Fleischerei Stehr

Mit dem richtigen Wissen geht Klimaschutz und Energieeffizienz plötzlich ganz einfach.

Fleischerei-Inhaber Hans-Joachim Stehr hat in seinem Stammhaus und zwei weiteren Filialen Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt.

Fleischerei spart 1.000 Euro Energiekosten pro Jahr

„Sparen ist eine gute Einnahme“ – das besagt nicht nur die 2000 Jahre alte Weisheit des römischen Staatsmanns Cicero, auch Metzger-Meister Hans-Joachim Stehr würde das sofort unterschreiben. Der Fleischerei-Inhaber aus Bremerhaven hat in seinem Hauptgeschäft am Berliner Platz und zwei weiteren Filialen, in der Bahnhofspassage und in Speckenbüttel, Maßnahmen zur Energieeffizienz umgesetzt. Seitdem freut sich Stehr sogar über die Stromrechnung: „Energieeffizienz ist bares Geld. Pro Jahr sparen wir für die drei Standorte jetzt rund 1.000 Euro Energiekosten“.

Mit Unterstützung der gemeinnützigen Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens hat er in seinem Hauptgeschäft, der Fleischerei Stehr am Berliner Platz in Bremerhaven, eine Energieberatung für den Mittelstand durchführen lassen. Diese bezog sich vor allem auf Beleuchtung, Heizung, Wärmerückgewinnung und Kühlung. Im Zuge dessen hat Hans-Joachim Stehr alte Neon- und Halogenleuchten in den Verkaufsräumen der drei Fleischerei-Standorte durch Energiesparlampen und LED ersetzt. Auch die Kühlräume werden jetzt von LED-Licht erhellt. „Im Gegensatz zu normalen Energiesparleuchten haben LED-Lampen den Vorteil, dass sie die Räume ohne Vorlaufzeit sofort ausleuchten, dazu unglaublich robust und obendrein einfach am energieeffizientesten sind. In den Kühlräumen macht das viel aus“, betont Stehr.

Den alten Heizungsbrenner im Hauptgeschäft hat Stehr durch einen effizienteren ersetzen und ein defektes Wärmerückgewinnungssystem reparieren lassen. „Hierdurch erhalten wir jetzt sogar im Winter Wasser, das schon auf 50 Grad vorgewärmt ist. Da brauchen wir nicht mehr viel Energie, um das Wasser auf die benötigten 70 Grad zu erhitzen. Unter anderem wird hiermit die Wurstküche gereinigt“, erklärt Stehr.

Im Zuge der Energieberatung erhielt er außerdem den Tipp, die Temperatur in der Kühlzelle, die für Fleischerei-Abfälle genutzt wird, ein wenig anzuheben: „Unsere Kühlzelle hatten wir auf minus vier Grad eingestellt und damit zu viel Energie verschwendet. Plus sieben Grad reichen völlig aus, ohne dass sich unangenehme Gerüche bilden“, erläutert der Metzger-Meister.

„Die Tipps vom Energieberater waren Gold wert, die haben wir uns sofort zu Herzen genommen. Und auch jetzt, wenn unser Elektriker mal wieder etwas reparieren oder erneuern muss, gucken wir zuallererst in den Empfehlungsbericht des Beraters“, schlussfolgert Stehr.


Mehr zum Thema Energieeffizienter Einzelhandel

«zurück zu den Praxisbeispielen