Betreff: Bremer Energie-Konsens - Newsletter Ausgabe 2
Von: newsletter@energiekonsens.de
Datum: 11.12.2003
Ausgabe: 02/ 2003
Website: http://www.energiekonsens.de
Kontakt: presse@energiekonsens.de
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logo Bremer Energie-Konsens


Guten Tag

Das Jahr 2003 neigt sich dem Ende zu. Wieder einmal ein Jahr der Wetterextreme - diesmal als Jahrhundertsommer und mit Schnee im Oktober. Die Diskussion, welchen Anteil der von uns Menschen hausgemachte Treibhauseffekt hieran hat, ist fast schon müßig. Mehr Energieeffizienz und nachhaltiges Handeln ist immer sinnvoll - und genau das haben wir als Bremer Energie-Konsens nun auch im sechsten Jahr unseres Bestehens getreu dem Motto „Klima schützen - Zukunft sichern“ gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern umgesetzt. Auf wie vielfältige Weise wir dies tun, wollen wir Ihnen wieder mit unserem Newsletter zeigen und natürlich zum Mitmachen, Nachahmen und Impulse-geben anregen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre, fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cornelis Rasmussen
Geschäftsführer







Inhalt

Schwerpunkte

-

Energiesparende Krankenhäuser - Pilotprojekt startet

- Erdgasfahrzeuge kommen ins Rollen
Zwischenbilanz der Bremer Offensive
- ¾plus-Projekt startet durch!
Erfolgreiche Zwischenbilanz - neuer Kooperationsvertrag

Kurzmeldungen
-

bauteilbörse bremen organisiert Rückbau eines „Kaisenhauses“

- BSAG macht sich E-Fit !
- SOLAR Bremen PLUS
Fachausstellung für Solartechnik und energieeffizientes Bauen
- Passivhäuser unter Pflanzen
BOTANIKA-Exponat weckt großes Interesse
- Seminardokumentation
Energieeinsparmöglichkeiten in der Lebensmittelbranche

Konsens-intern
-

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender

- Neue Mitarbeiterin






Energiesparende Krankenhäuser

Pilotprojekt startet im Januar

Mit einem Initiativprogramm will die Bremer Energie-Konsens die Erschließung der Energie- und Wassereinsparpotentiale in Bremer Krankenhäusern fördern. In einer Testphase werden zunächst vier Kliniken an dem Projekt teilnehmen. Als erste haben jetzt das Zentralkrankenhaus (ZKH) St.-Jürgen-Straße in Bremen und das ZKH Reinkenheide in Bremerhaven den Kooperationsvertrag unterzeichnet. Als weiterer Partner fest zugesagt hat das ZKH Bremen-Ost, als vierte kommt wahrscheinlich die Roland-Klink in Bremen hinzu. Starten wird das Projekt am 01. Januar 2004.
Eingangsbereich ZKH St. Jürgen Straße
Krankenhäuser stellen im Vergleich zu anderen Einrichtungen der öffentlichen Versorgungsinfrastruktur ausgeprägte Energie- und Wasserverbrauchsschwerpunkte dar. Der jährliche Energieverbrauch der insgesamt 14 kommunalen und nicht-kommunalen Krankenhäuser im Land Bremen liegt bei etwa 380.000 MWh Primärenergie - gleichbedeutend mit einem Kohlendioxid-Ausstoß von etwa 85.000 Tonnen. Dieser vergleichsweise hohe Energiekonsum der Krankenhäuser begründet sich einerseits durch die hohe technische Ausstattung. Andererseits führen anlagentechnische, bauphysikalische und betriebliche Schwachstellen zu nicht notwendigen Energie- und Wassereinsätzen, die die Bilanz der Krankenhäuser unnötig belasten.

Durch ein breites Dienstleistungsangebot soll die vorhandene Grundsensibilisierung für die Thematik Energie- und Wassereinsparung bei allen im Krankenhaus betroffenen Berufsgruppen verstärkt werden. Ein Schwerpunkt der Maßnahmen wird dabei im nicht-investiven Bereich liegen, zudem sollen Demonstrationsprojekte mit innovativen Lösungen umgesetzt werden. Hierzu wird das entsprechende fachliche Know-how von der Bremer Energie-Konsens zielgruppengerecht und praxisnah bereitgestellt.



Erdgasfahrzeuge kommen ins Rollen

Zwischenbilanz der Bremer Offensive

Bis zu 2.500 Euro Zuschuss gibt es in Bremen beim Kauf oder der Umrüstung eines Erdgasfahrzeuges. Unter dem Motto „Bremen fährt auf Gas ab!“ helfen die Bremer Energie-Konsens und die swb Enordia seit dem 24. Januar 2003 mit dem Förderprogramm, die Anzahl der Erdgasfahrzeuge auf Bremer Straßen kontinuierlich zu steigern.
Bremer Offensive - Das Erdgasfahrzeug Und tragen so zugleich dazu bei, die durch den Straßenverkehr verursachten Schadstoffemissionen zu reduzieren.

Bereits 61 Bremer bzw. Bremerinnen haben sich seit Januar neu für ein sparsames Erdgasauto entschieden. Bis zum Projektstart waren nur rund 100 erdgasbetriebene Autos im Land Bremen zugelassen. Ziel des Projektes ist es, diese Zahl bis 2005 auf insgesamt mindestens 350 zu steigern.

Bekannt gemacht wird das Förderprogramm durch intensive Informationsangebote: So wurden alle Bremer Fahrschulen und Autohäuser angeschrieben, Infostände, Vorträge und Schulungen angeboten. Über 100.000 Flyer und Broschüren wurden verteilt, ein gut besuchter Messestand auf der hafa 2003 organisiert und über 1.500 Personen beraten. In einer wissenschaftlichen Begleituntersuchung wurden und werden die Öffentlichkeit, die Autohändler, die Flottenbetreiber und die Nutzer von Erdgasfahrzeugen befragt.



Mehr Infos:
http://www.bremer-erdgasfahrzeug.info/



¾plus-Projekt startet durch!

Erfolgreiche Zwischenbilanz - neuer Kooperationsvertrag

155 teilnehmende Schulen, Heizenergie- und Wärmeverbrauch um 30 Prozent, Stromverbrauch um 20 Prozent gesenkt. Der Umwelt den Ausstoß von rund 26.500 Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxids erspart und zugleich über 5,6 Millionen Euro Betriebskosten eingespart: Das Zwischenfazit des Schulprojektes ¾plus für die Jahre 1994-2002 ist ebenso beeindruckend wie erfreulich. „¾plus“ hilft Schulen dabei, Energie und Wasser einzusparen und das Thema in den Unterricht zu integrieren.
Schüler bei einem Experiment

Damit die Bremer Schulen auch weiterhin ihren Energie- und Wasserverbrauch senken, haben die Bremer Energie-Konsens und der Senator für Bildung und Wissenschaft jetzt einen umfassenden neuen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Mit ihm ist die Fortsetzung des Projektes bis Ende August 2005 gesichert. Hiervon profitieren auch die Schulen: Ein Teil des eingesparten Geldes fließt an sie als Prämie für eigene Projekte zurück. Der Senator für Bildung und Wissenschaft stellt auf der Grundlage der erzielten Einsparung pro Jahr einen Gesamtbetrag von 300.000 Euro für die Prämienausschüttung an die beteiligten Schulen zur Verfügung.

Mehr Infos:
www.energiekonsens.de/index.html?service/presseinformationen/nov0304.html


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bauteilbörse bremen organisiert Rückbau
eines „Kaisenhauses“

Ein sogenanntes Kaisenhaus im Kleingartengebiet Bremen-Walle wird zur Zeit mit Unterstützung der bauteilbörse bremen rückgebaut. Alle gut wieder verwendbaren Bauteile werden systematisch aufgenommen und vermarktet. Ein typisches Beispiel dafür, wie die Börse die Wiederverwertung gebrauchter Bauteile aus Abriss und Sanierung organisiert, dass künftig hoffentlich weitere Nachahmer findet.
Die Nutzung der Altbauteile spart Rohstoffe und Energie, ist ein Beitrag zum Klimaschutz und hilft überdies die Sanierungs- oder Baukosten zu senken. Im Mittel kann der Kohlendioxid-Ausstoß um etwa 60 Prozent gegenüber dem Einsatz neuer Bauteile gemindert werden. Gefördert wird die bauteilbörse bremen von der Bremer Energie-Konsens, den Bremer Entsorgungsbetrieben und der Bremer Innovations-Agentur.

Mehr Infos:
www.energiekonsens.de/index.html?service/presseinformationen/nov0305.html



BSAG macht sich E-Fit !

Bei ihrer Suche nach Energie-Einsparmöglichkeiten wurde die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) in der ersten Dezemberwoche durch die Bremer Energie-Konsens unterstützt: Mit der Aktionswoche E-Fit wurden die etwa 300 Mitarbeiter der Verwaltung zu einem energiebewussten Verhalten ohne Komfortverlust – am Arbeitsplatz und zu Hause – motiviert. Initiiert, organisiert und umgesetzt wurde die „E-Fit-Woche“ von der Bremer Energie-Konsens im Rahmen der Initiative „Gewerbe-Impuls“.

Das erfreuliche Ergebnis: Schon am ersten Tag konnte der Stromverbrauch im BSAG-Verwaltungsgebäude im Vergleich zur vorhergehenden Referenzmessung um knapp zehn Prozent gesenkt werden.

Mehr Infos:
www.energiekonsens.de/index.html?service/presseinformationen/dez0301.html



SOLAR Bremen PLUS

Fachausstellung für Solartechnik und energieeffizientes Bauen

Fr. 19.03. – So. 21.03.2004, jeweils 10.00-18.00 Uhr
Die Bremer Energie-Konsens unterstützt die SOLAR Bremen PLUS als ideeller Partner. Zudem wird sie im Rahmenprogramm der Ausstellung ein Fachforum für Architekten, Planer und Handwerker anbieten. Thema des Fachforums wird voraussichtlich sein: Energieeffizienz trotz(t) Kostendeckel!
Das genaue Programm wird derzeit erarbeitet. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schicken Sie eine mail an presse@energiekonsens.de; Stichwort: Fachforum. Sie erhalten dann umgehend nach Fertigstellung das Programm zugesandt.

Mehr Informationen: www.solarinitiative.de



Passivhäuser unter Pflanzen

BOTANIKA-Exponat weckt großes Interesse

Den Spieltrieb und den Wissensdurst weckt ein Exponat der Bremer Energie-Konsens bei den Besuchern der neuesten Bremer Attraktion „BOTANIKA“. Unter dem Motto „Energie – Einfach nutzen!“ ist unter einer Glaskuppel ein kleines Panorama mit Passivhaus und Garten aufgebaut. Mit einem Lichtzeiger können die Besucher den Sonnenstand steuern und erfahren interaktiv wie sich Rhododendron und Passivhaus auf die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in Sommer und Winter, bei Tag und bei Nacht einstellen.
Botanika
Spielerisch lässt sich so erkunden, wie gut sowohl Rhododendron als auch Passivhäuser an das Klima angepasst sind und wie intelligent sie die jeweils zur Verfügung stehende Energie nutzen. Das Objekt zeigt deutlich, wie wirksam eine plastische Informationsaufbereitung sein kann: Das Exponat hat von allen Ausstellungsstücken im sogenannten Entdeckerzentrum die längste Verweildauer der Besucher und hat zu zahlreichen Nachfragen nach Passivhaus-Hintergrundinformationen sowie zu Diskussionen unter den Besuchern geführt.

Mehr Informationen zur Botanika unter
www.botanika.net



Seminardokumentation abrufbar

Energieeinsparmöglichkeiten bei der Kälteversorgung in der Lebensmittelbranche

Kühl- und Gefrierprozesse sind wichtige Methoden, um Nahrungsmittel länger haltbar zu machen. Zugleich tragen sie erheblich zum Energieverbrauch bei. Rund 67 Prozent der zur Kälteerzeugung in Deutschland aufgewendeten Primärenergien werden hierfür eingesetzt. Wie energieeffizient die Kälteerzeugung ist, hängt dabei stark von den angewendeten Konzepten und Verfahren, der energetischen Qualität der Anlagenausführung, dem Anlagenbetrieb und -zustand sowie vom Kühlgut-Handling ab. Ein Seminar im Rahmen der Initiative Gewerbe-Impuls hat jetzt gezeigt, wie Kühlen und Gefrieren mit modernster Technik und durch richtiges Verhalten möglichst energieeffizient gestaltet werden kann. Die Dokumentation des Seminars steht jetzt zum Download bereit.

Mehr Infos:
www.energiekonsens.de/index.html?service/veranstaltungen
/hj203/gi/kaelteversorgung203.html




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Neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Jens Eckhoff, Bremer Senator für Bau, Umwelt und Verkehr wurde auf der Aufsichtsratssitzung der Bremer Energie-Konsens am 5.11.2003 zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Er ist damit Nachfolger von Staatsrat Fritz Logemann, dem an dieser Stelle nochmals herzlich für sein Wirken zugunsten der Bremer Energie-Konsens gedankt sei.
Senator Jens Eckhoff über seine neue Aufgabe:
" 'Die Konsens' und ihre Mitarbeiter leisten einen originären Beitrag zum Klimaschutz im Land Bremen. Ich freue mich darauf, diese Arbeit als Aufsichtsratsvorsitzender unterstützen zu können. Die Weiterentwicklung der vielversprechenden Ansätze zur Kooperation mit der Wirtschaft und deren Verbänden z.B. im Rahmen der Initiative Gewerbe-Impuls ist mir dabei ein besonderes Anliegen. Ich hoffe, dass es uns in gemeinsamer Arbeit auch durch konkrete Vorbildprojekte "zum Anfassen" gelingt, bewährte und neue Ideen für einen - sowohl ökologisch als auch ökonomisch - effizienten Klimaschutz voranzubringen."

Foto Eckhoff-Fonger-Rasmussen
Das Bild zeigt Senator Eckhoff (Mitte) mit Konsens-Geschäftsführer Dr. Cornelis Rasmussen und Handelskammer-Geschäftsführer Dr. Matthias Fonger anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Initiative Gewerbe-Impuls.




Neue Mitarbeiterin

Ab sofort ist Wiebke Queißer an drei Tagen pro Woche als studentische Hilfskraft neu im Team der Bremer Energie-Konsens. Sie wird schwerpunktmäßig das Sekretariat sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
Direkt zu erreichen ist sie unter der E-mail-Adresse: queisser@energiekonsens.de



Foto Frau Queißer
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Service und Impressum

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Herausgeber:
Bremer Energie-Konsens
Am Wall 140
28195 Bremen
Telefon: 0421 / 376671-0
Telefax: 0421 / 376671-9

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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