- und Umweltverhalten bei Bewohnern in Großwohnanlagen führen.

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Studie als pdf (650 kB)



100 % Werder, 99 % weniger Feinstaub

Erdgastaxi siegt bei Vergleichstestfahrt zum Werder-Spiel in Bochum

Bei einer außergewöhnlichen Vergleichstestfahrt konnten sich jetzt 22 Werder-Fans davon überzeugen, dass Erdgasautos tatsächlich kostengünstiger und umweltfreundlicher als Dieselfahrzeuge sind. "Das war ein tolles Erlebnis" , schwärmte Sabrina Reichelt, eine der Gewinnerinnen der von der Bremer Offensive - Das Erdgasfahrzeug verlosten Taxifahrt zur Partie VfL Bochum - Werder Bremen. Sie und weitere Werder-Fans kamen nicht nur in den Genuss eines eindrucksvollen 6:0 Siegs ihrer Mannschaft sondern sind darüber hinaus noch kostengünstig und umweltschonend zum Spiel gereist. Dass das Erdgastaxi in punkto Wirtschaftlichkeit nicht zu schlagen ist, zeigen die Testwerte der Verbrauchsfahrt. Das Dieselfahrzeug verbrauchte auf der 502 Kilometer langen Strecke Treibstoff für 38 Euro, das mit Erdgas betriebene Taxi sparte hingegen ein Drittel der Kraftstoffkosten bei einem Verbrauch von 33 Kilo Erdgas für nur 26 Euro. Auch in Sachen Feinstaubbelastung liegt das Erdgasfahrzeug vorn: so ist der Ausstoß von Rußpartikeln um 99 Prozent reduziert und schlägt damit sogar Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfilter, da Erdgas äußerst schadstoffarm und partikelfrei verbrennt. Die Bremer Offensive - Das Erdgasfahrzeug wird getragen von der Bremer Energie-Konsens, der swb AG und dem Bremer Senator für Bau, Umwelt und Verkehr. International eingebunden ist die Bremer Offensive jetzt in das EU-Projekt SU:GRE - Sustainable Green Fleets.

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Energie spielerisch erfahren

Grundschule an der Oslebshauser Heerstraße weiht Energiefahrrad ein

Wie viel Energie steckt in Dir? Und wie kräftig muss man in die Pedale treten, um genügend Strom fürs Fernseh-Gucken zu erzeugen? Die Antworten auf diese Fragen können sich die Schüler der Grundschule Oslebshausen jetzt spielerisch erfahren. Möglich macht dies das neue Energiefahrrad auf dem Schulhof, dessen Anschaffung von der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens gefördert wurde.Parallel zur Anzahl der "erarbeiteten" Wattzahlen leuchten auf dem Display eine Energiesparlampe, eine einfache Glühbirne, ein Rechner mit Bildschirm oder ein Flachbildfernseher auf. Je schneller die Schülerin oder der Schüler fährt, desto höher ist die Leistung.



Mitraten und tolle Sachpreise und Gutscheine gewinnen

Wer gewinnt den Bremer Umweltpreis Nordwest 2006?

Umwelt schonen, Energie einsparen, Klima schützen - diese Kriterien erfüllen alle sieben für den Bremer Umweltpreis Nordwest 2006 nominierten Projekte von Unternehmen aus der Metropolregion Bremen/Oldenburg. Nominiert wurden sie aus 78 Bewerbungen von einem unabhängigen und aus bundesweiten Wirtschafts- und Umweltexperten zusammengesetzten Fachgremium. Wer in diesem Jahr den Umweltpreis gewinnt, entscheidet eine Jury am 21. November. Bis zum 15. November können Bürgerinnen und Bürger mitraten, wer ihrer Ansicht nach Umweltpreissieger wird. Damit haben sie die Chance, selbst zu den Gewinnern zu gehören, denn für den richtigen Tipp verlost die 'partnerschaft umwelt unternehmen' viele interessante Preise.

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Vorbildliche Energieprojekte gesucht!

Konsens ist Partner der Stadtkampagne 2006

Die Stadtkampagne Bremen steht in diesem Jahr unter dem Motto "Neue Energien für Bremen". Partner ist die Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens. Bei dem bis Ende November laufenden Wettbewerb werden vorbildliche Bremer Beispiele nachhaltiger Energienutzung und -erzeugung gesucht. die in die Themenfelder "Energie sparen", "Verkehr / Mobilität", "Neue Energien einsetzen" und "Bildung und Information zum Themenfeld Energiesparen und Klimaschutz" passen. Beteiligen können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen und Unternehmen aus allen Bremer Stadtteilen. Dotiert ist die Stadtkampagne mit insgesamt 10.000,- EUR Preisgeld. Ausrichter ist die Arbeitsgruppe "Nachhaltiges Quartier" in Kooperation mit dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, der Bremer Bürgerstiftung und den Bremer Ortsämtern und Beiräten. Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2006. Dann begutachtet eine prominente Jury die eingereichten Beiträge und wählt die Gewinner aus.

Bewerbungsunterlagen herunterladen (pdf)




Veranstaltungsprogramm
Das Fachprogramm der Veranstaltungsreihe Bremer Impulse: Bauen + Energie für die Monate Oktober bis November ist jetzt erschienen.

Das Programm als pdf-Datei




Ausgewählte Veranstaltungen

Do., 02.11.2006
Bremer Impulse:
Bauen + Energie
Fachseminar
Älter werden in der Stadt - Innovative Wohnungskonzepte

15.00 – 19.00 Uhr
Ort: Bremer Energie-Konsens, Am Wall 140, Bremen
Teilnahme kostenlos
Anmeldung erforderlich: schulze@energiekonsens.de

Immer mehr Menschen denken früher darüber nach, wie sie im Alter leben und wohnen möchten. Dabei steht häufig der Wunsch obenan, in der eigenen Wohnung oder aber im gewohnten Quartier zu bleiben.  Die meisten bestehenden Wohnungen in Bremen erfüllen die Anforderungen für ein Leben im Alter nicht. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Voraussetzungen für neue Wohnkonzepte vorgestellt und diskutiert werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Präsentation beispielhafter Projekte, um einen möglichst nahen Bezug zur Praxis zu ermöglichen. Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Stadtplaner, Ingenieure, Handwerker sowie Initiativen, Projektentwickler und Behörden.

Nächster Kurs startet im März
nur noch wenige Restplätze frei
Lehrgang Modernisierungs-Baumeister



Die berufsbegleitende Qualifikation in 120 Unterrichtsstunden richtet sich an Ingenieure, Architekten und Handwerker des Baugewerbes. Die Absolventen des Lehrgangs sollen Bauherren gewerkeübergreifend, umsetzungsorientiert und qualifiziert zur nachhaltig energie- und kosteneffizienten Gebäudemodernisierung beraten können. Themen sind u.a. Bauphysik, technische Gebäudeausrüstung, Innovative Technologien, Bilanzierung/Energiepass und Wirtschaftlichkeit. Einige Restplätze gibt es noch für Ingenieure und Handwerker, gerne senden wir Ihnen ausführliches Informationsmaterial. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Angelika Hocke-Anbeh in Verbindung,
Tel.: 0421/376671-3.


Veranstaltungen im Überblick

31.10.2006 Umnutzung im Bestand - Neue Zwecke für alte Gebäude
02.11.2006 Älter werden in der Stadt- Innovative Wohnungskonzepte
ab 06.11.2006 Qualifizierung Systemtechnik Heizung und Lüftung
06.11.2006 Energieeffizienz in der Lebensmittelindustrie
14.11.2006 Vor Ort: KfW60-Haus als Standard-Doppelhaus
15.11.2006 Energiecontrolling und Elektrisches Lastmanagement
16.11.2006 Vor Ort: Energieeffizienz passt in die kleinste Lücke - Baulückenbebauung mit einem KFW-40 Haus
27.11.2006 ENER:CARE- energiesparende Krankenhäuser
28.11.2006 Energy-Office - energiesparender Verwaltungsbetrieb
01.12.2006 Baubesprechungen effektiv leiten
07.12.2006 Qualifizierung Kälteenergieeffizienz



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Effiziente Energienutzung im Gewerbe

Neuer Leitfaden gibt Überblick über Energiesparmöglichkeiten in Betrieben

Der "Leitfaden für effiziente Energienutzung im Gewerbe" stellt die typischerweise in Gewerbe und Industrie bedeutenden Energiebereiche dar. Die Themen reichen von der energetischen Bestandsaufnahme über unterschiedlichste Produktionsprozesse, Verbesserungsmöglichkeiten an Gebäudehülle, Haustechnik und EDV bis zu Logistik, Energiemanagement und Contracting. Zu allen Themen gibt es konkrete Energiespartipps, die sich bereits in anderen Betrieben bewährt haben. Abgerundet wird der Leitfaden durch Hinweise zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten. Die gedruckte Version können Sie kostenlos bei uns bestellen; zudem können Sie eine pdf-Version direkt herunterladen.

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Extreme Energiesparer Nr. 4
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Neue Spendenzusage sichert die Zukunft der Bremer Energie-Konsens bis zum Jahr 2014
Der Bremer Energieversorger swb, einer der Träger der Bremer Energie-Konsens, hat im Sommer 2006 seine Absicht erklärt, die gemeinnützige GmbH auch weiterhin und bis zum Jahr 2014 mit Spendenmitteln zu unterstützen. Grund sind die guten Erfahrungen und Erfolge in den vergangenen neun Jahren und die künftig vermutlich noch steigende Bedeutung des Themas Energieeffizienz und Klimaschutz.



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Telefax: 0421 / 376671-9


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